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Die asiatische Buschmücke stammt ursprünglich aus Asien, wurde aber nach Liechtenstein eingeschleppt. (Foto: Shutterstock)
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Liechtenstein|21.12.2018 (Aktualisiert am 21.12.18 15:42)

Asiatische Buschmücke auch in Liechtenstein eingeschleppt

VADUZ - In der Schweiz wurden bisher drei invasive Mückenarten beschrieben, die ursprünglich aus dem asiatischen Raum stammen und in Europa eingeschleppt wurden. In Liechtenstein wurde 2017 durch das Amt für Umwelt erstmals ein Monitoring invasiver Stechmücken durchgeführt

Die asiatische Buschmücke stammt ursprünglich aus Asien, wurde aber nach Liechtenstein eingeschleppt. (Foto: Shutterstock)

VADUZ - In der Schweiz wurden bisher drei invasive Mückenarten beschrieben, die ursprünglich aus dem asiatischen Raum stammen und in Europa eingeschleppt wurden. In Liechtenstein wurde 2017 durch das Amt für Umwelt erstmals ein Monitoring invasiver Stechmücken durchgeführt

Die Asiatische Tigermücke, Aedes albopictus, die Asiatische Buschmücke, Aedes japonicus und Aedes koreicus wurden in der Schweiz beschrieben. Problematisch an den Mückenarten ist gemäss Mitteilung des Amts für Umwelt (AU), dass diese potenziell Krankheiten übertragen und heimische Mückenarten verdrängen können sowie lästiger als heimische Mücken sind, da sie auch tagsüber aktiv sind.

27 Eiablagefallen aufgestellt

In Liechtenstein wurde 2017 durch das AU erstmals ein Monitoring invasiver Stechmücken durchgeführt, um festzustellen, welche Arten in welcher Dichte in Liechtenstein vorkommen. 2018 wurde das Monitoring fortgeführt mit den Zielen eine Einschleppung der Tigermücke so früh wie möglich festzustellen und die Höhenverbreitung der Asiatischen Buschmücke zu untersuchen.

Zum Aufspüren dieser Mückenarten seien insgesamt 27 Eiablagefallen in 11 Gemeinden aufgestellt worden. Davon lagen 20 wie im vorigen Jahr im Talraum, um die Tigermücke im Siedlungsgebiet aufzuspüren, und sieben in höheren Lagen (Schellenberg, Planken und Triesenberg), um die Höhenverteilung der Buschmücke zu ermitteln. Die Fallen wurden gemäss Mitteilung über den Sommer alle zwei Wochen kontrolliert.

Tigermücke bislang nicht nachgewiesen, Buschmücke auch in höheren Lagen verbreitet

Mit den im 2018 durchgeführten Erhebungen konnte lediglich die Anwesenheit der Buschmücke in Liechtenstein nachgewiesen werden. Diese sei jedoch schon weit verbreitet und kommt auch in höheren Lagen bis ca. 1000 Meter  vor. "Die asiatische Tigermücke konnte bisher noch nicht nachgewiesen werden, deren Einschleppung kann jedoch nicht ausgeschlossen werden", schreibt das Amt. Da eine rasche Aufspürung dieser Art unabdingbar sei, um deren Verbreitung einzudämmen, soll das Monitoring 2019 fortgeführt werden. Der Abschlussbericht zum Monitoring invasiver Stechmücken 2018 steht auf der Homepage des Amts für Umwelt zum Download zur Verfügung.

(red/ikr)

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