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International|04.01.2019

Stalker mit Gesichts­erkennung identifizieren

Stars wie Taylor Swift haben unzählige Fans. Allerdings sind darunter immer auch einige Personen, die ihr Idol in einem übertriebenen Masse vergöttern und stalken. Um dem ein wenig entgegenzuwirken, wurden bei einem ihrer Konzerte heimlich Personen mit einer Gesichtserkennung überwacht.

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Stars wie Taylor Swift haben unzählige Fans. Allerdings sind darunter immer auch einige Personen, die ihr Idol in einem übertriebenen Masse vergöttern und stalken. Um dem ein wenig entgegenzuwirken, wurden bei einem ihrer Konzerte heimlich Personen mit einer Gesichtserkennung überwacht.

Auf einem Bildschirm bei einem Kiosk wurden Ausschnitte aus Proben von Taylor Swift gezeigt. Wer daraufblickte, wurde automatisch von einer Kamera erfasst, welche die Daten an eine private Sicherheitsfirma in Nashville schickte. Diese glich die Daten mit Bildern von bekannten Stalkern von Taylor Swift ab. In den USA ist diese Gesichtserkennung nicht illegal. Ein Konzert gilt nämlich als eine Privatveranstaltung, wobei die Organisatoren umfangreiche Überwachungsmassnahmen einsetzen dürfen. Anders wie in Europa, wo eine solche Handlung nur zur Wahrung eines besonders schützenswerten Rechtsguts erfolgt. Somit müssen Unternehmer in Europa Zustimmungen von Betroffenen erhalten. Allerdings ist die Gesichtserkennung in grossen Menschenmengen nicht immer eindeutig. So werden häufig Personen verdächtigt, welche jedoch nicht in einer Datenbank gefunden werden konnten. So zum Beispiel beim Finale der UEFA Champions League in Cardiff, wo von den 2500 verdächtigen Personen nur 173 in der Datenbank gefunden werden konnten. Besondere Schwierigkeiten scheinen die Systeme bei der Erkennung von Personen mit dunkler Hautfarbe zu haben. Trotzdem: Firmen arbeiten daran, damit in Zukunft ein Gesichtsscan Ausweiskontrollen ersetzen kann. Ob solche ­Kameras auch bei anderen Konzerten zum Einsatz kamen und wie lange diese Aufnahmen gespeichert werden, beantworteten bis jetzt weder die Veranstalter noch das Management von Taylor Swift.  (lk)

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