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Der Sanitär- und Heizungsmonteur Nicola Batliner erzielte während den Berufsweltmeisterschaften meisten Punkte seines Teams und erhielt deshalb die Auszeichnung «Best of Nation». (Fotos: Michael Zanghellini)
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Liechtenstein|28.08.2019

Team habe «grossartiges geleistet»: Kandidat Batliner ist «Bester der Nation»

KAZAN - Mit einer grossen Abschlussfeier in der Kazan Arena fanden die 45. «WorldSkills» am Dienstag ein Ende. Zwar reichte es letzten Endes nicht für eine Medaille für die sechs Kandidaten, doch stolz auf sich sein dürfen sie laut dem offiziellen Delegierten Stefan Sohler allemal. Die beste Punktewertung des liechtensteinischen Teams erzielte Nicola Batliner.

Der Sanitär- und Heizungsmonteur Nicola Batliner erzielte während den Berufsweltmeisterschaften meisten Punkte seines Teams und erhielt deshalb die Auszeichnung «Best of Nation». (Fotos: Michael Zanghellini)

KAZAN - Mit einer grossen Abschlussfeier in der Kazan Arena fanden die 45. «WorldSkills» am Dienstag ein Ende. Zwar reichte es letzten Endes nicht für eine Medaille für die sechs Kandidaten, doch stolz auf sich sein dürfen sie laut dem offiziellen Delegierten Stefan Sohler allemal. Die beste Punktewertung des liechtensteinischen Teams erzielte Nicola Batliner.

Die liechten­steinische Delegation nach der Schlus­szeremonie in der Kazan Arena. Sie haben Anlass zur Freude, denn alle Kandidaten brachten eine enorme Leistung an den Tag.

Was für ein emotionaler Moment für alle 1350 «WorldSkills»-Kandidaten. Mit gedrückten Daumen stehen sie alle in der Kazan Arena und erhoffen sich, ihren Namen zu hören, als es um die Siegerverkündung im jeweiligen Beruf geht. Diejenigen, die ihren Namen dann tatsächlich hören und sehen, sind völlig ausser sich. Manche machen Freudensprünge, manche weinen, andere wiederum können ihr Glück nicht fassen und besteigen ungläubig das Podest. Unter den 1350 jungen Berufsleuten warten auch die sechs Kandidaten, die für Liechtenstein ins Rennen gezogen sind. Von ihnen schaffte es allerdings niemand auf die Bühne. Den Kopf lassen sie deshalb aber nicht hängen. Wie Stefan Sohler, offizieller Delegierter, sagte, hätten alle sechs eine unglaublich gute Leistung vollbracht. «In den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass der Wettbewerb immer härter wird. Da mitzuhalten, ist eine grosse Herausforderung», so Sohler.

Ganz leer gingen Liechtensteins «WorldSkills»-Kandidaten am Dienstagabend aber nicht aus. Als es um die Preisverleihung des «Best of Nation» ging, erscheint Sanitär- und Heizungsmonteur Nicola Batliner auf der Leinwand. Die Freude unter den Liechtensteinern ist gross. Vor allem auch bei seinem Experten Manuel Steiner. Batliner hat die höchste Punktezahl seines Teams errungen und durfte sich damit zu den Besten der Besten gesellen. Gleichzeitig erhielt er auch ein Leistungsdiplom für seine Arbeit. Des Weiteren dürfen sich auch Malerin Desirée Ackermann und CNC-Fräser Luzian Clavadetscher über ein solches Leistungsdiplom freuen.

Zu den Besten der Welt würden aber nicht nur diejenigen gehören, die sich für ihren Einsatz an den 45. Berufsweltmeisterschaften eine Medaille verdient haben, sondern alle, die es überhaupt erst soweit geschafft haben, an den Meisterschaften teilzunehmen, sagte einer der Sprecher. Das trifft sich mit der Aussage von Stefan Sohler, dass sich die Kandidaten immer bewusst sein sollen, dass sie die Besten ihres Fachs in ganz Liechtenstein sind.

Rangliste der sechs Kandidaten:

  • Nicola Batliner (Sanitär- und Heizungsmonteur): 6. Rang
  • Desirée Ackermann (Malerin): 11. Rang
  • Luzian Clavadetscher (CNC-Fräser): 14. Rang
  • Luca Hogge (IT Netzwerk- und Systemadministration): 15. Rang
  • Dominik Manser (IT Softwareapplikationen für Unternehmen): 19. Rang
  • Lena Schädler (Fachfrau Gesundheit): 14. Rang
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Die Abschlus­szeremonie wurde mit Tanzeinlagen untermalt.

Für eine grüne Zukunft

Die nächsten «WorldSkills» werden 2021 im Shanghai ausgetragen werden. Doch noch bevor das diesjährige Gastland Russland die Verantwortung an China übergab, sprach Russlands Präsident Wladimir Putin der Organisation und allen Beteiligten seinen Dank aus. «Eine halbe Million Russen gehören schon zu den ‹WorldSkills›. Wir sollten unsere Kinder dazu motivieren, einen technische Berufsweg einzuschlagen», so Putin. Jeder solle aber seinen Werdegang selber wählen können - unabhängig von Geschlecht und Alter. «Die ‹WorldSkills› tragen dazu bei, die Menscheit voranzubringen und die Wohlfahrt zu fördern», sagte Putin weiter.

«Wir sollten unsere Kinder dazu motivieren, einen technischen Berufsweg einzuschlagen.»

Wladimir Putin, russischer Staastpräsident

Dem schloss sich auch Simon Bartley, der Präsident von «WorldSkills» International, an: «Wir werden bei den Berufsweltmeisterschaften immer grössere Schritte nach vorne machen. Es ist unerlässlich, dass wie in Zukunft ökologischere Fabriken bauen und auch ökologischere Jobs kreieren. Das brauchen wir für unsere Zukunft.» Russland hätte während der «WorldSkills» bereits ein Zeichen hierfür gesetzt. «Ich habe hier Champions kennengelernt und weiss nun, dass unsere Zukunft bestimmt in guten Händen ist.», so Bartley.

«Ich habe hier Champions kennengelernt und weiss nun, dass unsere Zukunft bestimmt in guten Händen ist.»

Simon Bartley, Präsident von «WorldSkills» International
(mw)

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