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Lifestyle
Region|06.08.2019

Bowle und leichte Weine für den lauen Sommerabend

Wenn die Tage heiss werden, hat man gerne etwas Kühles im Glas – es ist die Zeit der Sommerweine! Darunter versteht man in der Regel eher leichte, fruchtige Weine, die weniger Alkohol haben. Sie sind jung und schmecken frisch und knackig.

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Wenn die Tage heiss werden, hat man gerne etwas Kühles im Glas – es ist die Zeit der Sommerweine! Darunter versteht man in der Regel eher leichte, fruchtige Weine, die weniger Alkohol haben. Sie sind jung und schmecken frisch und knackig.

Solche Weine findet man in den deutschen Weinregionen besonders häufig. Denn hier haben die Trauben aufgrund des relativ kühlen Klimas viel Zeit, zu reifen und Aromen zu bilden. So erhalten die Weine am Ende bei vergleichsweise wenig Alkohol viel Geschmack und bieten ein angenehmes Wechselspiel von frischer Fruchtsäure und sortentypischer Aromatik.

Fruchtig im Freien
Bei warmem und sonnigem Wetter trinkt man seinen Wein natürlich gerne im Freien. Da ist es gut, wenn der Tropfen ein kräftiges Fruchtaroma hat, denn zart duftende Weine werden von der Nase an der frischen Luft oftmals zu wenig wahrgenommen. Deshalb sind im Freien eher Aromasorten wie Sauvignon Blanc oder Scheurebe eine besonders gute Wahl; aber auch leichte Kabinett-Weine eignen sich gut als sommerliches Getränk.
Generell werden im Sommer eher Weiss- und Roséweine bevorzugt, und Seccos oder Sekte erfrischen ausserdem noch mit prickelnder Kohlensäure!

Rotwein gekühlt
Wer es gerne etwas kräftiger mag, dem sei ein Rosé oder sogar ein Rotwein empfohlen. Denn viele etwas leichtere rote Tropfen schmecken auch gekühlt exzellent. Trollinger aus Baden-Württemberg oder Portugieser aus der Pfalz oder Rheinhessen bereiten auch im Sommer grosses Vergnügen.

Flaschenkühler parat halten
Egal für was man sich letztlich entscheidet, ganz wichtig ist bei warmem Wetter die richtige Temperatur des Weins. Kaum ausgeschenkt, erwärmt sich der Wein im Glas rasch um zwei bis drei Grad, daher darf er vorher schon etwas kühler sein als üblicherweise. Schaumweine sollten mit etwa sechs Grad serviert werden, Perl- und Weissweine mit etwa acht. Beim Rosé dürfen es zehn Grad sein, beim Rotwein zwölf.

Süss zu Röstaromen
Als Menübegleiter passen Sommerweine hervorragend zur leichten Küche. Salat, Fisch und Gemüse oder auch Ziegenkäse harmonieren wunderbar. Wer ein Stück Fleisch auf den Grill legen möchte, dem sei entweder ein etwas kräftigerer Rotwein empfohlen oder aber ein Weisswein mit leichter Restsüsse. Die verträgt sich ebenfalls sehr gut mit den Röstaromen des Fleisches.

Bowle – die Sonne im Glas
Bei diesem fruchtigen Mischgetränk kann eigentlich nichts schief­gehen, vorausgesetzt, es werden einige einfache Grundregeln beachtet:
– Je weniger Zutaten, desto leichter gelingt die Bowle.
– Jede Bowle ist so gut wie der Wein und Sekt, den man dafür verwendet. Bestens dafür geeignet sind deutsche Qualitätsweine, leichtere Kabinettweine und fruchtige Winzersekte.
– Nur frische und gut gereifte Früchte verwenden.
– Die Früchte behutsam schälen und zerkleinern, nicht zerdrücken.
– Die Früchte mit wenig Zucker bestreuen oder mit Traubenlikör marinieren, so erschliesst sich das Aroma. Wer süsse Bowlen bevorzugt, nimmt liebliche Weine.
– Sekt und Mineralwasser – gut gekühlt – erst kurz vor dem Servieren hinzugeben, damit die Bowle möglichst lange prickelt.
– Die richtige Bowlentemperatur liegt etwa bei 5 bis 8° C, also etwas kühler als die normale Serviertemperatur für Wein. ·
– Eiswürfel nicht direkt in die Bowle geben, denn davon wird sie wässrig. Am besten stellt man das Bowlengefäss in ein grösseres mit Eisstücken gefülltes Gefäss.
Übrigens: Wenn die Bowle zur Neige geht, nicht verlängern. Wenn sie alle ist, lieber noch einen guten Wein servieren.

(sw)

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