(Foto: Google)
Multimedia
International|27.10.2018

Das neue Google Pixel 3 und Pixel 3 XL

Am 9. Oktober wurde das neuste Smartphone aus der Pixel-Reihe von Google präsentiert, das neue Pixel 3 und Pixel 3 XL.

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Am 9. Oktober wurde das neuste Smartphone aus der Pixel-Reihe von Google präsentiert, das neue Pixel 3 und Pixel 3 XL.

Im Smartphone-Markt punktet Google seit Jahren mit eigener Pixel-Hardware. Die neuen Geräte sind konsequente Nachfolger des Google Pixel 2 und Google Pixel 2 XL und erscheinen wieder in zwei Grössen. Das Top-Modell Pixel 3 XL (76,7x158 mm, 184 g) kommt mit grossem 6,3 Zoll-Bildschirm, das Pixel 3 (68,2x145,6 mm, 148 g). Beide Gehäuse sind 7,9 mm flach. Vor allem beim XL-Modell beeindruckt das riesige OLED-Display mit starken Farben, wie bei Apples iPhone XS und iPhone XS Max unterscheiden sich beide Modelle nur in Grösse, Display und Akku. Wie die Vorgänger setzt das Pixel 3 seinen Fokus auf die Fotografie. Keinen wichtigen Moment soll man mehr verpassen oder sich mit verwackelten Erinnerungen zufriedengeben, dank der verbesserten künstlichen Intelligenz soll eine sogenannte smarte Software diesen Problemen auf die Pelle rücken. So wird kurz vor und kurz nach dem Abdrücken des Auslösers analysiert, ob alle Personen lächeln, die Augen offen haben und in die Kamera schauen. Wenn eins dieser Bilder besser ist als das direkt beim Auslösen aufgenommene, wird vorgeschlagen, auch dieses Bild zu speichern. Im Fotobox-Modus kann auch komplett freihändig ein Selfie gemacht werden. Die KI erkennt, dass man bereit fürs Selfie ist, wenn man lächelt oder eine Grimasse schneidet. Damit nicht genug, da bisher beim Heranzoomen mit Smartphone-Kameras das Bild oftmals grobkörnig wird, hilft ein «Super-Resolution-Zoom». Die Technik der Computational Photography wurde bisher traditionell in der Astronomie und wissenschaftlichen Bildgebung verwendet und ermöglicht eine scharfe Detailwiedergabe, von der nun auch das Pixel 3 profitiert. Kein Licht ist auch kein Problem, ganz ohne Blitz können natürlich wirkende Fotos in dunkler Umgebung gemacht werden. Der Nachtsicht-Modus ermöglicht helle, detailgetreue Aufnahmen in natürlichen Farben, sei es am Lagerfeuer, bei Mondschein im Wald oder wenn man als Letzter die Bar verlässt und noch schnell ein Selfie machen will. Im Porträt Modus kann die Unschärfe des Hintergrundes oder der scharf gestellte Bildbereich nachträglich angepasst werden. Ein fixierter Fokus sorgt dafür, dass bei Aufzeichnungen automatisch immer ein scharfes Bild erzeugt wird.

Rettung vor der Handysucht

Bei der Bildschirmzeit kann man seit dem neusten iOs 12 nun eine detailierte Ansicht seiner Aktivitäten mit dem Smartphone einsehen. Zusätzlich wird man wöchentlich daran erinnert. Diese neue Funktion schien auf den ersten Blick etwas kontraproduktiv, aber auch Google hat seine eigene Variante für die Bildschirmzeit von Apple entwickelt. Auf mehreren Wegen soll das Pixel 3 gegen Handystress und Social-Media-Sucht helfen: So ist da der «Nicht stören»-Modus von An­droid 9, ergänzt durch die sogenannte «Digital Wellbeing»-App (Digitales Wohlbefinden). Diese Funktion liefert Infos zur Handynutzung, bietet Zeitlimits und taucht das Display abends auf Wunsch in einen Graustufen-Modus. Weitere Ruhe-Funktionen gibt es exklusiv fürs Pixel 3: Legt man es umgedreht auf den Tisch, aktiviert man den «Pssst»-Modus. Aktiviert man den «Psst-Modus», genügt es, das Pixel 3 XL auf das Display zu legen, um «Bitte nicht stören» einzuschalten. Sobald man das Smartphone dann in die Hand nimmt, kommen die Benachrichtigungen wieder an.

(pd/red)

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