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Je mehr wir unsere Bettwäsche wechseln und die Kissen sowie Matratze reinigen, desto gemütlicher bleibt unser Bett. Niemand macht es gern, tun müssen wir es dennoch. (Fotos: SSI)
Lifestyle
Region|14.05.2021

Die Bettwäsche wechseln, aber wie oft?

In unserem Bett, unter der Decke, mit dem Kopf auf dem Kissen, verbringen wir im Durchschnitt 24 Jahre unseres Lebens. Jede Nacht, am Wochenende und ab und zu auch tagsüber.

Je mehr wir unsere Bettwäsche wechseln und die Kissen sowie Matratze reinigen, desto gemütlicher bleibt unser Bett. Niemand macht es gern, tun müssen wir es dennoch. (Fotos: SSI)

In unserem Bett, unter der Decke, mit dem Kopf auf dem Kissen, verbringen wir im Durchschnitt 24 Jahre unseres Lebens. Jede Nacht, am Wochenende und ab und zu auch tagsüber.

Damit unser Bett ein Lieblingsort bleibt, wir uns gern hineinlegen und der absolute Komfort gesichert ist, sollten wir schauen, dass unnötige Allergien keine Chance bekommen und wir unser Bett und die Bezüge regelmässig reinigen. Ja, erschreckend, aber man sollte es mehr tun, als einem lieb ist.

Lieber Arbeit oder Milben?

Klar ist auf jeden Fall, die meisten machen es überhaupt nicht gern. Die Bettwäsche abziehen ist noch das eine, in die Waschmaschine stecken und aufhängen schaffen wir auch gut, aber dann alles wieder anziehen, mühsam. Beginnt schon beim Bettlaken, wenn man mühsam übers Bett klettern muss, damit man alle Ecken überziehen kann. Dann ist der Bettanzug noch falsch herum, und die Kissen quetschen wir auch noch in die frischen Anzüge. Doch diese ganze Arbeit lohnt sich, denn einerseits gibt es nicht Schöneres, als sich in ein frisch bezogenes Bett zu legen und andererseits haben so Milben und Co. keine Chance.

Aber gibt es eine Regel? Wie viel Mal wechselt ihr die Bettwäsche? Meist nach Bauchgefühl, wenn einem die Arbeitslust packt und man den frischen Duft vermisst. Und wisst ihr, was Augenringe und Bettwäsche miteinander zu tun haben? Ja, wenn sich zu viele Milben im Laken, Kissen, Bettdecke und der Matratze tummeln, hat das auch Auswirkung auf unsere Gesundheit. Diese können bei uns leichte oder starke Allergien auslösen.

(Symbolfoto: Shut­terstock)

Alle zwei Wochen waschen – ein Muss

Während des Schlafens verlieren wir einen halben bis zwei Liter Flüssigkeit, und das jede Nacht. Und wo landet die Flüssigkeit aus Talg, Salz, Säuren und Wasser? Genau da, wo wir drin liegen, in unserem Bett. Und dann gesellen sich eben gern auch noch die Milben zu unseren Körperflüssigkeiten. Und warum steckt das alles in unserem Bett? Natürlich aus demselben Grund wie wir, weil es dort schön warm und gemütlich ist. Und wer jetzt denkt, eklig, sollte mindestens alle zwei Wochen seine Bettwäsche wechseln. Wer zu den starken Schwitzern gehört, sollte seine Bettwäsche sogar wöchentlich bei 60 Grad waschen. Und sind wir ehrlich, je mehr wir es machen, desto routinierter werden wir, und das Bettwäschewechseln wird ein Klacks. Leider reicht es nicht nur aus, wenn wir wöchentlich bis im zwei Wochentakt unsere Bettwäsche wechseln, sondern auch Kissen, Decken und Matratze gehören dazu. Wenn das Bett sowieso abgezogen ist und ihr die Fenster offen habt, um frische Luft hereinzulassen, braucht ihr nur noch alles auf die Fensterbank zu legen, und schon habt ihr einen guten Schritt in die richtige Richtung gemacht. Kopfkissen und Decken sollten auch regelmässig gewaschen werden, die Matratze am besten absaugen, das sollte mal ein Profi übernehmen, denn der normale Staubsauger reicht leider nicht aus. Da sich die Milben und ihr Kot hier besonders hartnäckig festkrallen, sollte alle sechs bis acht Jahre eine neue Matratze her. Und das nicht nur wegen der Sauberkeit, sondern auch eurem Rücken zuliebe.

(red)

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