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International|02.01.2019

Chrome ist absoluter Spitzenreiter

Vor rund zehn Jahren kam Google mit dem Browser Chrome und wollte mit ihm die Marktmacht des Internet Explorers brechen. Das Ziel scheint nun als erfüllt.

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Vor rund zehn Jahren kam Google mit dem Browser Chrome und wollte mit ihm die Marktmacht des Internet Explorers brechen. Das Ziel scheint nun als erfüllt.

Das Ausmass der Entwicklung ist aber so gross, dass sich Chrome allmählich zum Alleinherrscher unter den Browsern etabliert. Nächstes Jahr könnte Chrome bereits für drei Viertel aller Webaktivitäten zuständig sein. In Bezug auf die Desktop-Präsenz führt der Browser nämlich mit einem Marktanteil von über 65 Prozent – alle anderen Browser befinden sich nicht einmal mehr im zweistelligen Bereich. Für die Webentwickler zeigt sich diese Entwicklung jedoch gut, schliesslich müssen sie so nicht mehr jede Seite für unterschiedliche Browser optimieren.

Mit grossem Abstand kommt an zweiter Stelle der Internet Explorer, welcher aber schon Jahre nicht mehr weiterentwickelt wird. Platz zwei hat der Browser somit wohl nur wegen interner Webanwendungen von Unternehmen und wegen Nutzern, die einfach keinen anderen Browser installieren wollen. Darauf folgt auf Platz drei Mozillas Firefox, dessen Nutzung aber ebenfalls immer weiter sinkt. Die Dominanz von Chrome führt dazu, dass Webentwickler ihre Seiten immer öfter auf diese eine Plattform ausrichten und andere vernachlässigen. Dass Chrome soweit vorne liegt, liegt unter anderem auch daran, dass sich die Browsersituation unter Android gesichert hat. Somit spielt neben Chrome nur noch der Samsung Internet Browser eine Rolle – der chinesische Markt einmal ausgenommen.

Die Entwicklung zeigt somit starke Tendenzen für eine technologische Google-Dominanz. Eine solche Marktdominanz birgt aber auch Gefahren von Missbrauch, weshalb nicht alle glücklich über diese Entwicklung sind. (lk)

(lk)

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