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Lifestyle
International|17.02.2019

Mode oder Fashion-Fauxpas?

Leggings sind keine Hosen! Wer diese simple Tatsache verinnerlicht hat, ist auf der sicheren Seite.

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Leggings sind keine Hosen! Wer diese simple Tatsache verinnerlicht hat, ist auf der sicheren Seite.

Wer sich dennoch vertut bei der Wahl der Leggings und den damit kombinierten Klamotten, dem kann nur noch die beste Freundin mit ehrlichen Worten helfen. Alle anderen werden allenfalls hinter dem Rücken der Betroffenen die Wahrheit sagen.

Als nach dem Zweiten Weltkrieg die Gymnastikhose immer beliebter wurde, kam noch niemand auf die Idee, sie als modische Tagesbekleidung zu nutzen. Dass wir heute damit sogar ins Büro gehen, ist ein Auswuchs der Aerobic-Welle, der Anfang der 80er einsetzte. Die Gymnastikhosen wurden enger und nahtlos, die verarbeiteten Stoffe immer dünner. Und sie bekamen einen neuen Namen: Leggings.
Frauen, die es sich mit ihrer Figur leisten konnten, trugen ihre Sportkleidung fortan im Alltag. In den 90ern verschwand der Trend wieder. Nun, 25 Jahre später, sinddie Leggings wieder zurück. Die Missgeschicke von früher werden nicht nur wiederholt, sondern noch verstärkt. Nicht genug damit, dass jene, die damals Leggings getragen haben, jetzt im fortgeschrittenen Alter wieder dazu greifen. Viele junge Frauen, die mit jedem anderen Beinkleid besser angezogen wären, greifen ebenfalls zu Leggings. Und die Oberteile, die damals den Po bedeckten, werden kürzer.

Passend zur Figur

Vorteilhafter ist es für Frauen mit kräftigeren Beinen, dunkle oder sogar schwarze Leggings zu wählen. Grelle Farben und crazy Muster tragen auf und lassen Beine dicker aussehen.

Ausgeleierte Leggings

Wenn die Leggings anfangen zu schlabbern, weil sie ausgeleiert oder einfach zu gross sind, sollte man sich neue besorgen. Denn die perfekten Leggings liegen zart an der Haut an.

Leggings mit Loch

Wenn der Stoff an der Innenseite der Oberschenkel dünn wird, ist schnell ein Loch im Schritt. Wenn man dann noch unvorteilhaft sitzt, kann es jeder sehen.

Zu enge/durchsichtige ­Leggings

Da sie wie eine zweite Haut anliegen, ist ein zu enges Modell ein absolutes No-Go. Man sieht nämlich alles und erkennt die Farbunterschiede zwischen Haut und Unterwäsche, schlimmstenfalls noch mehr.

Falsches Oberteil

Wenn die Leggings eine knallige Farbe oder ein krasses Muster haben, sollte man sich obenrum einfarbig und schlicht anziehen.

Zu kurzes Oberteil

Gerade wenn man etwas kurviger ist, gilt generell immer: Das Oberteil sollte den Po bedecken, sonst sieht es aus, als sei man nicht fertig angezogen.

Leggings unter dem Kleid

Ein Trend, der vor Jahren modern war. Bei eleganten Kleidern pimpt eine enge Leggings den Look aber nur selten auf. Da sollte man eher zu einer Strumpfhose greifen.

High Heels zu Leggings

High Heels sind ein zu krasser Bruch zu sportlichen Leggings. Die sind genauso deplatziert wie Turnschuhe zum Anzug.

Bequeme Alternativen

Leggings sind unvorteilhaft, aber sooo bequem. Es gibt zum Glück Ausweichmöglichkeiten.
Wenn Schenkel und Po kaschiert werden sollen, gibt es umschmeichelnde Alternativen.

Die Haremshose

Die ist eine Mischung aus Rock und Hose. Der Schritt sitzt tief. Swing Pants, die Light-Version, die hierzulande populär ist, ­verzichtet auf den tiefen Schritt, ist aber ebenso bequem.

Die Marlene-Hose

Oben tailliert, ab der Hüfte weich und fliessend gerade fallend. Sie und ihre wadenlange Variante, die Culotte, schmeicheln jeder ­Figur und sehen sehr edel aus. Danke, Marlene Dietrich!

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(red)

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