Anspruchsvolle Kristallkeramik nach eigenen Rezepturen entsteht im selbstgebauten Brennofen von Peter Wollwage. (Foto: M. Zanghellini)
Kultur
Liechtenstein|13.11.2018

Form vollendete Kristall-Keramik

NENDELN - Unter dem Titel «Gebrauchskeramik trifft Kunstkeramik» stellt Peter Wollwage derzeit in Nendeln seine Kristallkeramik aus.

Anspruchsvolle Kristallkeramik nach eigenen Rezepturen entsteht im selbstgebauten Brennofen von Peter Wollwage. (Foto: M. Zanghellini)

NENDELN - Unter dem Titel «Gebrauchskeramik trifft Kunstkeramik» stellt Peter Wollwage derzeit in Nendeln seine Kristallkeramik aus.

«Kunst hat die Aufgabe wachzuhalten, was für uns Menschen von Bedeutung und notwendig ist.» Mit diesem Zitat von Michelangelo erläuterte Martin Walch, Direktor der Kunstschule Liechtenstein, den wichtigen Stellenwert der Kunst im Rahmen der aktuellen Ausstellung von Peter Wollwage. «Die Arbeit als Keramiker ist auch eine Sparte der Bildenden Kunst, die das Gestalten von Unikaten, Gefässen, Skulptu ren und anderen keramischen Objekten als Kunstwerke zum Ziel hat."

Einzigartige Kirstallglasuren

Die Keramikarbeiten von Wollwage sind eine wahre Augenweide und bestechen sowohl durch Form wie auch Farbe. Kristallglasur gehört zu Wollwages Spezialgebieten, wie auch die aktuelle Ausstellung mit kunstvollen Gebrauchsgegenstände wie Dosen, Vasen und Teller widerspiegelt. Peter Wollwage lässt sich auch gerne von anderen, insbesondere asiatischen Kulturen und deren traditioneller Formensprache inspirieren, wie der Künstler selbst bestätigt: «Ich mag den japanischen Stil. Deren Stil unterschei det sich vom europäischen Stil, was an den unterschiedlichen Formen erkennbar ist.»

Die Ausstellung von Peter Wollwage in der Keramik Werkstatt Schädler in Nendeln dauert noch bis 21. Dezember – mehr auf www.schaedler-keramik.com


(ac)

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