Sarah Kindle war nicht die einzige beim DSDS-Casting in Lochau bei Bregenz, rund 500 Teilnehmer warteten in der Schlange auf ihren grossen Auftritt. (Foto: VN/Steurer)
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Liechtenstein|02.11.2018

Sarah Kindle: «Bei DSDS geht es nicht nur ums Singen»

TRIESEN - Vergangene Woche fand in Vorarlberg ein Casting für die berühmte Fernsehsendung «Deutschland sucht den Superstar» statt. Die 26-jährige Triesnerin Sarah Kindle war dabei und berichtete dem «Volksblatt» von ihren Erfahrungen.

Sarah Kindle war nicht die einzige beim DSDS-Casting in Lochau bei Bregenz, rund 500 Teilnehmer warteten in der Schlange auf ihren grossen Auftritt. (Foto: VN/Steurer)

TRIESEN - Vergangene Woche fand in Vorarlberg ein Casting für die berühmte Fernsehsendung «Deutschland sucht den Superstar» statt. Die 26-jährige Triesnerin Sarah Kindle war dabei und berichtete dem «Volksblatt» von ihren Erfahrungen.

War DSDS schon immer dein grosser Traum?

Nein, überhaupt nicht. DSDS war bis jetzt kein bisschen interessant für mich. Es war vielmehr eine sehr spontane Aktion, weil das Casting in Bregenz war. Ich wollte einfach mal dabei sein, Spass haben und sehen wie es ist.

War es deine eigene Idee, zum Casting von DSDS zu gehen oder hat dich jemand ermutigt?

Es war nicht meine eigene Idee. Meine Familie und Freunde haben mich dazu ermutigt.

Was für ein Gefühl hattest du beim Casting und auf was hast du dich am meisten gefreut?

Ich war extrem nervös, aber habe mich sehr gefreut, vor der Jury zu singen. Leider stellte sich dann heraus, dass man gar nicht direkt bis zu den berühmten Juroren durchkommt, sondern zuerst vor einer sogenannten Vorjury singen muss. Von den ca. 500 Teilnehmern haben es nur etwa 10 Personen bis zu den Juroren geschafft. Es wurde sehr krass bewertet und man hat gemerkt, dass es bei DSDS nicht mehr nur ums Singen geht. Bei einigen sehr guten Kandidaten wurde zwar die Stimme gelobt, jedoch das Aussehen und die Selbstsicherheit stark bemängelt, was Grund genug war, sie nicht weiterkommen zu lassen. Sollte es jemandem tatsächlich ums Singen gehen, ist er bei «The Voice» viel besser aufgehoben.

Welchen Song hast du ausgewählt und warum?

Ich habe bis 10 Minuten vor Casting Beginn nicht gewusst, was ich singen werde. Ich hatte zuhause gar keine Zeit, um mich gross vorzubereiten wegen meiner drei Kinder und meinem Job. Da meine Konkurrenten, mit denen ich dort gewartet habe, sehr gute Stimmen hatten, wollte ich es mit Rappen versuchen. Bereits mit 11 Jahren habe ich damit angefangen und wusste, dass ich das gut kann. Auf Wunsch der Vorjury habe ich dann etwas von Nicki Minaj gerappt, was diese sehr begeisterte. Leider bin ich dann mit dem Text rausgekommen, weil ich zu nervös war und mich gar nicht vorbereitet hatte. Danach durfte ich noch «Dear future husband» von Meghan Trainor vorsingen. Weitergekommen bin ich leider nicht. Sie meinten, ich solle mich besser vorbereiten und nächstes Jahr wiederkommen.

Wie sind die Menschen, die du da getroffen hast?

Ich habe unglaublich tolle Menschen kennengelernt, die Stimmung war sehr locker und ausgelassen. Wir haben uns gegenseitig vorgesungen und es war toll, Meinungen von Menschen zu hören, die sich auskennen und dieselbe Leidenschaft teilen.

Wie hat dein Umfeld auf deine Casting-Teilnahme reagiert?

Sie reagierten alle super, sie fanden meine Teilnahme toll und auch sehr mutig. Mir ist es nicht wichtig, was andere über mich denken. Für mich war es ein Spass und eine tolle Erfahrung und davon kann man ja nicht genug machen.

Wie gehst du mit negativer Kritik um?

Mit gut begründeter Kritik kann ich gut umgehen. Ich bin sehr realistisch was meine Selbsteinschätzung betrifft und wenn die Kritik berechtigt ist, habe ich damit kein Problem. Ich konnte die Kritik der Jury gut nachvollziehen.

Was hast du dir von DSDS erwartet?

Ich hätte erwartet, dass wir vor der richtigen Jury singen dürfen und dass es mehr um das gesangliche Talent der Personen geht und somit alle die gleiche Chance hätten. Andererseits muss beachtet werden, dass bei DSDS nicht bloss eine Stimme gesucht wird, sondern ein Superstar, bei dem eben das Gesamtpacket stimmen muss. Vor allem aber wollte ich Spass haben, coole Menschen kennenlernen und eine weitere Erfahrung gemacht haben.

Wie sehen deine musikalischen Zukunftspläne aus?

Musik habe ich immer nur im privaten Rahmen gemacht. Mit der Familie, im Auto oder unter der Dusche singe ich sehr gerne. Aber ich habe nicht vor, eine musikalische Karriere zu starten. Singen ist eine Leidenschaft, ein Hobby, das ich für mich persönlich pflege.

(ro)

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