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International|17.03.2019

Wochenendtrip nach Venedig

Die gute Nachricht: Die Direktverbindung von ­Zürich nach Venedig gibt es jetzt jeden Tag.

(Fotos:SSI)

Die gute Nachricht: Die Direktverbindung von ­Zürich nach Venedig gibt es jetzt jeden Tag.

Ein Auto ist auf dieser Reise sowieso ein Hindernis, denn es muss vor der Stadt geparkt werden.

Venedig mit dem Vaporetto

Wo kein Auto fährt, da gibt es auch keine öffentlichen Verkehrsmittel. Der Stadtbus Venedigs ist das Vaporetto. Mit diesen kleinen Schiffen ist jeder Punkt in der Stadt erreichbar. Mit dem Tages­ticket ist es ein Genuss, sich treiben zu lassen. Egal, wo man einsteigt; egal, wo man aussteigt – es gibt überall etwas zu entdecken. Den Markusplatz findet man immer wieder, egal ob zu Fuss oder mit dem Vaporetto. In Venedig geht niemand dauerhaft verloren. Sich absichtlich zu verlaufen ist eine empfohlene Methode, die Stadt zu entdecken.

Die Inseln

Zur Lagunenstadt gehören über 100 Inseln. Auf Guidecca geniesst man Ruhe und Ursprünglichkeit auf menschenleeren Plätzen, in gemütlichen Restaurants und charmanten Hotels. Die Insel ist von San Marco in wenigen Minuten mit dem Vaporetto erreichbar.
Murano ist eine der Hauptinseln in der Lagune von Venedig und ist das Zentrum der venezianischen Glasherstellung. Doch nicht nur Glasbläsereien, auch kleine Kanäle, schöne Brücken und alte Paläste und Villen zeichnen die Insel aus. In nur sieben Minuten gelangt man von Venedig nach Murano.

Die Fahrt mit der Gondel

Der Anti-Reiseführer «1000 Orte, die man knicken kann» rät von einer Reise nach Venedig im Allgemeinen, von einer Fahrt mit der Gondel im Besonderen ab. Wer einmal auf einer Brücke über einer Engstelle die Gondeln beobachtet, weiss warum. Es kostet 45 Franken pro Person, dauert 30 Minuten, wovon man – in der Hochsaison – die meiste Zeit im Stau verbringt und mit den Abgasen der Motorboote auf Augenhöhe ist.

Dogenpalast und ­Markusdom

Die beiden muss man sicher gesehen haben. Selbst, wenn Sie das Reisen im Rudel ablehnen, hier lohnt es sich, denn die Wartezeiten können in der Ferienzeit sehr lang sein. Eine Möglichkeit ist, das Ticket bei einem der ­vielen Anbieter vorab online zu buchen, man muss sich jedoch lange vorher auf den Tag festlegen, die Gruppen treffen sich – separat nach Sprache – vor Ort. Uhrzeit wird bei der ­Buchung vorgegeben

Der Markusplatz und die Brücken

Bitte nicht danach suchen. Jeder Venedig-Besucher weiss beim ersten Anblick, dass er die Rialto-Brücke oder den Markusplatz gefunden hat. Wer den Rummel satt hat, sollte sich in stille Seitengassen zurückziehen, dort ist das Essen besser und preiswerter.

Museen und Musik

Zu den wichtigsten Kunstsammlungen Europas gehört die von Peggy Guggenheim, die selber viele Jahre in der Stadt der Gondoliere gelebt hat. Guggenheim widmete ihr Leben der Kunst und eröffnete Ga­lerien in London und ­Paris. Im Museum sind unter anderem Werke von Picasso, Max Ernst, Kandinsky, Hans Arp und Miró ausgestellt.Die Gallerie dell’Accademia, einst eine Kunstakademie, beherbergt heute die grösste Sammlung venezianischer Malerei.
Die Oper Venedigs, das günstigste Ticket kostet über 200 Franken, ist schon wegen der opulenten Ausstattung des Gran Teatro einen Besuch wert. Wer es kleiner mag: Irgendwo in der Stadt ist immer ein klassisches Konzert. Man muss einfach tagsüber auf Plakate und Ankündigungen achten, das Ticket kaufen und natürlich am Abend die entsprechende Gasse wiederfinden.
Für die spontane Wahl des Konzerts gilt, was man sich in Venedig zum Programm machen sollte: Treiben lassen!

(sw)

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