(Fotos: SSI)
Lifestyle
International|30.10.2018

Fotografieren im Herbst

Der Herbst tut nicht nur der Seele gut. Mit seiner bereits tief stehenden Sonne und den bunten Farben bietet er sich auch bestens an, um tolle Fotos zu schiessen. Ich zeige dir fünf Tipps, wie du den Herbst in seiner vollen Intensität auf deine Bilder bannst.

(Fotos: SSI)

Der Herbst tut nicht nur der Seele gut. Mit seiner bereits tief stehenden Sonne und den bunten Farben bietet er sich auch bestens an, um tolle Fotos zu schiessen. Ich zeige dir fünf Tipps, wie du den Herbst in seiner vollen Intensität auf deine Bilder bannst.

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(Fotos: SSI)

1. Tipp

Ob es eine Kompaktkamera ist oder eine grosse D-SLR spielt im Herbst kaum eine Rolle. Es haben Kameras die Nase vorn, die Fotos im RAW-Format abspeichern können. Dieses Format hat den grossen Vorteil, viel Dynamik speichern zu können. Das JPG-Format ist hier mit seinen 8-Bit pro Farbe doch recht schlecht aufgestellt. Wenn du im RAW-Format fotografierst, musst du ausreichend Speicherkarten mitnehmen, denn RAW-Bilder werden unkomprimiert gespeichert. Bevor du diese weiter verwenden kannst, musst du sie in JPEG oder andere Dateiformate (TIFF, PNG…) konvertieren.

2. Tipp

Die Goldene Stunde taucht die Umgebung in ein warmes, angenehmes Licht. Sie tritt jeweils eine Stunde nach dem Sonnenaufgang und eine vor dem Sonnenuntergang auf. Durch den tiefen Sonnenstand und das spitzwinklig einfallende Licht entstehen schöne, lange Schatten, die den Motiven viel Dynamik verleihen. Vor allem bei der Landschaftsfotografie entsteht eine besondere Tiefe im Bild. In Kombination mit dem wärmeren Licht – eine tolle Atmos­phäre. Wenn die Natur selber schon in schöne, warme Farben getaucht wird, macht sich der Effekt der Goldenen Stunde gleich doppelt bemerkbar. Fotografiert deshalb nicht nur gegen die Sonne, sondern dreh dich auch mal um.

3. Tipp

Es macht einfach viel mehr Spass, mit einer Begleitung auf Entdeckungstour zu gehen – und es ist auch viel praktischer. Man hat einfach zwei Hände, Augen und Schultern mehr und man kann seine Erlebnisse direkt teilen.

4. Tipp

Natürlich darf als Motivumgebung der Nebel im Herbst nicht fehlen. Er ist in dieser Jahreszeit viel häufiger anzutreffen, aber leider fast ausschliesslich in den frühen Morgenstunden. Daher lohnt es sich auch als Morgenmuffel, mal früh aufzustehen. Dank der aktuellen Programme wie Lightroom und Photoshop ist es möglich, diesen schönen Effekt per Bildbearbeitung zu verstärken – oder, wenn gewünscht, abzuschwächen.

5. Tipp

Über Laub im Herbst zu reden, ist natürlich irrwitzig. Aber nichtsdestotrotz solltest du dich ein wenig damit beschäftigen, denn es gibt unglaublich viele Formen und Farben von Laub. Trennst du diese von der Umgebung, ergeben sich abstraktere Motive, in denen Form und Farbe das Bild bestimmen. Umgebung, Wetter und anderes sind dann nur noch in der Vorstellung des Betrachters zu finden. Wer einen schönen Baum im Garten hat oder einen Baum in einem Park fokussiert, der kann hiervon ja auch über Tage und Monate hinweg immer vom selben Standort Fotos machen. Das Endergebnis wird sich zeigen können. Es gibt aber auch andere Feinheiten, die den Betrachter mit in die Jahreszeit nehmen. Da gehören zum Beispiel verlassene Plätze, schummrige Strassenbeleuchtungen oder auch die herbstliche Kleidung von Menschen dazu.

(lr)

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