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(Fotos: ÖBB)
Unterwegs
International|27.09.2019

Europas attraktivste Städte sind im Schlaf zu erreichen

Eine Nacht im Nightjet ist ein bisschen wie ein Langstreckenflug, aber viel bequemer. Es wackelt ein bisschen mehr und der Rangier-Stopp in Salzburg ist schwer zu ignorieren.

(Fotos: ÖBB)

Eine Nacht im Nightjet ist ein bisschen wie ein Langstreckenflug, aber viel bequemer. Es wackelt ein bisschen mehr und der Rangier-Stopp in Salzburg ist schwer zu ignorieren.

Die Dichte an Rail- und Nightjet-Haltestellen in unserer Region ist ausgesprochen gut. Sargans, Buchs, Feldkirch. Hier, wo die Züge der ÖBB den Rhein queren und zwei Grenzen passieren, hat faktisch jeder die Verbindung von Wien nach Zürich vor der Haustür.

Europa im Schlaf

Die verschiedenen Ziele sind attraktiv, weil man fast überall ohne Auto mobil ist. Allen voran Wien mit seinen hervorragenden öffentlichen Verkehrsverbindungen. Graz, München, Stuttgart, Hamburg, Frankfurt, Berlin, Prag, Venedig, Mailand, Rom, Zagreb, Budapest und andere sehenswerte Städte lassen sich im Schlaf erreichen. Und mit dem Railjet natürlich auch am Tag. Fährt man von Sargans oder Buchs nach Wien, ist schon fast Schlafenszeit. Das «Nonplusultra» ist ein Abteil mit eigenem Bad. Es gibt aber auch günstige Varianten, etwa im Liegewagen mit speziellem Damenabteil, oder im Schlafwagen, den man alleine, zu zweit oder zu dritt buchen kann. Doch bevor man ins Bett steigt, ist noch Administratives zu erledigen. Der Zugbegleiter will wissen, was seine Gäste zum Frühstück möchten. Dann herrscht Ruhe. Das leichte Schaukeln und das kaum spürbare und nicht hörbare «bombomm» der Schienen wiegen die Übernachtungsgäste sanft in den Schlaf. Nur der Aufenthalt in Salzburg kann den Schlaf rauben. Denn dort wird der Zug auseinandergenommen. Ein Teil der Waggons fährt nach Venedig, ebenso aus Wien kommende Waggons. Und die Waggons, die aus Venedig ankommen, werden wahlweise nach Zürich oder Wien geleitet. Dieses Rangieren macht die Reise durch die Nacht etwas länger als sonst – das bedeutet, eine Stunde länger schlafen zu dürfen.

Der Tag beginnt ...

... mit dem Frühstück. Eine Stunde vor Ankunft weckt der Zugbegleiter seine Gäste. Er weiss genau, wer wo aussteigt und wer wann aus dem Bett muss. Kurz darauf bringt er das Frühstückstablett. Und bis zum Ziel bleibt genug Zeit, um sich frisch zu machen oder sogar zu duschen. In Wien beginnt gerade der geschäftige Teil des Tages, wenn der Nightjet sein Ziel erreicht.

(sw)

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