(Foto: © Schweiz Tourismus/ Lorenz A.Fischer)
Unterwegs
Region|14.05.2021

Die schönsten Naturpärke der Schweiz besuchen und erleben

Es gibt fast nichts Besseres, als seine Köfferchen zu packen, den Alltag hinter sich zu lassen und die Schweiz neu zu entdecken. Das kleine, aber feine Land hat einiges zu bieten, auch in Sachen Naturpark. Wanderschuhe sind ein Muss und dann ab in die Schweizer Natur.

(Foto: © Schweiz Tourismus/ Lorenz A.Fischer)

Es gibt fast nichts Besseres, als seine Köfferchen zu packen, den Alltag hinter sich zu lassen und die Schweiz neu zu entdecken. Das kleine, aber feine Land hat einiges zu bieten, auch in Sachen Naturpark. Wanderschuhe sind ein Muss und dann ab in die Schweizer Natur.

(Foto: © Schweiz Tourismus/Ivo Scholz)

Naturpark Gantrisch

In der Region Bern gibt es einiges mehr als nur die Hauptstadt. Wer raus in die Natur will, macht sich am besten auf den Weg in den Naturpark Gantrisch. Bunte Wälder, Canyons und die einmalige Gantrischkette zeichnen ein phänomenales Bild. Dank der geringen Lichtverschmutzung lohnt es sich, auch nachts die Augen offen zu haben, denn der Blick in die Sternenwelt ist unbezahlbar. Einfach gesagt: Der Naturpark Gantrisch ist ein Ort, an dem man seine Seele baumeln lassen kann. Er sitzt – wie der gleichnamige Gipfel – im Städtedreieck Bern, Thun und Freiburg. Innert kürzester Zeit gelangt man vom Grossstadtgetümmel in die Natur, wo man dieser an verschiedenen Orten nahe sein kann. Es gibt wilde Tiere zu beobachten, seltene Pflanzen zu entdecken und atemberaubende Aussichten zu geniessen. Das Gebiet kann aber nicht nur zu Fuss, sondern auch mit dem Velo erkundet werden. Besonders der Panoramaweg, der Gürbetaler Höhenweg sowie der Naturerlebnispfad Grasburg in der Urlandschaft Brecca lohnen sich. Ausserdem ist auch die beeindruckende Sense-Schwarzwasserschlucht ein Besuch wert. Und für diejenigen, die den Adrenalinkick suchen, sollten den Seilpark Gantrisch oder zum Klettersteig am Gurnigel gehen.

(Foto: © Schweiz Tourismus/Roland Gerth)

Schweizer Nationalpark

Er ist über die Landesgrenze hinaus bekannt, und auch Globi hat ihn schon besucht: der Schweizer Nationalpark. In dieser Landschaft gilt es, die Wanderwege nie zu verlassen, denn hier wird die Natur sich selbst überlassen. Doch auch von den Pfaden aus gibt es allerhand zu sehen, was das Naturliebhaberherz begehrt. Auf über 170 Quadratkilometern und 80 Kilometern Wanderwegen kommt niemand zu kurz – auch keine Kinder, denn es gibt Naturlehrpfade für Familien. Der Nationalpark im Engadin, der 1914 gegründet wurde, ist der älteste in den Alpen und ist bei Besuchern beliebt. Im Viereck Zernez– S-chanf–Ofepass–Scuol gibt es die Natur nämlich so zu erleben, wie sie sein sollte. Dank des konsequenten Schutzes hat man die Möglichkeit, Steinböcke, Gämsen, Murmeltiere, Bartgeier oder auch Steinadler zu beobachten.

(Foto:© Schweiz Tourismus/Gerry Nitsch)

Naturpark Doubs

Wenn Ihr Reiseziel der Jura und das Drei-Seen-Land ist, dann sind Sie beim Naturpark Doubs genau richtig. Der wilde und majestätische Fluss Doubs gibt dem Park seinen Namen. Er ist auf 40 Kilometern der Grenzfluss zum gleichnamigen französischen Departement. Wenn man in den Süden schaut, sieht man die Freiberge mit ihren typischen Wald- und Weidelandschaften, die 378 Quadratkilometer des grossen Naturparks ausmachen. Eine atemberaubende Landschaft zeichnet sich zwischen dem neuenburgischen Les Brenets mit seinem See, dem Wasserfall Saut du Doubs und dem mittelalterlichen Städtchen St-Ursanne. Dieser Naturpark ist ein Eldorado für Wanderer und Velofahrer. Doubs zeigt sich auch mal als überraschende Kanustrecke oder als Paradies für Fischer und Liebhaber von Fischgerichten. Drei Kantone, 16 Schweizer Gemeinden sowie Frankreich beteiligen sich am Projekt «Naturpark Doubs». Zudem bietet das Reiseziel dank der beiden UNESCO-Welterbe-Städten La Chaux-de-Fonds und Le Locle sowie St-Ursanne auch kulturelle Höhepunkte. Dies, weil die Orte wegen ihren Theateraufführungen bekannt sind.

(© Schweiz Tourismus/Lorenz Andreas Fischer)

Parc Ela

Der grösste Schweizer Naturpark liegt in einer vielseitigen Landschaft um die Alpenpässe Albula, Julier und Septimer. Vor Ort präsentieren sich ursprüngliche Natur, intakte romanische Dörfer und eine in drei Sprachen gelebte Kultur. All diese faszinierenden Eigenschaften bieten sich den Besuchern auf 548 Quadratkilometern. Ein Drittel des Parks ist unberührte Landschaft. Dazu gehören Gipfel wie zum Beispiel der Piz Lunghin, der sein Wasser auf die Reise in drei Weltmeere schickt. Oder die zauberhafte Alp Flix, die mit über 2000 Tier- und Pflanzenarten eine wahre Schatzinsel der Artenvielfalt darstellt. Auch die Kulturlandschaft ist beeindruckend mit historischen Verkehrswegen, mächtigen Burgen und 19 urchigen Gemeinden. Der Parc Ela bietet nicht nur drei Kulturen, sondern auch drei Sprachen. Dabei treffen die drei Sprachen Deutsch, Italienisch und Rätoromanisch aufeinander. Besonders eindrücklich demonstriert aber auch die «Kleine Rote» das harmonische Zusammenspiel von Mensch und Natur: Der Abschnitt der Rhätischen Bahn im Parc Ela gehört zum UNESCO-Welterbe. Nehmen Sie doch Platz, geniessen Sie die Fahrt oder wandern Sie gleich selbst durch den Park hindurch!

(© Schweiz Tourismus/Marcus Gyger)

Wildnispark Zürich Sihlwald

Blumen und Wiesen, Wasser und Wälder, und hindurch strahlt die Sonne – ein romantisches Bild, das sich im Wildnispark Zürich Sihlwald ergibt. Vielleicht haben Sie auch das Glück, dass Ihnen bei einem Besuch ein Tier vor die Linse springt. Zürich ist nicht nur eine Stadt, sondern besitzt auch viel Natur, um abzuschalten und zu geniessen zu können. Zudem gehört zum Wildnispark auch das Besucherzentrum mit Museum. 2009 bekam der Sihlwald vom Bundesamt für Umwelt das offizielle Label «Naturerlebnispark – Park nationaler Bedeutung». Früher wurde im genannten Wald Bau- und Brennholz abgebaut. Auch eine Waldeisenbahn fuhr vor 150 Jahren durch den Wald, um Holz abzutransportieren. Heute ist der Wald nur noch für Naturliebhaber da. Jeder Baum, jede Blume und jedes Tier haben seinen Platz. Der Sihlwald ist ein Erholungsgebiet für Leute von nah und fern und bietet ein eindrückliches Naturerlebnis. Zudem lohnt sich ein Besuch im Tierpark Langenberg, wo Bär, Biber und Luchs in riesigen, naturnahen Gehegen leben. Somit können die Tiere quasi in freier Wildbahn beobachtet werden.

(au)

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