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Region|13.09.2019

10 Tinder-Typen, bei denen wir weiterswipen

Ob süsse Hunde auf dem Arm, das Muskelfoto von der «Mukibude» oder eine coole Pose vor dem Auto: Männer versuchen alles, um auf Dating-Apps unsere Aufmerksamkeit zu bekommen und wir nicht weiterswipen. Von diesen Dating-App-Typen gibt es die verschiedensten Typen, die ihr bestimmt auch schon gesichtet habt.

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Ob süsse Hunde auf dem Arm, das Muskelfoto von der «Mukibude» oder eine coole Pose vor dem Auto: Männer versuchen alles, um auf Dating-Apps unsere Aufmerksamkeit zu bekommen und wir nicht weiterswipen. Von diesen Dating-App-Typen gibt es die verschiedensten Typen, die ihr bestimmt auch schon gesichtet habt.

Typ 1: Der Babyflüsterer

Ob die Kinder vom Bruder oder der Nachbarin, wichtig ist, dass ein kleines süsses Kind auf dem Arm sitzt, das jede Frau zum Schmelzen bringt. Ob die Eltern wohl davon wissen? Egal, Hauptsache die Dame am Handy findets toll und drückt bei meinem Profil «Gefällt mir». Wichtig dabei, klar darunterschreiben, dass man nur Onkel oder Nachbar ist, sonst rennt die Dame vor Schreck weg und alles ist verloren. Eigentlich will er uns damit nur sagen: «Hey, ich bin mega lieb und erwachsen. Eine feste Beziehung suche ich aber nicht. Lass mich Onkel oder Nachbar sein.» Tja, da swipen wir doch gleich weiter, denn Männer, die Kinder für ein Foto benutzen, um die Frauen zu beeindrucken, Nein, danke.

Typ 2: Der Hundeflüsterer

Nahe verwandt mit dem Babyflüsterer, nur dass bei diesem Typ Mann der Hund ins Spiel kommt. Fotos, wie man mit einem Hund Gassi geht oder mit ihm kuschelt. Doch eigentlich will er uns damit nur eines sagen: «Ich bin mega tierlieb und kann Verantwortung übernehmen. Doch vielleicht will ich dich mit meinem pelzigen Freund nur um den Finger wickeln. Aber am besten, du findest das bei einem Date mit mir selbst heraus.» Stopp, klaren Kopf kriegen und weiterswipen. Was, wenn es nicht sein Hund ist? Und sowieso, Männer, die den süssen Hund für das Begehren einer Frau benutzen, auf keinen Fall.

Typ 3: Der Geheimnisvolle

Die Sonnenbrille verdeckt das Gesicht, das Foto wurde von hinten geschossen oder er hat Autos und Landschaften in der Bildergalerie. Und wenn ihr euch trefft, bestimmt noch mit der Abmachung: «Du erkennst mich an der roten Rose, die ich dabei habe!» Wollen wir das? Die Wahrscheinlichkeit eines Jackpots ist so gross, wie ausversehen einen Traumtyp auf Tinder zu finden, gleich null. Doch eigentlich will er uns nur eines sagen: «Wichtig sind meine inneren Werte und nicht das Aussehen. Dass ich nicht viel von mir preisgebe, sollte dich nicht von einem Kennenlernen abhalten. Sei nicht oberflächlich und gib dir einen Ruck.» Sorry, swipe nach links, jeder schaut aufs Aussehen. Ganz ehrlich, ihr seid auf einer Dating-App, wo die Optik im Fokus steht. Entweder spielen wir das gleiche Spiel oder lassen es bleiben.

Typ 4: Der Gang-Boy

Verstecken spielen will wohl der Gang-Boy, der nur Gruppenfotos mit seinen Kumpels postet und das Ratespiel beginnt. Erhaschen wir einen süssen Typen, ist es meist der Falsche und die Enttäuschung ist umso grösser, wenn der Tinder-Typ nicht unserem Schema entspricht. Ja, cool, du gehst mit deinen Freunden wandern oder in die Ferien, doch ich will nicht deine Freunde, sondern dich sehen. Aber er will uns doch nur sagen: «Ich bin ein mega aktiver Kerl und habe ein sehr aktives Sozialleben. Meine Freunde sind nebst meiner Familie das Wichtigste. Bilde dir also nicht ein, dass ich dann auch Zeit für dich habe.» Nein, danke, wir wollen einen Freund und nicht zwanzig neue Freunde.

Typ 5: Der Frauenversteher

Dieser Typ man ist auch sehr sozial, zeigt aber nicht Gruppenfotos mit seinen Jungs, nein, er gibt sich meist mit Frauen ab. Superhübsch und sehr sympathisch. «Das könntest du sein», schreibt er unter das Bild. Oder «Best Friends forever», soll denn nun die beste Freundin und Mutti mehr zu sehen sein als seine Angebetete? Nein. Doch sagen will er uns nur eines, liebe Frauen: «Du kannst mit mir über alles reden und ich werde dir auch immer zuhören. Ausserdem wollte ich dir kurz zeigen, wie toll die Frauen in meinem Umfeld sind. Aber stress dich deswegen nicht.» Swipen wir nach links, weil wir keine Lust auf eifersüchtige Ex-Freundinnen, Arbeitskolleginnen und Schwiegermütter in spe haben.

Typ 6: Der Hochleistungssportler

Er postet ein Bild, wie viele Kilometer er gerade gelaufen ist, wandert sonntags auf den Hausberg und in den Ferien steht Surfen an. Dazu natürlich immer das passende Foto, damit auch jeder weiss, wie supersportlich er ist, dass er das nicht nur zum Spass macht, zeigt sein Foto mit der Teilnahme am letzten Halbmarathon. Eine Unterart der Hochleistungssportler ist der Fitness-Freak, der uns mit SpiegelSelfies aus dem Fitnessstudio beeindrucken möchte. Doch auch er will uns eine ganz andere Botschaft übermitteln: «Du suchst eine breite Schulter zum Anlehnen? Ich habe sie! Mein Adonis-Körper ist gerne an der frischen Luft, ich ernähre mich super gesund und Alkohol trinke ich übrigens auch nicht. Mit mir kann man Spass haben!» Huch, nein, ich will nicht darauf warten, bis du vom Fitnessstudio zurück bist, ich will mal eine Pizza bestellen und ausserdem gibt es zu viele gute Partys, die ich nicht verpassen will.

Typ 7: Der Hobbymusiker

Wünschen wir uns nicht alle den supersüssen Cowboy mit Gitarre am Lagerfeuer? Glücklicherweise hat gerade ein Typ auf Tinder ein Foto gepostet, wo er mit Gitarre auf einer Bühne steht, auf irgendeiner Nebenbühne am OpenAir «Hinterpfupfingen». Blöd nur, dass das Foto steinalt ist. Oder es ist ein Screenshot aus einem Video, dass schon fast vergessen wurde. Liebe Frauen, er will uns doch nur eines sagen: «Ich bin Künstler: kreativ, leidenschaftlich, romantisch, nachdenklich und sensibel. Wenn ich mal nicht gut drauf bin, kann ich nichts dafür und schreibe das in mein Tagebuch. Bitte hab Verständnis für mich und meine Seele. Ich schreibe natürlich auch einen Song für dich, wenn du gut zu mir bist!» Ach Gottchen, nein, wir Frauen wollen das nicht. Wir sind nicht so einfach gestrickt und weil wir alle schon mal einen Typen aus einer Band hatten, der einen schrecklichen Song schrieb, schauen wir weiter.

Typ 8: Der Nacktmull

Jetzt kommt der Moment, in dem wir uns vornehmen, die Tinder-Suche nur an sicheren Orten zu unternehmen, an denen niemand auf unseren Bildschirm starren kann. Viel nackte Haut ist nämlich auf Tinder auch keine Seltenheit. Danke Tinder, wir wollten unbedingt einen vermeintlichen Sex-Gott sehen. Das Badezimmer-Selfie vor dem halbgeputzten Spiegel zeigt uns mehr, als wir sehen wollten. Natürlich ist das Gesicht nicht scharf, doch umso bessere Qualität zeigt sich beim Sixpack. Ab und an baut der Nacktmull noch andere Sujets in seine Bildergalerie ein, um uns zu zeigen, was seine Vorlieben sind. Typ Nacktmull will natürlich nicht das, was wir wollen: «Ihr wisst schon, was ich will!» Ups, mein Daumen hat einfach nach links geswiped.

Typ 9: Der Angeber

Er hat ein Boot, ein Auto, einen Pool. Gerne zeigt er sich in Markenkleidern mit Hintergründen, je aus einem anderen Land. Er raucht nicht und wenn, dann ist es eine teure Zigarre. In weissen Kleidern. Auf Ibiza. Wetten, dass in seiner Jobbeschreibung so etwas wie Unternehmer, CEO oder Investment-Banker steht? Doch eigentlich ist er einfach ein Poser. Er versucht uns zu beeindrucken, doch der Porsche war wohl nur für einen Tag gemietet und uns wird schnell klar, dieser Typ ist mehr Schein als Sein. Und sagen will er uns: «Ich bin erfolgreich und supertoll. Natürlich zeige ich das mit Geld. Ich kauf dir alles, was du willst. Du kannst deinen Job hinschmeissen, ich bring das Geld und du konzentrierst dich aufs Schönsein.» Wir swipen nach links, denn das ist nicht sexy und ausserdem bin ich mir nicht zu schade fürs Arbeiten.

Typ 10: Der Weltenbummler

Er war schon auf allen Kontinenten, hat über 50 Länder bereist und spricht mehr als alle Landessprachen der Schweiz. Auf dem Velo reiste er durch die Wüste, übernachtete bei Einheimischen in einem Dschungel und hat in Südamerika gegrilltes Meerschweinchen probiert. Ach ja, fast vergessen, auf den Bahamas schwamm er mit Schweinen. Was für ein Tausendsassa! Seine Tinder-Bio besteht nicht aus Text, sondern Emojis mit all den Flaggen der Länder, in denen er war, da ist auch noch ein Wal, Meer und das Spaghetti-Emoji. Danke, jetzt weiss ich super viel über dich. Auch er will uns eigentlich etwas ganz anderes sagen: «Ich habe viel gesehen und bin weltoffen. Reisen bildet und hat mich zu einem stärkeren und selbstbewussteren Menschen gemacht.» Wir wollen keine Machu-Picchu-Bilder mehr sehen und swipen nach links. Schluss. Aus. Micky Mouse.

(um)

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