Mit Friedrich Liechtenstein kommt eine Kultfigur ins TAK nach Schaan.  (Foto: ZVG)
Kultur
Liechtenstein|29.11.2018

«3 Fragen an …» Friedrich Liechtenstein

Friedrich Liechtenstein, bekannt geworden mit «Super geil», einer der vielseitigsten Performancekünstler, zaubert mit seiner TV­Serie «Tankstellen des Glücks» Lächeln auf die Gesichter (und ist aktuell für den Grimme-Preis nominiert!) und beschwingt Beine mit dem «Electric Slide».

Mit Friedrich Liechtenstein kommt eine Kultfigur ins TAK nach Schaan.  (Foto: ZVG)

Friedrich Liechtenstein, bekannt geworden mit «Super geil», einer der vielseitigsten Performancekünstler, zaubert mit seiner TV­Serie «Tankstellen des Glücks» Lächeln auf die Gesichter (und ist aktuell für den Grimme-Preis nominiert!) und beschwingt Beine mit dem «Electric Slide».

Die Medien sind voll des Lobes und der Faszination für den Künstler, Flaneur und Entertainer: «Traummann» («Süddeutsche Zeitung»), «Der beliebteste Vollbart der Nation» («Welt am Sonntag»), «... everyone finds Friedrich Liechtenstein cool!» («New York Times»). Heute in einer Woche ist er mit seinem Trio im TAK in Schaan und tischt feinsten Elektro-Pop mit kunstvollen Musik-Installationen auf.

Herr Liechtenstein, waren Sie schon einmal im Fürstentum? Werden Sie mit Ihren Kollegen nebst Ihres Auftrittes im Theater am Kirchplatz das Land erkunden?

Es ist tatsächlich mein erstes Mal. Ich hatte mir das immer aufgehoben für eine grossartige Angelegenheit. Nun ist es ein kleines Konzert, aber das ist ja auch sehr schön. Ich sage das wirklich nicht sehr oft, aber: Ich bin aufgeregt. Das Land werde ich bei einer anderen Gelegenheit erkunden. Wir haben ja nicht viel Zeit. Ich freu mich sehr.

Die Texte Ihrer Songs sind kunstvolle Kurzgeschichten. Steht zu Beginn eines neuen Songs diese Geschichte, also der Text, oder eher ein Bild oder gar die Musik?

Es gab und gibt oft heftige Lebensereignisse, denen ich nur singend Herr werde. Es sind viele konkrete Gedanken, die da in mei­nem Kopf herumschwirren, manche denken, es ist DaDa oder Laut­malerei ... aber das ist es nie. Es sind immer konkrete Situationen und Referenzen. Wir spielen im TAK Stücke aus dem Delfinmann Oeuvre, das sind 41 Songs die von 2002 bis 2016 entstanden sind, wir spielen eine kleine feine Auswahl. Es gibt Songs, die ich cover, weil ich sie sehr liebe und die Stimmung zu meiner Stimmung passt. Die anderen Songs habe ich in die Festplatten von Arnold Kasar und einigen anderen Musikern gesungen, die haben daraus unsere Songs gemacht und durch Sebastian Borkowski gibt es nun den Triosound für diese Lieder. Vor Kurzem wurden die Stücke auf eine Art Soundautobahn gestellt und gemeinsam mit dem Orchester des Nationaltheaters aufgeführt. Die Arrangements für das Orchester lieferte Christian Dellacher. Durch das Friedrich Liechtenstein Trio können diese Songs aber gut und gern auch in kleineren Zusammenhängen aufgeführt werden. Das Direct to Disc Album «Schönes Boot aus Klang» zeigt, wie gut wir drauf sind, und wie wir eine Schallplatte direkt in die Nadel performen können. Ohne Nachbereitung. Darauf ist unser Trio sehr stolz.

Ihre Auftritte auf der Bühne und in den Medien sind nicht nur musikalische Extraklasse, sondern auch optisch aller erste Sahne. Steht Ihr Outfit für das Konzert «Liechtenstein in Liechtenstein» schon??

Wir kommen nach Liechtenstein, um zu beeindrucken. Es wird mega. Ich habe schon was Schönes. ... etwas sehr, sehr Schönes … (pd)

Friedrich Liechtenstein Trio

  • Feinsinnig und dadaistisch kommen Liechtensteins Songs daher – zu erleben am Freitag, den 30. November in Schaan.
  • Termine und Infos auf www.tak.li
(pd)

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