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Stets korrekt gekleidet der eine, beliebt und attraktiv der andere: Privatdetektiv Thomas Magnum und der destinguierte Butler Higgins in den 80ern. (Foto: magnum-mania.com)
Lifestyle
Region|20.05.2019

Diese Modesünden sollte Mann im Büro vermeiden

Ist es draussen heiss, kommen auch im Büro interessante Kleidungs-Kombinationen zum Vorschein. Doch Flip-Flops und kurze Hosen haben dort nichts verloren. Und auch wer die Zehen-Trenner in seiner Freizeit anziehen will, sollte noch einmal in sich gehen.

Stets korrekt gekleidet der eine, beliebt und attraktiv der andere: Privatdetektiv Thomas Magnum und der destinguierte Butler Higgins in den 80ern. (Foto: magnum-mania.com)

Ist es draussen heiss, kommen auch im Büro interessante Kleidungs-Kombinationen zum Vorschein. Doch Flip-Flops und kurze Hosen haben dort nichts verloren. Und auch wer die Zehen-Trenner in seiner Freizeit anziehen will, sollte noch einmal in sich gehen.

Was Männer an heissen Tagen im Büro tragen dürfen, ist einfach formuliert: dasselbe wie an kühleren Tagen. Besteht eine Krawattenpflicht ist sogar das kurzärmelige Hemd tabu.

Kurze Hose nein, helle Farben ja
Kurze Hosen sind an heissen Tagen im Sommer sehr beliebt. Selbst in manchen Büros trifft man heute Männer mit Shorts. Aber kann man auch im gesetzteren Alter noch kurze Hosen tragen? «Kommt darauf an», sagen die Stilberater von Ralph Lauren. «Wenn man die eigenen Beine mag, ist das in der Freizeit vollkommen in Ordnung.» Im Büro raten sie dagegen unbedingt davon ab. Lange Hose, Hemd und Jackett sind das normale Outfit in vielen Branchen und daran ändert sich auch nichts, wenn das Quecksilber steigt. Finger weg also von der kurzen Hose zum Hemd oder dem knappen T-Shirt! Möglich sind hingegen Anzüge aus leichterem, sommerlichem Stoff und in helleren Tönen.

Sandalen mit und ohne Socken sind tabu
Was die Schuhe betrifft: Diese müssen unbedingt geschlossen sein. Weder Flip-Flops noch Sandalen mit oder ohne Socken sind bürotauglich oder ein schöner Anblick. Auch geschlossene Schuhe ohne Socken sind ein No-Go. Für Frauen gilt übrigens fast das Gleiche: Die Schuhe fürs Büro sollten die Zehen bedecken, nur an der Ferse dürfen sie – wie etwa ein Sling-Pump – geöffnet sein.

Goldketten im Büro besser bedecken
Auch Tattoos und Accessoires wie Goldketten sollten für ihre Kollegen im Büro und besonders für Geschäftspartner besser unsichtbar bleiben. Dabei handelt es sich um Einblicke in den privaten Geschmack, die im Job nichts zu suchen haben. Die Sonnenbrille nehmen Sie ebenfalls besser ab – nur so ist ein höflicher Augenkontakt zum Gesprächspartner möglich. Falls die Sonne einfach zu stark blendet, sollten Sie ein dezentes Brillenmodell wählen.

Wenn Shorts, dann in der richtigen Länge
In manchen Branchen sind die Kleidervorschriften heute aber sehr viel lockerer. Besonders in Medien- und Kreativberufen kleiden sich die Mitarbeiter sehr casual und individuell. Trotzdem sollte man sich fragen, wie weit Füsse und Beine wirklich zur Schau gestellt werden sollen. Viele Frauen sind von einem derartigen Look auch wenig angetan. Wer trotzdem nicht drauf verzichten will, sollte sicher sein, dass Füsse gepflegt und Beine nicht zu bleich sind. Wenn Shorts im Job ok sind, sollten sie aber in jedem Falle Knielänge haben. Am besten eine Chino aus Baumwolle aus oder Leinen. Joggingstoff, Badeshorts oder enge, ausgebeulte Shorts sind tabu. Und kurze Hosen, die unter dem Knie enden und nur ein paar Zentimeter Haut freigeben, bevor die Socke beginnt, sind allenfalls für kleine Kinder.

Hawaiihemden sind heikel
Und obenherum? Das Hawaiihemd ist bestenfalls urlaubstauglich und zeugt von fraglichem Geschmack oder einer tiefen Verehrung für Magnum-Star Tom Selleck. Als sommerliches Top gilt es in Clubs und Bars allerdings schon wieder als cool. Netzhemden sind 80er-Jahre-Style, und wer als erwachsener Mann öffentlich unbedingt seine Brustwarzen im Achsel­shirt zeigen will, sollte damit rechnen, dass hinter ihm gelacht wird.

(sw)

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