Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Gleich zwei Internet-Giganten hat der Litauer mit seinen gefälschten Rechnungen erfolgreich getäuscht. (Foto: Shutterstock)
Multimedia
International|10.04.2019

50-Jähriger erbeutet 122 Millionen Dollar von Facebook und Google

Ein 50-jähriger Mann aus Litauen hat Google und Facebook mit gefälschten E-Mails um insgesamt 122 Millionen US-Dollar betrogen. Der Verdächtigte fälschte Rechnungen dahin­gehend, dass sie so wirkten, als hätten Google und Facebook diese unterschrieben.

Gleich zwei Internet-Giganten hat der Litauer mit seinen gefälschten Rechnungen erfolgreich getäuscht. (Foto: Shutterstock)

Ein 50-jähriger Mann aus Litauen hat Google und Facebook mit gefälschten E-Mails um insgesamt 122 Millionen US-Dollar betrogen. Der Verdächtigte fälschte Rechnungen dahin­gehend, dass sie so wirkten, als hätten Google und Facebook diese unterschrieben.

Falsche Bank- und E-Mail-Konten, damit konnte der Litauer Evaldas Rimasauskas viel Geld von Facebook und Google erbeuten. Dabei gab er sich als taiwanischer Hardwareausrüster von Quanta Computers aus. Rimasauskas hatte falsche Konten und E-Mail-Adressen erstellt, mit denen er Rechnungen an Facebook- und Google-Mitarbeiter, meist für neue Hardware, versandte. Google und Facebook fielen auf den Betrug herein und sendeten dem Betrüger 23 beziehungsweise 99 Millionen US-Dollar. Es ist nicht bekannt, welche Hardware er den Unternehmen präsentiert hat. 2017 wurde der Litauer deswegen an die USA ausgeliefert, wo er sich vor einem New Yorker Gericht nun schuldig bekannt hat. 50 Millionen Dollar wolle er zudem zurückzahlen – wo das restliche Geld hingeflossen ist, liess er offen. Was ihn wohl letztlich überführte: Er konnte mit seinem Betrug nicht aufhören. Die US-Polizeibehörde FBI konnte ihn letztlich nach Vilnius zurückverfolgen und ihn festnehmen – für eine Anklage wegen Internetbetrug und drei Fälle von Geldwäsche. Wie es aussieht, muss der 50-Jährige mit dreissig Jahren Gefängnis rechnen, am 24. Juli wird das definitive Urteil verkündet.

(red)

Teile diesen Artikel mit deinen Freunden

Nächster Artikel
Multimedia
International|09.04.2019
Mal schneller, mal billiger: Zwei neue Switch-Versionen
Liechtensteiner Volksblatt AG
© 2017, Alle Rechte vorbehalten.
Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung