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Die niederländische Regulierungsbehörde eröffnet Untersuchungen gegen die iPhone-Hersteller. (Foto: Shutterstock)
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International|25.04.2019 (Aktualisiert am 25.04.19 09:38)

Missbraucht Apple seine Macht im App Store?

Üblicherweise geht es um Google, wenn es um die unerlaubte Ausnutzung der eigenen Marktmacht geht. Dieses Mal steht aber Apple bei der niederländischen Regulierungsbehörde im Visier.

Die niederländische Regulierungsbehörde eröffnet Untersuchungen gegen die iPhone-Hersteller. (Foto: Shutterstock)

Üblicherweise geht es um Google, wenn es um die unerlaubte Ausnutzung der eigenen Marktmacht geht. Dieses Mal steht aber Apple bei der niederländischen Regulierungsbehörde im Visier.

Niederlande erhebt schwere Vorwürfe gegen Apple, denn es wird ermittelt, ob der iPhone-Hersteller den App Store nutzt, um seine eigenen Angebote zu bevorzugen. Der Vorwurf basiert offenbar auf Beschwerden von Entwicklern anderer Nachrichten-Apps. Apple stellt schliesslich den App Store zur Verfügung und bewirbt darin auch seine eigenen Apps. Es könnte auch sein, dass die Untersuchung auf Google mit dem Play Store ausgeweitet wird. Derzeit häuft sich aber eine Vielzahl der Beschwerden gegen Apple. Angesichts dessen ist auch die Vorinstallation gewisser Apps wahrscheinlich ein Teil der Untersuchung, da dies ebenfalls als Wettbewerbsvorteil zu werten ist. Apple zeigt sich jedoch gegenüber CNN zuversichtlich, dass die Untersuchung bald im eigenen Sinne enden werde. Diese Untersuchung ist ein weiteres Indiz, dass es für Apple in der EU zunehmend schwieriger wird. Derzeit läuft bereits eine Untersuchung auf EU-Ebene bezüglich der Wettbewerbsuntersuchung gegen Apple. Diese basiert auf einer Beschwerde von Musik-Streaming-Anbieter Spotify, der sich darüber beschwerte, dass Apple seine Position zugunsten Apple Music ausnutze. Schliesslich kassiert der App Store für jedes abgeschlossene Abonnement 30 Prozent Provision, ab dem zweiten Jahr sinkt diese auf 15 Prozent. Kombiniert man die Provision mit dem Abopreis, wäre Spotify teurer als Apple, der seinem Store aber keine Provision schuldig ist.

(red)

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