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Markus Notch verkaufte das Spiel «Minecraft» im Jahr 2014 für 2,5 Milliarden an Microsoft. (Foto: Shutterstock)
Multimedia
International|06.04.2019

Microsoft distanziert sich von dem Minecraft-­Erfinder Markus «Notch»

Das Team von Microsoft hat mit dem neusten Update kommentarlos mehrere Erwähnungen des Erfinders Markus «Notch» aus dem Spiel entfernt. Dazu gehören unter anderem die kurzen Nachrichten, die im Startbildschirm von Minecraft zu sehen sind. Einzig in den Credits ist sein Name nun noch aufgeführt.

Markus Notch verkaufte das Spiel «Minecraft» im Jahr 2014 für 2,5 Milliarden an Microsoft. (Foto: Shutterstock)

Das Team von Microsoft hat mit dem neusten Update kommentarlos mehrere Erwähnungen des Erfinders Markus «Notch» aus dem Spiel entfernt. Dazu gehören unter anderem die kurzen Nachrichten, die im Startbildschirm von Minecraft zu sehen sind. Einzig in den Credits ist sein Name nun noch aufgeführt.

Markus «Notch» Persson entwickelte 2009 das beliebteste Open-World-Spiel überhaupt. In 2014 kaufte Microsoft «Minecraft» für 2,5 Milliarden. Still und heimlich entfernte Microsoft beim letzten Update alle Erwähnungen an den Erfinder bis auf einen, in den Credits ist der Name noch zu finden. Jetzt wird spekuliert, dass sich das Unternehmen vom Erfinder distanzieren will. Grund dafür: Markus Persson, der eigentlich als «Notch» bekannt ist, sorgte in den letzten Monaten vor allem für eines, und das sind fragwürdige Äusserungen auf Twitter.
Diese sorgten für entsprechende Negativschlagzeilen, unter anderem nannte er eine Spieleentwicklerin eine «dumme Schlampe», verwendete das Wort «Feministin» als Schimpfwort und machte sich für den Hashtag «HeterosexualPridedDay» stark. Des Weiteren verteidigte er die Verschwörungstheorien rund um «QAnon» und forderte auf Twitter seine Millionen Follower dazu auf, den Medien nicht zu vertrauen.

(red)

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