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Als Feuerwehrfrau im Einsatz, aber auch sonst ganz cool: Jessica Schifferle, eine der Hauptprotagonisten. (Foto: TF)
Kultur
Region|30.04.2019

Neue Film-Doku von Kuno Bont – HOME RUN

Ein Dokumentarfilm über Menschen und das Leben in Buchs – der neueste Film des Werdenberger ­Filmemachers Kuno Bont, porträtiert elf Menschen aus Buchs.

Als Feuerwehrfrau im Einsatz, aber auch sonst ganz cool: Jessica Schifferle, eine der Hauptprotagonisten. (Foto: TF)

Ein Dokumentarfilm über Menschen und das Leben in Buchs – der neueste Film des Werdenberger ­Filmemachers Kuno Bont, porträtiert elf Menschen aus Buchs.

Ihre aufmerksam gestalteten Porträts ragen aus dem vielfältigen Kleinstadtgeschehen heraus, das von Begegnungen geprägt ist und in dem so manches geschieht, zu dem die Leute eigentlich etwas zu sagen haben, es aber selten tun. Hier machen sie es.

Noch Dorf oder schon Stadt
In Buchs beginnen Trends, hier ist man strebsam, hier werden die Renndresse für die Schweizer Skinationalmannschaft hergestellt, die Stadt hat grosse Ziele, strebt die neue Urbanität an und ist in der Führung selbstbewusst. Und trotzdem ist Buchs erst vor zwei Jahren eine Stadt geworden. Bis allerdings echt städtisches Ambiente einzieht, dürfte es noch etwas dauern, obwohl Politik und Wirtschaft alle Hebel in Bewegung setzen und Gas geben.

Auf den Punkt gebracht
Kuno Bont ist ein eindrücklicher Blick hinter die Fassade einer typischen Schweizer Provinzstadt gelungen, in welcher ab und zu der eine dem andern auch vor dem Licht steht. Die Menschen sind der Mittelpunkt. Von Herkunft, Lebensformen, Trends, Zielen, Gewinnoptimierung, Glück, Freiheit, Ausländern, dem Schweizer Pass und der Unberechenbarkeit der Politik ist die Rede. «Ein verdammt ehrlicher Film», sagen die Ersten, die ihn gesehen haben. Jetzt wird er seit 18. April im Kino Treff Kiwi Werdenberg erstmals öffentlich gezeigt. Dabei war Buchs schon einmal bedeutend – wegen seines Grenzbahnhofs, der als «Tor zum Osten» im schweizerischen Verkehrsfluss stets eine bedeutende Rolle gespielt hat.

Buchs rockt, der Film auch
Die Bedeutung des Bahnhofes ist längst nicht mehr so gross wie zu Blütezeiten. Etwas Bähnlerflair blieb erhalten. Der Film spürt ihm gefühlvoll nach. Neu ist Buchs
ein moderner Einkaufsort mit einer innovativen Wirtschaft, zahlreichen Events und ein hervorragender Bildungsstandort. Der Film rockt deshalb. Buchs ist auch ein Ort, an dem sich die Jugend selber für ihre Bedürfnisse einsetzt und entsprechend initiative Leute an der Spitze hat. Zielstrebig erreichen sie, was sie wollen. In einem ist Buchs sogar schweizweit eine Grösse: Es gibt hier so viele Glaubensgemeinschaften und Kirchen wie in keiner anderen Schweizer Kleinstadt. Auf dem kleinen, als Markenzeichen dienenden Werdenberger See gibt es neu eine Oper. Ein verrücktes Ding. Und so tönt, als der Film gedreht wurde, Giuseppe Verdis La Traviata über den kleinen See in die kleine Stadt. Auch ein Hochhaus mit 36 Stockwerken ist geplant. Manche schütteln den Kopf. Andere finden es schick. Buchs ist eben mehr Land als Stadt, das spürt man. Und doch gibt es hier auch Visionen, von einer Seilbahn und vom Reichwerden. Dank der Menschen, die dort wohnen, und denen man im Film begegnet, hat Buchs viel Charme, Farbe und auch Aufgeschlossenheit. Das unterstützen Rock- und Balladenklänge von den einheimischen Bands: Saving Darcy, Miss Rabbit und Splashing Pinguins.

Jetzt im Kino
Home Run von Kuno Bont seit dem 18. April im Kiwi Kino Werdenberg öffentlich gezeigt. Es lohnt sich, die Sitzplätze frühzeitig zu reservieren.

(pd / sw)

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