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High Meadow bringt erstes Album heraus. (Foto: ZVG)
Kultur
Region|14.05.2021

Endlich sind die Songs auf einer Scheibe festgehalten

Für die Band High Meadow ging in diesem Jahr ein langersehnter Wunsch in Erfüllung: Sie konnten all ihre Songs fertigstellen, zusammenpacken und ihr erstes Album veröffentlichen. Dieses landete dann gleich auch noch auf Platz zwei der Schweizer Album Charts.

High Meadow bringt erstes Album heraus. (Foto: ZVG)

Für die Band High Meadow ging in diesem Jahr ein langersehnter Wunsch in Erfüllung: Sie konnten all ihre Songs fertigstellen, zusammenpacken und ihr erstes Album veröffentlichen. Dieses landete dann gleich auch noch auf Platz zwei der Schweizer Album Charts.

Etwas in erhöhter Lage, im idyllischen Flums, steht das Haus von Martin Cassani und seiner Frau Caty. Die beiden sind Mitglieder der Band High Meadow. Das erklärt auch, weshalb sich in ihrem Haus ein Proberaum verbirgt. Ein Schritt hinein, und man ist direkt in der Musikwelt angekommen: Im Raum stehen Schlagzeug, Keyboard, Mikrofon und viele weitere Dinge. Davor zwei Stühle. Darauf nehmen Martin Cassani und Stephan Kurath Platz. Sie sind zwei der fünf Bandmitglieder von High Meadow. Dazu gehören noch Nicole Schlatter, die Stimme der Band, Bernhard Pfiffner, der für den Takt am Schlagzeug sorgt und wie bereits erwähnt Caty Cassani, die am Keyboard spielt.

Martin Cassani macht seit über 30 Jahren Musik. Ein Ende sei dabei noch lange nicht in Sicht. Bereits als Kind habe er die Musik geliebt und wurde dann auch später geprägt: «Die 1970er-Jahre, die Revolution der Beatles und der Stones, die Rockzeiten sowie auch die 1980er mit Metal-Musik haben ihre Spuren hinterlassen.» Mit diesen Musikstils identifiziert sich High Meadow. Die Band hat sich Funk- und Bluesrock-Klänge auf die Fahne geschrieben. Nach Jahren in Coverbands sind die fünf Musiker von High Meadow gemeinsam unterwegs und haben viele eigene Songs geschrieben. «Ich hatte gewisse Songtexte teils 20 Jahre lang in der Schublade. Nun haben wir sie mit Melodien verbunden und einen fertigen Song kreiert», sagt Cassani. Kurath und Cassani sind meist diejenigen, die ihre Songs mit Papier und Stift schreiben. Dann komme der Stein ins Rollen, weil auch die Band mitmischt. Nicole Schlatter steigt mit der Stimme ein, dann folgen Schlagzeug und Keyboard. Nach langem Tüfteln ergebe sich irgendwann ein Song. «Wenn ich Gänsehaut kriege, weiss ich, dass der Song sitzt», erzählt Cassani. Auch Kurath hatte schon seine Songideen zu Papier gebracht. Für ihn wie auch für seine Bandkollegen sei die Musik eine Art Ventil: «Mein erster eigener Song war eine Ballade, die ich nach der Trennung meiner Ex-Freundin geschrieben habe. Bei der Musik kann ich abschalten. Ich komme gerne in den Proberaum, um einfach Musik zu machen und den Arbeitsalltag oder anderes zu vergessen. »

Martin Cassani und Stephan Kurath bren­nen immer wieder neue Songideen unter den Fin­gernägeln. Auf dem ersten Album sind die meisten davon drauf, nun sei Platz für Neues da. (Fotos: Michael Z...

Ein Zusammenspiel

In Cassani sprudelt es. Meistens werde «gejamt», bis Sängerin Schlatter aus Kloten eintrifft. Schon so manches Mal habe er sich währenddessen gedacht, dass sich aus diesen Sessions noch ein guter Song entwickeln könnte. «Bei uns ist wichtig, dass jeder seine Ideen miteinbringt. Ich spiele auf der Gitarre, Bernhard gibt den Takt an, und Nicole versucht, der Melodie eine Stimme zu verleihen », erklärt Kurath. Das erste gemeinsame Album, das es gleich auf Platz zwei der Schweizer Albumcharts schaffte, sei der grosse Stolz der Band. Gut drei Viertel des vergangenen Jahres hätten die fünf an der CD gearbeitet. «Wir haben so viele Songs in unserem Repertoire, dass es keine grosse Sache war, das Album zu füllen», sagt Kurath. Gern hätten sie dieses gemeinsam mit den Fans an einem Konzert gefeiert. Doch das war leider nicht möglich. Für Cassani ist jedenfalls klar: «Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.» Die Fünf brennen darauf, wieder mehr als nur im Proberaum Musik zu machen: «Wir machen Musik, um diese auf den Konzertbühnen zu zeigen und nicht, damit wir nur im Proberaum sind.» Auch in der Zukunft soll es weiterhin Musik von High Meadow geben. Doch bis es so weit ist, wollen sie wieder einmal zurück auf die Bühne.

www.highmeadow.ch
Instagram: highmeadowmusic
Facebook: High_Meadow_Music

(um)

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