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Der ideale Gassigang verläuft entlang eines Wasserlaufs, sodass sich Hunde abkühlen können. (Symbolfoto: Shutterstock)
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Liechtenstein|27.06.2019

Hitzewelle: Willkommene Abkühlung für Bello, Mauzi und Krümel

SCHAAN - Haustiere haben oftmals nur wenige Möglichkeiten, sich selbst Abkühlung zu verschaffen. Sie sind deshalb besonders von ihren Haltern abhängig. Zwar gelten für die meisten Haustiere in etwa die selben Ratschläge, je nach Tierart gibt es aber besondere Tipps, die den Tieren den Sommer erleichtern.

Der ideale Gassigang verläuft entlang eines Wasserlaufs, sodass sich Hunde abkühlen können. (Symbolfoto: Shutterstock)

SCHAAN - Haustiere haben oftmals nur wenige Möglichkeiten, sich selbst Abkühlung zu verschaffen. Sie sind deshalb besonders von ihren Haltern abhängig. Zwar gelten für die meisten Haustiere in etwa die selben Ratschläge, je nach Tierart gibt es aber besondere Tipps, die den Tieren den Sommer erleichtern.

Unter der grossen Hitze leiden nicht nur Menschen sondern auch Haustiere. Da die meisten Haustierarten nämlich nicht schwitzen können und zudem ein Fell tragen, sind sie umso mehr auf die Aufmerksamkeit ihrer Besitzer angewiesen. Hierfür gibt es allerdings ein paar ganz einfache Handgriffe, mit denen Tierliebhaber ihren Liebsten die Sommerzeit um einiges leichter und vor allem auch sicherer machen können. Dabei gelten in erster Linie ähnliche Methoden, mit denen sich auch Menschen vor der Sommerhitze wappnen: Dem Tier viel Wasser zur Verfügung stellen, einen Rückzugsort im Schatten einrichten, direkte Sonneneinstrahlung – vor allem über längere Zeit – verhindern und grosse Anstrengungen des Tieres wenn möglich vermeiden. Welche konkrete Massnahmen es für Haustierarten noch gibt, lesen Sie in der folgenden Auflistung. Ein Auszug aus Ratschlägen der Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz.

(Symbolfoto: SSI)

Nur morgens und abends vor die Tür

Die idealste Tageszeit für eine Gassirunde ist entweder in den frühen Morgen- oder Abendstunden. Am besten eignet sich hierfür eine Route durch den Wald oder entlang eines Wasserlaufs. Asphaltböden sollten Hundehalter unbedingt meiden, da sich diese bei diesen Temperaturen sehr stark erhitzen und die Pfoten des Tieres somit verletzen können. Auch sollte man seinen Hund nie im Auto zurücklassen – auch nicht für kurze Zeit. Der Innenraum erhitzt sich innerhalb weniger Minuten auf verhängnisvolle Temperaturen. Wenn der Hund dennoch im Auto mitgeführt wird, empfiehlt es sich, die Scheiben mittels Folien abzudunkeln. Des Weiteren gilt bei dieser Tierart: Viel Wasser bereitstellen.

(Symbolfoto: SSI)

Idealer Sonnenschutz für alle Stubentiger

Tatsächlich können auch Katzen einen Sonnenbrand bekommen. Es lohnt sich also (besonders bei weissen Katzen) diese im Nasen- und Ohrenbereich mit einem unparfürmierten Sunblocker einzucremen. Da Katzen in den meisten Fällen wasserscheu sind, mögen sie keine Bäder. Streicheln mit feuchten Händen kann dabei gut als Alternative für ein Bad dienen. Bei dieser Hitze spielt auch das Futter eine Rolle: Nassfutter verdirbt in der Regel schnell. So empfiehlt es sich, dem Stubentiger jeweils am Morgen und am Abend kleine Portionen zu verfüttern. Auch müssen Besitzer darauf acht geben, dass die Trinkschalen stets aufgefüllt bleiben.

(Symbolfoto: SSI)

Genügend Schatten und Auslauf anbieten

Befeuchtete Ohrenaussenseiten sorgen bei Nagern wie Kaninchen, Meerschweinchen und Hamstern für eine willkommene Abkühlung. Genügend frische Luft und reichlich Schatten verstärken diesen Effekt zunehmend. Das bringt im gleichen Zug auch mit sich, dass den Nagetieren genügend Auslauf gewährt werden sollte. Kleintierhalter müssen berücksichtigen, dass sich Plattenböden auf der Terrasse oder dem Balkon stark erhitzen können. Ställe sollten somit nie direkt auf diesen Böden aufgestellt werden. Besser eignen sich hierfür Grünflächen. Diese können stellenweise etwas befeuchtet werden. Wie bei anderen Haustieren gilt auch bei Nagern: So viele Trinkmöglichkeiten anbieten wie möglich.

(Symbolfoto: SSI)

Badespass als beste Abkühlung

Auch für jegliche Vogelarten, darunter auch die exotischen, gilt: Nicht an der prallen Sonne platzieren. Ein Plätzchen im Schatten ist somit unerlässlich. Wer denkt, dass Vogelkäfige am besten an Stellen stehen sollten, an denen Durchzug herrscht, liegt falsch. Denn auch Vögel können sich unter Zugluft erkälten. Im Gegensatz zu Katzen mögen die meisten Vogelarten Wasser. So werden sich diese definitiv an einer Badegelegenheit erfreuen. Als Alternative verschafft auch eine sanfte Dusche mit einer Sprühflasche Abhilfe. Durch die Atmung verlieren Vögel viel Flüssigkeit, darum ist es wichtig, ihnen ausreichend Wasser zur Verfügung zu stellen. Wichtig ist auch, dass die Trinkschalen des Öfteren gereinigt und erneut befüllt werden.

(mw)

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