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«WorldSkills»-Kandidat Luzian Clavadetscher absolvierte vergangene Woche sein zweites Training bei der DMG Mori in Seebach. (Fotos: ZVG)
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Liechtenstein|12.06.2019

Clavadetscher auf Erfolgskurs für Kazan

VADUZ / SEEBACH - Vergangene Woche konnte «WorldSkills»-Kandidat Clavadetscher erneut ein Training in Deutschland absolvieren. Sein Experte ist nun guter Dinge für die Berufsweltmeisterschaften in Russland.

«WorldSkills»-Kandidat Luzian Clavadetscher absolvierte vergangene Woche sein zweites Training bei der DMG Mori in Seebach. (Fotos: ZVG)

VADUZ / SEEBACH - Vergangene Woche konnte «WorldSkills»-Kandidat Clavadetscher erneut ein Training in Deutschland absolvieren. Sein Experte ist nun guter Dinge für die Berufsweltmeisterschaften in Russland.

Es ist nicht das erste Mal, dass CNC-Fräser Luzian Clavadetscher im deutschen Seebach trainiert: Bereits im April durfte er in der DMG Mori gegen den deutschen «WorldSkills»-Kandidaten antreten (das «Volksblatt» berichtete am 18. April). Dieser war während des zweiten Auslandtrainings von Clavadetscher jedoch verhindert, wodurch der Wettbewerbscharakter etwas verloren ging. Dennoch hätten er und sein Experte Claudio Nigg erneut aus dem Training profitiert. Nicht, weil sich neue Erkenntnisse ergaben, sondern weil sich klar gezeigt habe, dass der «WorldSkills»-Kandidat auf Erfolgskurs ist. Clavadetscher habe sich laut Nigg sehr gut geschlagen: «Die Module, die wir absolvierten, haben unseren Erwartungen entsprochen. Die Woche hat uns gezeigt, dass wir mit der Wettbewerbsmaschine vertraut sind und unsere Strategie beim Fräsen wunderbar aufgeht.» Diesem Fazit schliesst sich auch Kandidat Clavadetscher an. Die Maschine habe einwandfrei funktioniert. Dadurch sei das Training für ihn wie erwartet verlaufen.

Knackpunkt Programmieren

Es bleibt aber kaum Zeit für grosse Analysen oder Optimierungen, denn für Clavadetscher und seinen Experten Nigg geht es von einem Training zum anderen. In den vergangenen Wochen habe sich jedoch verdeutlicht, dass das Erstellen des Programms im Computersystem den grössten Knackpunkt bildet. «An unserer Frässtrategie werden wir nichts mehr ändern. Diese stimmt unserer Meinung nach. Doch der nächste Schritt ist nun, dass wir das Programmieren noch verbessern», so Nigg.

Die Trainingseinheiten bei der DMG Mori und während der Generalprobe in Vaduz hätten allerdings auch einen ganz anderen Aspekt aufgezeigt: Den Vergleich mit anderen Kandidaten. Die Arbeit unter Wettbewerbsbedingungen sei nicht nur ein Kräftemessen zwischen den Kandidaten gewesen, sondern dienten jeweils auch als Standortbestimmung. «Ich kann nun mit gutem Gewissen sagen, dass ich ein gutes Gefühl für Kazan habe», sagt Nigg.

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Ein Präsent für die DMG Mori: Ein «gefräster Gruss» aus Liechten­stein.
(mw)

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