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Lifestyle
International|01.11.2018

6 Regeln: Welcher Wein passt zu welchem Essen?

Die Gäste sind da, der Tisch ist gedeckt und das Essen duftet: Alles könnte perfekt sein. Wäre da nicht diese eine Frage: Welcher Wein passt denn nun zu welchem Essen? Sechs einfache Regeln helfen dabei, geschmacklich immer einen Volltreffer zu landen.

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Die Gäste sind da, der Tisch ist gedeckt und das Essen duftet: Alles könnte perfekt sein. Wäre da nicht diese eine Frage: Welcher Wein passt denn nun zu welchem Essen? Sechs einfache Regeln helfen dabei, geschmacklich immer einen Volltreffer zu landen.

Oft findet man sehr detaillierte Empfehlungen darüber, welchen Wein man am besten zu welchem Gericht kredenzt: «Dieser 2009er Pinot Blanc passt hervorragend zu Entenpastete an süssen Gewürzorangen.» Davon abgesehen, dass man wahrscheinlich gerade keine Entenpastete servieren wollte, kann eine solch spezielle Empfehlung eigentlich nur getroffen werden, wenn man zuvor das Gericht und den Wein eingehend kennt und bestenfalls noch eine mehrjährige Sommelier-Ausbildung hinter sich hat. Aber was nun? Man steht im Laden oder möchte seinen Wein online bestellen und hat so nicht die Möglichkeit, vorher zu probieren oder sich lange über die richtige Wahl zu informieren. Unsicherheit macht sich breit. Aber es gilt: Man kann eigentlich nichts falsch machen, wenn man ein paar grundlegende Dinge beachtet.

Regel 1: Wein und Fleisch

Hier ist fast alles erlaubt. Zu rotem Fleisch und Braten eher Rotwein, zu hellem Fleisch wie Geflügel eher Weisswein. Je würziger das Fleisch, desto würziger und kräftiger sollte auch der Wein sein.

Regel 2: Wein und Fisch

Hierzu harmoniert ein Weissburgunder oder ein leichter Riesling mit Zitrus-Aroma.

Regel 3: Wein und Käse

Ein milder Käse braucht einen leichten Wein. Ein kräftiger Käse kommt hingegen am besten mit einem kräftigen Wein zur Geltung. Leichte Weissweine sind z. B. ein fruchtiger Kabinett oder eine feinherbe Spätlese. Kräftig dagegen sind Beerenauslesen und Eisweine. Bei Rotweinen gilt zunächst dasselbe. Zu einem deftigen Käse empfiehlt sich daher z. B. ein kräftiger, fülliger Shiraz. Zu beachten: Der Rotwein zum Käse sollte säurearm sein. Und: Zu trockene Weissweine überlagern den Käsegeschmack, süsse Weine aber verstärken die herzhaft-salzige Note.

Regel 4: Wein und Grillen

Der richtige Wein zum Grillen braucht Struktur, um den kräftigen Röstaromen von oft stark mariniertem Fleisch Stand halten zu können, wie ein kräftiger, trockener Chardonnay aus dem Barrique oder auch ein leicht gekühlter Shiraz.

Regel 5: Wein und Schokolade

Dunkle Schokolade ist schwer mit Süsswein zu kombinieren. Besser ist ein Portwein, der mehr Alkohol hat und so besser mit der «kräftigen» Schokolade zurechtkommt. Mit Portwein macht man bei Schokolade nichts falsch. Süsse und zartschmelzende Vollmilchschokolade harmoniert hingegen gut mit restsüssen Weissweinen.

Regel 6: Keine Regel

Wer schon seine eigenen Vorlieben entwickelt hat, kann diese Regeln über Bord werfen. Am wichtigsten ist der individuelle Genuss. Es gibt kein Patentrezept – der Trend geht hin zum Experimentieren. Wer Gäste hat, sollte sich allerdings nicht nur auf seinen eigenen Gaumen verlassen.

(pb)

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