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Boglàrka Horvàth spielt in der TAK Eigenproduktion. (Foto: ZVG)
Kultur
Liechtenstein|15.03.2019

«TAKtuell»: Drei Fragen an Boglàrka Horvàth

Theaterstück des bekannten Autors Daniel Kehlmann (u. a. «Die Vermessung der Welt»), rankt sich um das Dilemma von individueller Freiheit und allgemeiner Sicherheit in unserer Gesellschaft.

Boglàrka Horvàth spielt in der TAK Eigenproduktion. (Foto: ZVG)

Theaterstück des bekannten Autors Daniel Kehlmann (u. a. «Die Vermessung der Welt»), rankt sich um das Dilemma von individueller Freiheit und allgemeiner Sicherheit in unserer Gesellschaft.

In Ihrem Showreel im Internet erfährt man, Sie kommen aus Siebenbürgen in Transsylvanien. Was steht für Sie sinnbildlich für «Ihre Heimat»?

Heimat ist der Ort, wo meine Kinder sind. Wir leben in St. Gallen. Meine Kinder bewegen sich in ihrem Umfeld und von Jahr zu Jahr erweitern sie ihren Radius, um die Welt zu entdecken. Schritt für Schritt. Das geht nur, weil sie vertraut sind mit dem Ort und sich sicher fühlen. Heimat ist für mich der Ort und die Menschen, wohin mich meine Kindheitserinnerungen führen. Das Haus in Siebenbürgen, meine beste Kindergartenfreundin und die Erinnerungen an meine Eltern, die stets umgeben von Gesellschaft, Theater spielten, viel tanzten und lachten. Wenn ich es recht bedenke, ist Heimat für mich die Erinnerung an meine Kindheit, mein zu Hause sind meine Kinder.

Sie haben lange im Ensemble am Theater St. Gallen gespielt und sind jetzt freischaffende Schauspielerin. Was reizt Sie im Besonderen an Ihrer Rolle in «Heilig Abend»??

An Judith reizt mich ihr Geheimnis. Ich suche bei ihr nach der Verletzlichkeit hinter der Fassade. Natürlich ist sie intelligent und hat ihre Ansichten über die Welt. Sie trifft jedoch am Ende des Stücks eine Entscheidung und den Weg bis zu dieser Entscheidung für mich aufzudecken, ist unheimlich spannend. Auch interessiert es mich, den Punkt zu untersuchen, in wie weit sich ihre Radikalität äussert. Ob sie «nur» in ihren Ansichten «radikal» ist oder ob sie unter gewissen Umständen nicht doch zur «Tat» schreiten würde.

Wie ist Ihr persönlicher Umgang mit der Nutzung von WhatsApp, FB, Instagram und Co.?

Ich nutze alles im Masse. Auf facebook habe ich mich sehr spät erst registriert und ich wusste warum. Jetzt bin ich halt auch dort, aber selten. Ich mag es nicht, wenn mir die Medien meine Lebenszeit stehlen. Ich versuch, dagegenzugehen, indem ich keinen Fernseher habe, viel in der Natur bin mit den Kindern und nicht ständig das Telefon dabei habe. 

TAK-Eigenproduktion «Heilig Abend»
Premiere ist am Samstag, den 16. März. Regie führt Tim Kramer, auf der Bühne stehen Thomas Beck und Boglàrka Horvàth.
Weitere Infos auf www.tak.li

(pd)

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