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Die neuen Pflegefachkräfte aus dem Werdenberg und dem Sarganserland. (Fotos: ZVG)
Karriere
Liechtenstein|08.04.2019

Auf leise Klänge im Pflegeberuf hören

25 Diplome an neue Pflegefachkräfte HF konnten an einer würdigen Feier am Berufs- und Weiterbildungszentrum Sarganserland BZSL überreicht werden. Die Gesundheitswelt wartet auf Menschen mit Herz und Verstand.

Die neuen Pflegefachkräfte aus dem Werdenberg und dem Sarganserland. (Fotos: ZVG)

25 Diplome an neue Pflegefachkräfte HF konnten an einer würdigen Feier am Berufs- und Weiterbildungszentrum Sarganserland BZSL überreicht werden. Die Gesundheitswelt wartet auf Menschen mit Herz und Verstand.

Vier Herren und 21 Damen absolvierten an der Höheren Fachschule Pflege am BZSL ihr Studium zum diplomierten Pflegefachmann, zur diplomierten Pflegefachfrau HF. An der Schule in Sargans wurde der Abschluss und Aufbruch mit vielen Gästen gefeiert.

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(Fotos: ZVG)

Menschen im Mittelpunkt
Werni Wildhaber, Abteilungsleiter Gesundheit am BZSL, ist überzeugt. Er hoffe, dass die neuen Pflegefachleute im direkten Kontakt von Mensch zu Mensch inspiriert wurden – zum Denken, zum Nachdenken, zum Weiterdenken. Kein IT werde die Pflegefachfrau oder den Pflegefachmann ersetzen und die Arbeit machen. Kein Laptop werde die Patienten satt machen und das Essen eingeben. «Denken sie daran», so Wildhaber, «dass nur bereits gute Pflege mit den geeigneten Hilfsmitteln der IT unterstützt werden kann. Bleiben sie dafür offen und kritisch.»

Wie Schellenurslis «Plumpa»
Ursina Schmid, Berufsschullehrerin an der HF Pflege, bediente sich für ihre Ansprache im Bücherregal ihrer Kinder. Sie liess Bilder aus dem «Schellenursli» sprechen. Die Klänge, welche
sie während der vielen Schultage gehört habe, so Ursina Schmid, waren präsent, strahlend, heiter, jubelnd, fröhlich und plätschernd, manchmal aber auch zurückhaltend und nachdenklich. In der beruflichen Tätigkeit würden die Pflegefachpersonen immer wieder auf die unterschiedlichsten Klänge stossen. Oftmals seien dies Klänge des Leidens, der Trauer, der Hoffnungslosigkeit, der Angst und Klänge des Schmerzes. Ursina Schmid gab mit auf den Weg, diesen Klängen mit Achtsamkeit und Ernsthaftigkeit zu begegnen. Das Diplom in der Hand könne stolz nach Hause getragen werden. So wie sinngemäss der Schellenursli seine riesige «Plumpa» nach Hause trägt. Mit einem grossen «Geschäll» wurde der neue Lebensabschnitt eingeläutet. Franz Anrig, Rektor des BZSL übergab die lang erwarteten Diplome.

(pd/mx)

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