Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
(Foto: SSI)
Lifestyle
Region|18.12.2020

Putzen – Aber richtig

Irgendwann müssen wir uns aufrappeln, Besen und Lappen in die Finger nehmen und das Haus oder die Wohnung putzen. Aber wenn wir schon diese Arbeit auf uns nehmen, dann bitte richtig. Einige einfache Regeln ersparen euch Stress und Aufregung.

(Foto: SSI)

Irgendwann müssen wir uns aufrappeln, Besen und Lappen in die Finger nehmen und das Haus oder die Wohnung putzen. Aber wenn wir schon diese Arbeit auf uns nehmen, dann bitte richtig. Einige einfache Regeln ersparen euch Stress und Aufregung.

Das richtige Timing

Täglich alle Räume nass aufzunehmen, macht keinen Sinn. Das Gegenteil ist aber auch nicht die Lösung. Bei der Frage, wie oft man putzen sollte, geht man am besten mit dem 3-Phasen-Prinzip vor. Die erste Phase ist einfach zu erkennen, weil sie offensichtlich ist, also Staub und Dreck kommt weg. Nach dem Essen den Tisch abwischen, gebrauchtes Geschirr direkt in die Abwaschmaschine und nicht ins Waschbecken stellen. Zudem sollten täglich die Bettdecken aufgeschüttelt werden, und die Wohnung braucht frische Luft. Hier ist wichtig, die Fenster für fünf Minuten ganz öffnen, Kippen ist nicht die Lösung. Zur Phase zwei gehört es, überall Staub zu wischen, das sollte man einmal die Woche tun. Auch Staubsaugen, Bettwäsche wechseln, das Bad und die Küche komplett putzen, will einmal die Woche getan sein. Und dann gibt es noch Phase drei, all das ist einmal im Monat nötig. Polstermöbel absaugen, Schondecken waschen und je nach Benutzung den Ofen reinigen. Fenster gehören in die Kategorie Bonus, siehe Punkt sechs.

Alles hat seinen Platz

Eine gute Vorbereitung ist das A und O für ein zackiges und genaues Putzen. Am besten orientiert man sich an Putzfrauen- und Männern. Sie haben genaue Zeitpläne und halten sich daran. Das heisst zum Beispiel: In zwei Stunden mache ich die Küche, das Bad, und alle Böden nehme ich feucht auf. Wichtig ist aber, dass das Aufräumen nicht dazuzählt. Am besten erledigt man das schon am Vorabend, denn wenn alles aufgeräumt ist und die Stühle schon auf dem Tisch stehen, wischt es sich viel besser.

Der Schlachtplan

Wer sich vornimmt, zu putzen, sollte sich einen Schlachtplan zurechtlegen und nicht einfach drauflosputzen. Und wenn man diese Reihenfolge immer einhält, ist es einfacher und macht sich selbst keinen Stress. Hier die beste To-Do-Liste aller Zeiten: Oberflächen abwischen, alle Böden saugen, danach sind Bad und Küche dran und am Schluss alle Böden feucht aufnehmen.

Die Menge macht es aus

Putzen heisst nicht, dass die Flaschen mit dem Putzmittel leer sein müssen. Anstatt das Mittel direkt auf die Oberflächen zu geben, empfiehlt es sich, dies ins Wasser oder auf den Lappen zu sprühen, damit nicht zu viel gebraucht wird und das Mittel auch dort hinkommt, wo es sollte.

Immer mit der Ruhe

Einige Putzmittel brauchen ihre Zeit, bis sich die Wirkung wie gewünscht zeigt. Beispielsweise die Kloschüssel und der Herd müssen nach dem Einsprühen ziehen, bevor man abwischen kann. Dies sollte ebenfalls eingeplant werden.

Fenster sind ein Zeitfresser

Fenster putzen braucht Zeit, damit ihr sie aber wirklich nur zwei Mal im Jahr putzen müsst, nutzt die Fensterläden oder Rollläden aus. Habt ihr die lange und harte Arbeit hinter euch, habt ihr wieder einen klaren Blick. Zieht aber beispielsweise Regen auf, schliesst die Fensterläden oder lasst die Rollladen herunter, ansonsten sind eure frisch geputzten Fenster bereits wieder dreckig und fleckig.

Frischluftzufuhr

Wenn die Wohnung geputzt ist, einmal alle Fenster öffnen und frische Luft hineinlassen. All die Putzmittel sitzen in der Luft, und bleiben da länger, als uns lieb ist. Und dann gibt es nur noch eins, Füsse hochlegen und die saubere Wohnung geniessen.

(um)

Teile diesen Artikel mit deinen Freunden

Nächster Artikel
Lifestyle
Region|14.05.2021 (Aktualisiert am 20.05.21 10:41)
Drink des Monats: Mai Tai
Liechtensteiner Volksblatt AG
© 2017, Alle Rechte vorbehalten.
Volksblatt Werbung