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Kultur
Liechtenstein|31.03.2019

«TAKtuell»: Drei Fragen an Karin Ospelt

Karin Ospelt ist schon lange ein Teil der hiesigen Jazzszene.

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Karin Ospelt ist schon lange ein Teil der hiesigen Jazzszene.

Seit wann gibt es Pioneer Plant und was steckt hinter dem Bandnamen?

Die Band gibt es bereits seit vier Jahren, damals noch unter dem Namen «Kassiopeia». Unser Sound hat sich mit den Jahren weiterentwickelt und so auch unser Name, benannt nach einem meiner Stücke. Eine Pionierpflanze wächst dort, wo neue Lebensräume entstehen und wo die Umstände auf den ersten Blick schwierig sein mögen. Ich finde, der Name passt perfekt ins aktuelle Zeitgeschehen und auch zu uns als Musiker. Wir leben intensiv mit der Musik und bewegen uns alle in einer umbruchsvollen Zeit.

Was bedeutet es für dich persönlich, beim 1. Liechtensteiner Jazzfestival aufzutreten?

Für mich ist ein Konzert in Liechtenstein immer ein bisschen wie ein Heimspiel. Vor bekannten Gesichtern zu spielen, ist immer eine spezielle Herausforderung. Vor allem freue ich mich darauf, unsere neue EP «Evergreen» zu zeigen und die neuen Songs zu spielen. Wir bewegen uns auf dem Grat zwischen Popsong und Jazzfreiheit. Diese Balance versuchen wir, immer neu auszuloten.

Wie entsteht eure Musik?

Die Songs schreibe ich meist so, indem ich mich in einen kreativen Zustand hinein «musiziere». Im Idealfall sprudeln dann Ideen für Melodie und Text. Daran feile ich dann, bis ich mit jedem gesungenen Wort zufrieden bin. In die Form bringen wir das Ganze zusammen als Band.

1. Liechtensteiner Jazzfestival
Karin Ospelt wird mit ihrer Band Pioneer Plant im Rahmen des Festivals am 23. März um 20 Uhr im TAK Schaan zu erleben sein und präsentiert feinen Jazzgesang im eingespielten Trio.

Weitere Infos auf www.tak.li und www.tangente.li

(eg)

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