Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Trotz grosser Abonnentenzahl schreibt der beliebteste Streaming­anbieter Verluste. (Foto: Shutterstock)
Multimedia
International|07.04.2019

Trotz 137 Millionen Abonnenten schreibt Netflix rote Zahlen

Trotz der rund 137 Millionen Nutzer schreibt Netflix keine schwarzen Zahlen. Erst kürzlich hat das Unternehmen seinen Abonnentenpreis um rund 18 Prozent erhöht, dabei wurde aber kaum protestiert und die Aktie stieg sogar.

Trotz grosser Abonnentenzahl schreibt der beliebteste Streaming­anbieter Verluste. (Foto: Shutterstock)

Trotz der rund 137 Millionen Nutzer schreibt Netflix keine schwarzen Zahlen. Erst kürzlich hat das Unternehmen seinen Abonnentenpreis um rund 18 Prozent erhöht, dabei wurde aber kaum protestiert und die Aktie stieg sogar.

Netflix erfreut sich grosser Beliebtheit, doch überraschenderweise schreibt das Unternehmen Verluste. Der Grund liegt auf der Hand, das Unternehmen investiert grosse Mengen an Gelder für Inhalte – 2019 sollen es 15 Milliarden US-Dollar sein. Diese Ausgaben lassen sich über die Abonnenten nicht decken, deswegen schrieb das Unternehmen 2018 Schulden in der Höhe von 10 Milliarden US-Dollar. Einer der Investoren, Ted Byrne, meint nun, die rettende Lösung zu haben. Mit dem Preismodell müsse weiter experimentiert werden. Schliesslich schreibe Netflix Verluste, das bedeutet also, dass es schlicht zu günstig sei. Der Fokus bei Netflix sei aktuell das Erhöhen von Nutzerzahlen, anstatt Profit zu machen. Stattdessen müsse man aber eigentlich verschiedene Modelle testen, um für jeden Kunden den optimalen Preis zu finden. Aktuell basieren die Preise auf zwei Faktoren: Wie viele Geräte gleichzeitig schauen können und welche Bildqualität genutzt wird. In Zukunft wünscht sich Bryne, das unterschieden werde, wie viele Stunden, Serien und Filme gesehen werden. Aus seiner Sicht könnte man auch ein Premium-Modell anbieten, bei dem bestimmte Inhalte nur im Premium-Bereich verfügbar sind. Ob Netflix sich diese Wünsche nun zu Herzen nimmt, bleibt abzuwarten. Obwohl die Preiserhöhung auf wenig Proteste stiess, ist das eigentliche Problem, dass bei der Vielzahl von Inhalten auch sehr viele Flops dabei sind. Konkurrenten wie Amazon Prime, der neue Streamingdienst «Apple TV Plus» und der bereits angekündigte Streamingdienst von Disney könnten bei der zukünftigen Preisfindung auch ein Wörtchen mitzureden haben. .

(red)

Teile diesen Artikel mit deinen Freunden

Nächster Artikel
Multimedia
International|06.04.2019
Microsoft distanziert sich von dem Minecraft-­Erfinder Markus «Notch»
Liechtensteiner Volksblatt AG
© 2017, Alle Rechte vorbehalten.
Volksblatt Werbung