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Lifestyle
International|06.05.2019

Dresscode: Was gilt eigentlich als Smart Casual?

Vorsicht, Falle: Der Begriff Smart Casual führt insbesondere Männer auf die falsche Fährte, denn wörtlich übersetzt heisst das elegant informell. Lassen Sie sich davon nicht täuschen.

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Vorsicht, Falle: Der Begriff Smart Casual führt insbesondere Männer auf die falsche Fährte, denn wörtlich übersetzt heisst das elegant informell. Lassen Sie sich davon nicht täuschen.

Hier handelt es sich um ein Business-Outfit. Der Dresscode Smart Casual verlangt, die richtige Balance zwischen Lässigkeit und Eleganz zu finden. Wir verraten Ihnen, wie das gelingt und was Sie dafür brauchen.

Smart Casual: legeres Business-Outfit
Smart Casual ist in den USA entstanden. Es bezeichnet ein legeres Business-Outfit, das sich vom formellen Grad her zwischen «Casual» und «Business Casual» befindet, dem «Business Casual» allerdings wesentlich näher ist. Die Herausforderung ist es, die richtige Balance zu finden und sie dem Anlass anzupassen.

Wann ist Smart Casual ­angebracht?
Aber aufgepasst: es gibt nicht den einen bestimmten Anlass, bei dem diese Kleiderordnung immer Pflicht ist. Häufig wird sie aber bei einem Drink oder Essen mit Kollegen nach der Arbeit gewählt, ebenso wie im Büro oder beim Sightseeing im Rahmen einer Geschäftsreise. Ausserdem ist Smart Casual für viele Gelegenheiten in Beruf und Freizeit immer dann die richtige Wahl, wenn man weder over- noch underdressed auftreten möchte.

Smart Casual: Das trägt der Herr
Zu den Basics des Smart Casual gehört ein Sakko oder Blazer, vornehmlich in gedeckten Farben. Darunter tragen Sie ein langärmeliges Hemd, entweder einfarbig oder mit dezentem Muster. Indem Sie die Krawatte weglassen, stellen Sie die Abgrenzung zum «Business Casual» sicher.
Für den legeren, aber gleichzeitig gepflegten Look sollten Sie eine qualitativ hochwertige Hose tragen – also Flanellhose, Chino oder Cordhose. Anzüge sind also keine Pflicht. Jeans sind nur dann erlaubt, wenn sie dunkelblau und nicht verknittert sind. Sie müssen neu wirken – also bitte keine Denim-Jeans.

Knallige Farben sind tabu
Bei den Hosen gilt wie bei Sakko und Hemd: Vermeiden Sie grelle und knallige Farben. Sie treffen den Stil am besten, wenn Sie unauffällige Eleganz zeigen, die gar nicht erst zum Gesprächsthema wird – die Devise lautet: Understatement ist Trumpf. Deshalb empfiehlt es sich auch bei der Farbwahl aller anderen Kleidungsteile auf Nummer sicher zu gehen und Braun-, Blau-, und Grautöne zu tragen. Zur Grundausstattung gehört ausserdem ein stilvoller Gürtel – selbst wenn die Hose perfekt sitzt.
Verzichten sollten Sie generell auf bunte und zu auffällige Socken, Turnschuhe, T-Shirts, Polohemden und Lederjacken. Diese sind zwar vielleicht «casual», aber nicht «smart», im Sinne von adrett und elegant.

(sw)

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