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Raphael Köb spielt in «Orient Express» Bruno di Abolo, einen zwielichtigen Bösewicht. (Foto: ZVG)
Kultur
Region|16.05.2019

Vom Liebhaber zum Bösewicht

Captain Hook, den Wolf, jetzt ein undurchsichtiger, fahriger Geschäftsreisender mit Hang zu den schönen Dingen des Lebens: Raphael Köb mag skurrile Rollen.

Raphael Köb spielt in «Orient Express» Bruno di Abolo, einen zwielichtigen Bösewicht. (Foto: ZVG)

Captain Hook, den Wolf, jetzt ein undurchsichtiger, fahriger Geschäftsreisender mit Hang zu den schönen Dingen des Lebens: Raphael Köb mag skurrile Rollen.

Ab 18. Mai ist der Musicaldarsteller aus Dornbirn erstmals in unmittelbarer Nähe seiner Heimat zu sehen: Im Musical «Orient Express» der Music Productions Werdenberg spielt er Bruno di Abolo, ein zwielichtiger Bösewicht.
Raphael Köb wuchs in Dornbirn auf. Nach seiner Ausbildung zum Friseur studierte er Gesang am Landeskonservatorium Vorarlberg, Schauspiel in Hamburg, Theater und Film in Los Angeles. Er spielte 2013 und 2014 an der Deutschen Bühne Ungarn und wurde dort im 2014 zum Schauspieler des Jahres ernannt. Die letzten acht Jahre war er bei den Burgfestspielen Bad Vilbel engagiert. Heute lebt er in Berlin. Für das Musical «Orient Express» zieht es ihn 16 Jahre nach seinem Wegzug zurück in die Heimat seiner Eltern und freut sich auch auf die Zeit miteinander.

Schwarzer Humor macht Spass
Seit Anfang April sind die Probearbeiten in der Lokremise in Buchs in vollem Gange. Die Rolle als Bruno di Abolo gefiel Raphael Köb auf Anhieb: «Es gefällt mir, wie das Stück geschrieben ist. Der Morbide, absurde und schwarze Humor macht mir sehr viel Spass.» Autor ist der Vaduzer Mathias Ospelt. Mit ihm arbeitete Köhn beim spannenden Übergang vom Lesen ins wirkliche Arbeiten zusammen.

Bosheit ausleben
Nicht immer, aber in den letzten Jahren öfter, spielt der 38-jährige Raphael Köb den Bösewicht. «Zu Beginn meiner Schauspielkarriere war das ganz anders», erinnert er sich. Damals war er oft der Liebhaber, der nette, der Prinz oder der Held. Nun wird er öfter als Bösewicht gecastet. «Es macht Spass, wenn man sich in seiner Bosheit ausleben darf», lacht er.

Erstmals richtig rockig
Köb ist begeistert von «Orient Express»: «Ich finde die Musik mit dem Mix von Elvis Presley, Rolling Stones, Aretha Franklin und vielen weiteren bekannten Interpreten im Allgemeinen gut. Besonders freue ich mich aber auf den düsteren Rockklassiker Locomotive Breath der britischen Rockband Jethro Tull. Solch rockige Engagements habe ich bisher weniger gemacht.» Obwohl die ganze Crew dankbar sei, dass noch zwei Wochen Probearbeiten bevorstehen, fiebere man auch immer mehr der Premiere entgegen.

Uraufführung am 18. Mai
«Orient Express«, das Musical der Music Production Werdenberg von Autor Mathias Ospelt, inszeniert von Regisseur Nikolaus ­Büchel und der Musik arrangiert von Marco Schädler wird am 18. Mai in der Lokremise Buchs uraufgeführt und präsentiert damit einen spektakulären Musical-Krimi mit erstklassigen Darstellern und 20 grossartigen Musiktiteln von Marco Schädler.

(pr)

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