Der beliebte Nachrichtendienst wird ab 2019 Werbung schalten.  (Foto: SSI)
Multimedia
International|01.12.2018

WhatsApp mit Werbung im neuen Jahr

Im Jahr 2014 hat Mark Zuckerberg den beliebtesten Instant-Messaging-Dienst «WhatsApp» gekauft, nun soll die Plattform mittels Werbeschaltungen Einnahmen generieren.

Der beliebte Nachrichtendienst wird ab 2019 Werbung schalten.  (Foto: SSI)

Im Jahr 2014 hat Mark Zuckerberg den beliebtesten Instant-Messaging-Dienst «WhatsApp» gekauft, nun soll die Plattform mittels Werbeschaltungen Einnahmen generieren.

«WhatsApp», die wahrscheinlich beliebteste App, die von keinem Smartphone mehr wegzudenken ist und mittlerweile über 1,5 Milliarden Nutzer verfügt, wird voraussichtlich ab 2019 Werbung beinhalten. Diese soll im Bereich «Status» angezeigt werden und zur Haupteinnahmequelle des Unternehmens werden.

Jan Koum und Brian Acton, die Gründer von WhatsApp zeigen sich gar nicht erfreut über diese Wende, ging es ihnen doch immer um die Privatsphäre der Nutzer. 2014 verkauften sie ihre Firma für 22 Milliarden Dollar an Mark Zuckerberg, was die beiden heute bitter bereuen, da Zuckerberg ganz andere Ziele verfolgt. Somit hätten sie nicht nur ihre Firma, sondern auch die Privatsphäre ihrer Nutzer verkauft, so Koum und Acton.

Gründer Acton reagierte darauf mit einer Spende von 50 Millionen Dollar an die Messaging-App Signal, die bekannt für ihre Sicherheit ist, um ein Zeichen zu setzen. Mit der Ende zu Ende Verschlüsselung ist es nicht möglich, ausspioniert zu werden. Die App ist kostenlos, es sind verschlüsselte Telefonate möglich und seit Neustem enthält Signal auch Emojis, was den Messenger für viele attraktiver wirken lässt. Mit dem neuen Feature «Sealed Sender» sollen Metadaten, dies sind ausführlichere Informationen über Daten, verborgen bleiben, was die Sicherheit von Signal noch verstärkt.

Ähnlich lief es übrigens mit Instagram, der Dienst wurde 2012 von Facebook für eine Milliarde aufgekauft und beinhaltet seit 2015 diverse Werbeanzeigen. Die Popularität der App sank im Zuge der Werbeschaltung jedoch nicht. 

(red)

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