Volksblatt Werbung
Foto:SSI
Unterwegs
International|21.11.2018

Wochenendtrip nach Mailand

Hier finden Sie nicht nur die passenden Schuhe: Die besten Tipps für einen Kurzbesuch.

Foto:SSI

Hier finden Sie nicht nur die passenden Schuhe: Die besten Tipps für einen Kurzbesuch.

Was Sie gesehen haben sollten: das perfekt renovierte «Letzte Abendmahl» von Leonardo da Vinci im Speisesaal der Mönche in der Kirche Santa Maria delle Grazie und den gotischen Dom auf der zentralen Piazza del Duomo. Vom Domplatz aus geht es durch die prächtige Galleria Vittorio Emanuele bis zur Piazza della Scala. Die Galleria wurde zwischen 1867 und 1877 errichtet und ist mit einem wunderschönen Mosaikboden, hohen Glaskuppeln und eleganten Cafés versehen. Hier treffen sich Touristen, die erst bei Prada einkaufen und dann im «Gucci Café» einen Cappuccino trinken. Die Piazza della Scala wäre nicht weiter bemerkenswert, stünde hier nicht das Opernhaus, in dem 1778 die erste Premiere stattfand. Es wurde 2004 vom Star-Architekten Mario Botta um einen postmodernen Ausbau ergänzt, sodass hier nun Klassizismus und Moderne nebeneinander zu sehen sind.

Shopping im Modeviertel

Gleich hinter der Piazza della Scala beginnt die Via Manzoni, eine der elegantesten Einkaufsstrassen der Stadt, mit den mit Café, Restaurant und Kunstgalerie ausgestatteten Mode-Imperien von Armani und Trussardi. Daneben liegt das Universitäts-Viertel Brera mit netten Bars, hübschen Läden und der wunderbaren «Pina coteca di Brera» (Via Brera 28) mit erlesenen italienischen Kunstwerken vom 14. Jahrhundert bis heute. Rechts von der Via Manzoni befindet sich das berühmte «Goldene Dreieck» mit den Boutiquen aller internationalen Couturiers, von Dior über Hermès bis zu Dolce & Gabbana, Gucci und Ferragamo. Auch wer nicht speziell an Mode interessiert ist, kommt hier auf seine Kosten: Via Montenapoleone, Via della Spiga und Via Sant’Andrea sind auch wegen der prächtigen Palazzi, der extravagant gestalteten Schaufenster und des eleganten Mailänder Publikums ein interessantes Pflaster. Trendsetter zieht es in Richtung Corso Garibaldi und Corso Como mit schicken Bars, Sushi-Restaurants und Läden junger Avantgarde-Designer.

Traditionelle Gaststätten

Berühmt ist das Mailänder Risotto, das sämig und safran-gelb auf die Tische kommt. Dazu wird gerne Ossobuco bestellt, eine dicke Scheibe aus der Kalbshaxe, die würzig paniert und langsam im Ofen geschmort wird. Ebenso beliebt ist die Cotoletta alla milanese, eine Art Wiener Schnitzel, deren Rezept angeblich von einem österreichischen Grafen in die Lombardei importiert wurde. Die lokalen Klassiker lässt man sich am besten in traditionellen Gaststätten wie in der «Trattoria La Madonnina» (Via Gentilino 6), in der «Trattoria Masuelli San Marco» (Viale Umbria 80) oder in der «Antica Trattoria della Pesa» (Viale Pasubio 10) schmecken. Zu den beliebtesten Treffpunkten auf einen «Aperitivo» am frühen Abend in der Innenstadt zählen die Bar «Cova» an der Via Montenapoleone, das «Sant’Ambroes» am Corso Matteotti, für das junge Publikum lohnt ein Besuch im «Radetzky Café» am Largo La Foppa.

Spezialitäten und Souvenirs

In dem 1883 eröffneten Delikatessenladen «Peck» (Via Spadari 9) gibt es seit Generationen alles, was die italienische Küche bietet. Den besten Käse gibt es in der «Baita del Formaggio» (Via Vicenzo Foppa 5), die beste Weinauswahl in der «Enoteca Cotti» (Via Solferino 42), Olivenöl bei «Olivo» (Piazza Risorgimento 3) und das beste Eis bei «Il Massimo del Gelato» (Via L. Castelvetero 18). Was kauft man in Mailand – Schuhe natürlich, Mode, eine Tasche von Prada, eine Lampe von Artemide oder lieber die neue Espresso-Maschine von Illy? In den Schuh-Boutiquen jedenfalls sollten Sie unbedingt vorbeischauen: Zu den besten gehören Bally, Salvatore Ferragamo, Fratelli Rossetti und Vierre an der Via Montenapoleone, Diego Della Valle und Sergio Rossi (Via della Spiga), Magli (Corso Via Emanuele), Marilena (Via Tornio) und Vergelio (Corso Vittorio Emanuele 10). Am jeweils dritten Sonntag im Monat gibt es in den Gassen des Viertels Brera einen hübschen Flohmarkt. Mit etwas Glück findet man hier Designer-Kleidung, in jedem Fall aber viel Mailänder Flair, hübsche Kunstgalerien und mondäne Bars. Am letzten Sonntag im Monat bieten Antiquitätenhändler aus Mailand und Umgebung ihre Ware am idyllischen Navigli-Ufer an. «Tutta Milano» trifft sich hier zum Schauen und Einkaufen.

(pb)

Teile diesen Artikel mit deinen Freunden

Nächster Artikel
Unterwegs
International|04.10.2018 (Aktualisiert am 04.10.18 10:04)
Urlaubsziele von Januar bis Mai
Liechtensteiner Volksblatt AG
© 2017, Alle Rechte vorbehalten.
Volksblatt Werbung