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Lifestyle
International|27.03.2019

Kornbrand für Schleckermäuler

Korn wird seit dem 15. Jahrhundert gebrannt. Als Grundlage sind Roggen, Weizen, Gerste, Hafer sowie Buchweizen zugelassen. Der Korn muss mindestens 32 Volumenprozent Alkohol haben. Ab 37,5 Prozent darf er als Kornbrand oder Doppelkorn bezeichnet werden.

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Korn wird seit dem 15. Jahrhundert gebrannt. Als Grundlage sind Roggen, Weizen, Gerste, Hafer sowie Buchweizen zugelassen. Der Korn muss mindestens 32 Volumenprozent Alkohol haben. Ab 37,5 Prozent darf er als Kornbrand oder Doppelkorn bezeichnet werden.

Der Geschmack des Korns differenziert zwischen den verwendeten Getreidesorten. Weizenkorn ist mild, Roggenkorn schmeckt kräftiger. Korn ist klar, wenn er goldgelb oder bräunlich ist, wurde er in Eichenfässern gelagert. Ab einer Lagerung von mindestens sechs Monaten nennt man ihn «Alten Korn». Korn verursacht keinen bis einen weniger extremen Kater, als Brände mit Farb- oder Aromazusätzen.
Mit Korn (oder Wodka) lassen sich hervorragende Sahne- und Karamellliköre herstellen.

1. Simpel

Um einen ersten Versuch zu unternehmen, braucht es drei Zutaten und einen Topf:
250 ml Schlagrahm mit 16 Karamellbonbons erwärmen und mit 150 ml Korn auffüllen.

2. Schon spezieller

Dann kann man den Schwierigkeitsgrad steigern, eine Massnahme, die auch den Geschmack des Sahnelikörs aufwertet:
200 ml Sahne, 25 g Zartbitterschokolade und 15 Karamellbonbons erwärmen und mit 150 ml Korn auffüllen

3. Für Geduldige

Kein Topf zur Hand? Macht nichts, mit Geduld kommt man zum gleichen Ergebnis:
200 g Karamellbonbons in eine Flasche füllen, 350 ml Korn dazu giessen und an einen warmen Ort stellen. Immer wieder kräftig schütteln, bis sich die Bonbons aufgelöst haben. Mit Sahne auffüllen.
Ähnliche Rezepte finden sich in den Weiten des Internets mit Husten- oder Kräuter- statt Karamellbonbons. Wahlweise mit und ohne Sahne.

4. After Eight

Die feine englische Art, das haben sie früher in der Werbung über After Eight gesagt. Wer Schoko­lade mit Pfefferminz mag, wird diesen Likör lieben:
100 g harte Karamellbonbons kleinhacken (in einer Tüte mit dem Fleischklopfer), 400 ml ­Sahne erhitzen, Bonbons und
200 g Vollmilch-Kuvertüre darin schmelzen, nach dem Abkühlen 200 ml Korn und fünf Tropfen Pfefferminzöl dazugeben.

5. DIY-Karamell

So! Wer bei den Freunden oder der Familie mal so richtig brillieren will, der kann dann behaupten, das Karamell selbst hergestellt zu haben. Das macht Eindruck:
Zwei Dosen gesüssten Kaffeerahm in der geschlossenen Dose zweieinhalb Stunden kochen. Das entstandene Karamell mit Zucker und Zimt nach Geschmack und einer Flasche Korn verrühren.

6. Für Profis

Wer ohnehin eine Küchenfee ist, der wird sich nicht dazu herab­lassen, nur ein paar Zutaten zu verrühren. Für jene ist hier die ­Variante, nach der die Küche ­aussieht wie ein Schlachtfeld:
Das Mark einer Vanilleschote und drei EL Kürbiskerne in 100 g ka­ramellisiertem Zucker einrühren, dann mit 250 ml Schlagrahm ­ablöschen und einige Minuten ­köcheln lassen. Mit dem Pürierstab fein zerkleinern und gegebenenfalls durch ein Sieb streichen. Mit 250 ml Korn aufgiessen.

(sw)

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