Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
(Fotos: SSI)
Unterwegs
International|02.04.2019

Wochenendtrip nach Dresden

In Dresden muss man sich genau überlegen, was auf dem Programm stehen soll. Die Fülle an Sehenswürdigkeiten ist enorm.

(Fotos: SSI)

In Dresden muss man sich genau überlegen, was auf dem Programm stehen soll. Die Fülle an Sehenswürdigkeiten ist enorm.

Mit einer gut durchdachten und individuell geplanten Tour können aber sowohl Highlights mitgenommen als auch Kleinode entdeckt werden. Die Top Ten:

1. Frauenkirche und ­Neumarkt

Herzstück und touristischer Magnet Dresdens ist die wiedererbaute Frauenkirche im Zentrum der Altstadt. Der monumentale protestantische Kirchenbau ist das alte und neue Wahrzeichen der Stadt. Im Februar 1945 zerstört, wurde sie seit den neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts durch ein hohes Spendenaufkommen wieder aufgebaut.
Nach dem zweiten Weltkrieg blieb der neben dem Altmarkt wichtigste innerstädtische Platz mit der Ruine der Frauenkirche für ein halbes Jahrhundert nahezu unberührt. Dann setzt eine rege Bautätigkeit ein. Die typischen barocken Giebelhäuser werden wieder errichtet. Dresden erhält mit dem Neumarkt sein neues altes Stadtzentrum zurück.

2. Fürstenzug

Der Fürstenzug verbindet hinter dem Residenzschloss den Neumarkt mit dem Schlossplatz. Auf dem 101 Meter langen Wandbild aus Meissener Porzellanfliesen sind die Herrscher des Hauses Wettin als Reiterzug dargestellt.

3. Residenzschloss

Der Renaissancebau aus dem 15. Jahrhundert wurde nach einem Brand im Jahr 1701 noch einmal unter August dem Starken erbaut. Seit einer weiteren Rekonstruktion als Museumskomplex der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden beherbergt das Schloss das Historische und das Neue Grüne Gewölbe, das Kupferstich-Kabinett, die Rüstkammer mit der «Türckischen Cammer» und das Münzkabinett.

4. Kathedrale

Die Katholische Hofkirche ist ein beeindruckender Kirchenbau zwischen Schloss- und Theaterplatz und in unmittel­barer Nähe zu Residenzschloss, Zwinger, Semperoper und Brühlscher Terrasse. Im 18. Jahrhundert im barocken Stil errichtet, ist sie nach wie vor der grösste Kirchenbau Sachsens.

5. Erbauer

Sie wurde im 19. Jahrhundert von Gottfried Semper errichtet und fiel der Bombardierung Dresdens zum Opfer. Die Semperoper gilt als eines der schönsten Opernhäuser weltweit.

6. Zwinger

Das wohl bedeutendste Bauwerk des Spätbarocks ist ein Gesamtkunstwerk aus Architektur, Plastik und Malerei. Das Lustschloss beherbergt heute unter anderem die berühmte Gemäldegalerie Alte Meister mit der Sixtinischen Madonna und die bedeutendste und umfangreichste Porzellansammlung der Welt.

7. Brühlsche Terrasse

Der architektonisch schönste Teil des Dresdner Elbufers wurde als privater Lustgarten des Grafen Brühl angelegt und wird auch «Balkon Europas» genannt.

8. Goldener Reiter

Das bekannteste Denkmal Dresdens zeigt Kurfürst August den Starken. Das Standbild wurde in Kupfer getrieben und feuervergoldet. Am Fuss der Augustusbrü­cke weist der Goldene Reiter den Weg in die Innere Neustadt. Das ursprünglich älteste Viertel Dresdens fiel im 17. Jahrhundert einem verheerenden Brand zum Opfer. Es wurde unter August dem Starken als Barockviertel wiedererrichtet.

9. Pfunds Molkerei

Die Molkerei wurde 1880 von den Gebrüdern Pfund gegründet und gilt als «schönster Milchladen der Welt». Handgemalte Fliesen verzieren die Wände, den Boden und den Verkaufstresen mit fantasievollen Fabelwesen, floralen Elementen und Motiven aus der Milchwirtschaft.

10. Blaues Wunder

Die Stahlfachwerkkonstruktion war eine der ersten strompfeilerfreien Brücken Europas und zu dieser Zeit eine technische Meisterleitung. Das Blaue Wunder ist die Brücke mit der ältesten Bausubstanz in Dresden, da sie keine Kriegsschäden erlitt. Allerdings ist sie nur noch eingeschränkt für den Verkehr nutzbar.

(sw)

Teile diesen Artikel mit deinen Freunden

Nächster Artikel
Unterwegs
International|21.05.2019
Ab auf die Ferieninsel
Liechtensteiner Volksblatt AG
© 2017, Alle Rechte vorbehalten.
Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung