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Die Ausstellung begibt sich auf eine Entdeckungsreise der Lebens- und Arbeitsrealitäten in Liechtenstein gestern, heute und morgen. (Foto: ZVG)
Kultur
Liechtenstein|11.05.2019

Ausstellung über die Arbeit und wie sie unser Leben bestimmt

Im Triesner Kulturzentrum Gasometer wird heute Abend eine Ausstellung eröffnet: «8 ½ Stunden sind kein Tag» behandelt ein hoch aktuelles Thema, das uns in der heutigen Zeit der digitalen Revolution mehr denn je beschäftigt.

Die Ausstellung begibt sich auf eine Entdeckungsreise der Lebens- und Arbeitsrealitäten in Liechtenstein gestern, heute und morgen. (Foto: ZVG)

Im Triesner Kulturzentrum Gasometer wird heute Abend eine Ausstellung eröffnet: «8 ½ Stunden sind kein Tag» behandelt ein hoch aktuelles Thema, das uns in der heutigen Zeit der digitalen Revolution mehr denn je beschäftigt.

Wir leben in einem Land, in dem es mehr Arbeitsplätze als Menschen gibt. Während andere Staaten von einer Arbeitslosenquote unter 2 % träumen, hat man sie in Liechtenstein. Doch was bestimmt unseren Arbeitsalltag wirklich? Welchen Stellenwert hat das Arbeiten in unserem Leben?
Die Ausstellung « 8 ½ Stunden sind kein Tag» begibt sich auf eine Entdeckungsreise der Lebens- und Arbeitsrealitäten in Liechtenstein gestern, heute und morgen. Anhand von acht ProtagonistInnen aus verschiedenen Branchen werden prägende Ereignisse und Wendepunkte liechtensteinischer Geschichte erzählt, die Arbeitswelt 2019 abgebildet sowie Chancen und Herausforderungen von morgen und übermorgen beleuchtet.

Wie Arbeiten einmal war
Die porträtierten Personen be­geben sich auf eine Zeitreise bis zurück ins historische Jahr 1719 und erkunden das Spektrum an beruflichen Möglichkeiten. Mit welcher Situation hätte sich eine Lehrerin vor hundert Jahren auseinandersetzen müssen? Hätte sie als Frau diesen Beruf vor 300 Jahren ausüben können? Wie erging es dem Arbeitssuchenden, bevor die Arbeitslosenversicherung eingeführt wurde? Auf dem Weg in die Zukunft werden gegenwärtige Situationen ausgelotet. Der Maschinenraum des Gasometers wird zu einem Ort der (Selbst-) Reflexion. Wo befinden wir uns heute? Was zeichnet die liechtensteinische Arbeitswelt 2019 aus? Was tun andere Menschen den ganzen Tag? Wann stehen sie auf, wann trinken sie ihren ersten Kaffee?
Und wohin soll die Reise gehen? Beim Blick in die Zukunft werden zeitgenössische Trendforschung, Visionen und vergangene Prognosen einander gegenübergestellt. Der richtet auf das Morgen und Übermorgen. Die BesucherInnen können eigene Erfahrungen einbringen und so Teil der Ausstellung werden.

(pd)

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