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International|20.11.2018

Das hilft gegen Kater

Selbst wer kaum Alkohol konsumiert, trinkt vielleicht an der Weihnachtsfeier trotzdem einen über den Durst.

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Selbst wer kaum Alkohol konsumiert, trinkt vielleicht an der Weihnachtsfeier trotzdem einen über den Durst.

Am nächsten Morgen wartet häufig ein fieser Kater. Wer es nicht völlig übertreibt, kommt trotz Alkoholgenuss, aber auch ohne üble Nachwirkungen durch den nächsten Tag. Die Symptome eines Katers – Übelkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, Erschöpfung – beruhen auf einem Flüssigkeitsmangel. Die Abbauprodukte des Alkohols fördern das Ausscheiden von Wasser über die Niere. Mit dem Wasser verliert der Körper auch Elektrolyte. Das sind etwa die Mineralstoffe Kalium, Natrium, Magnesium und Kalzium. Durch diesen Mangel dröhnt der Schädel. Doch dagegen kann man etwas tun: Wir stellen die besten Anti-Kater-Tipps vor.

Schnäpse vermeiden

Besonders durch hochprozentige Getränke nimmt man mehr Alkohol auf, als der Körper in kurzer Zeit abbauen kann. Um Kopfschmerzen und Übelkeit zu vermeiden, sollte man deshalb lieber auf harte Getränke verzichten und sich beim Trinken Zeit lassen.

Zwischendurch Wasser trinken

Beschwerden am nächsten Morgen beugen Feiernde vor, indem sie zwischendurch immer wieder ausreichend Wasser trinken. Spätestens vor dem Zubettgehen sollte man noch ein Glas stilles Wasser trinken und darin am besten eine Magnesiumtablette auflösen.

Fettige Grundlage schaffen

Manche versprechen sich einen leichteren Rausch, wenn sie vor dem Trinken eine Grundlage schaffen. Und tatsächlich verzögern fettreiche Speisen, die den Magen füllen, die Alkoholaufnahme. Ratsam ist, eine Grundlage durch eiweisshaltige und fettige Nahrung zu schaffen, bevor man Alkohol trinkt. Das verlangsamt die Alkoholaufnahme ins Blut. Kein Essen kann aber verhindern, dass der Alkohol überhaupt aufgenommen wird. Das Gefühl der Trunkenheit ist nur nicht so stark. Am Ende des Tages ist der Promillewert aber nicht wesentlich anders.

Sauerstoff tanken

Der Körper verbraucht beim Alkoholabbau viel Sauerstoff. Das ist ein Grund dafür, dass Kopfschmerzen entstehen. Deshalb ist es hilfreich, nach einer Feier bei geöffnetem Fenster zu schlafen.

Rollmops und Co.

Der altbekannte Rollmops – wer ihn denn am nächsten Morgen runterbekommt – hilft ebenso gegen den sogenannten Hangover. Dieses Nahrungsmittel versorgt den Körper nämlich wieder mit wichtigen Mineralien, die durch den Abend davor verloren gegangen sind. Wer sich schwertut, den Fisch am Tag nach der Feier zu essen, kann stattdessen auch Gemüsesuppe wählen – sie erfüllt den gleichen Zweck.

Tigerbalsam oder Pfefferminzöl

Es hilft auch, etwas Pfefferminzöl oder Tigerbalsam auf die Nasenwurzel oder die Schläfen zu reiben. Das wirkt kühlend und angenehm.

Espresso mit Zitrone

Gegen Kopfschmerzen hilft Espresso mit dem Saft einer halben ausgepressten Zitrone. Auf Schmerz tabletten sollte man dagegen verzichten. Denn die darin enthaltene Säure kann zu Übelkeit führen und den ohnehin schon übersäuerten Magen belasten.

Ingwer regt die Verdauung an

Ingwer wirkt verdauungsanregend und gegen Übelkeit, aus ein bis zwei Scheiben lässt sich ein Tee bereiten. Man kann den Ingwer auch gleich im Kateressen – etwa in der Gemüsesuppe – als Zutat verarbeiten.

(pd)

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