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Unterwegs
International|06.12.2018 (Aktualisiert am 06.12.18 10:57)

Koreanische Zwillinge

Bei der Entwicklung der beiden Familien-SUV Kia Niro und Hyundai Kona hat Kia eng mit der Konzernmutter Hyundai zusammengearbeitet. Entstanden sind zwei interessante Fahrzeuge mit verschiedenen Antriebskonzepten.

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Bei der Entwicklung der beiden Familien-SUV Kia Niro und Hyundai Kona hat Kia eng mit der Konzernmutter Hyundai zusammengearbeitet. Entstanden sind zwei interessante Fahrzeuge mit verschiedenen Antriebskonzepten.

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Angefangen haben beide Hersteller mit sparsamen Verbrennungsmotoren. Es folgten beim Kona eine Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Version, ehe der Kona mit einem modernen Elektromotor ausgerüstet wurde. Bei winterlichen Strassenverhältnissen würden sich zahlreiche Kunden ein Allrad-Modell wünschen. Da Kia und Hyundai ­einige 4x4-Fahrzeuge im Angebot haben, wäre es ein Leichtes, die begehrten Familien-Cars mit Allrad nachzurüsten. Hyundai ist diesem Trend gefolgt und bietet den Kona bei zwei Motorisierungen mit Allrad in Kombination mit dem automatisierten 7-Stufen-Doppelkupp­lungsgetriebe an.

Schön gestylt

Optisch kommt der Niro modern und harmonisch abgerundet daher. An der Front sind durchaus auch sportliche Elemente auszumachen. Die Seitenlinie und das Heck sind zeitlos gestaltet. Die Platzverhältnisse sind grosszügig und das Ambiente angenehm. Übersichtlich und fahrerorientiert präsentiert sich das Cockpit. Interessant zu verfolgen ist das Rekuperationsverhalten (Stromrückgewinnung), respektive der Energieverbrauch des Hybrids. Praktisch ist das mit Touchscreen bedienbare Infotainment. Unter der Haube sorgt ein 105 PS starker 1,6-LiterBenziner mit Hybridtechnologie für souveräne Fahrleistungen. Wer mit weniger Treibstoff auskommen möchte, ist mit dem Plug-in-Hybrid gut bedient. Bedingung ist jedoch, dass man oft elektrisch fährt und jede Gelegenheit nutzt, um den Niro aufzuladen. Perfekt zu den Motorisierungen passt das 6-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe. Gute Noten verdienen das straffe Fahrwerk und die präzise Lenkung.

Wintertaugliche Allradvariante

Mit einem Allrad im Angebot ist Hyundais Kona dem Kia Niro eine Nasenlänge voraus und hat das Potenzial, um zu punkten. Mit dem Lifestyle-Mobil Kona, der in den Ausstattungslinien «Pica», «Launch» und «Launch Plus» erhältlich ist, ergänzt Hyundai seine SUV-Flotte. Beim familienfreundlichen Alleskönner kommen einer­seits bewährte Komponenten, gepaart mit modernen Technologien zum Einsatz. Optisch hat der Kona einig Parallelen zum Niro. Bei der Entwicklung der Front haben die Designer eine feinere Klinge geführt. Im Gegensatz zu Niro verleihen die schlanken, länglichen Scheinwerfer der Front das gewisse Etwas. Der Innenraum ist sehr ähnlich wie beim Niro gestaltet. Vorne wie hinten steht den Fahrgästen genügend Platz zur Verfügung und man sitzt bequem. Dem Fahrer stehen im Cockpit serienmässig sinnvolle Assistenzsysteme zur Verfügung. Die Kofferraumgrösse entspricht dem Durchschnitt in diesem Segment. Motorenmässig stehen zwei Benziner (1,0-Liter mit 120 oder 1,6-Liter mit 177 PS) und ein 1,6-Liter Diesel mit 136 PS zur Verfügung. Zusammen mit dem 7-Stufen-DSG-Getriebe hinterlässt der 1,6-Turbobenziner einen sehr guten Eindruck. Überzeugend sind der Fahrkomfort und die Agilität des Kona. Vielversprechend ist der Kona electic (ab 44 990 Franken). Auch in diesem Sektor nimmt Hyundai eine ­führende Rolle ein.


(au)

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