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Region|22.10.2021

Die sieben Chakren und ihre Bedeutung

Die sieben Chakren sind Energiezentren in unserer Aura. Das Wort «Chakra» stammt aus dem Sanskrit und bedeutet «Wirbel» oder «Rad».

Die sieben Chakren sind Energiezentren in unserer Aura. Das Wort «Chakra» stammt aus dem Sanskrit und bedeutet «Wirbel» oder «Rad».

Die Yoga-Tradition und der Hinduismus besagen, dass ein Chakra durch negative Einflüsse blockiert sein kann. Physische oder psychische Probleme können die Folge sein. Ziel ist, alle Chakren in Einklang miteinander zu bringen, damit die Energie wieder frei fliesst und wir uns ausgeglichen fühlen.

Das Wurzelchakra: Ich habe

Das Muladhara Chakra (Sanskrit: Mula: Wurzel; Adhara: Fundament) steht für unser Urvertrauen. Dafür, wie wir uns im Leben durchsetzen können und wie wir mit der Erde verbunden sind. Eine Disbalance des Wurzelchakras kann sich durch Existenzängste, Rastlosigkeit, Albträume oder Materialismus zeigen. Wann bist du das letzte Mal im Freien barfuss gelaufen? Denn das hilft, um das Wurzelchakra zu stärken, um die Verbindung zur Erde zu spüren. Rhythmische Trommelklänge und entsprechende Yogaübungen oder Meditationen stärken zusätzlich.

Das Sakralchakra: Ich fühle

Das Svadisthana Chakra (Sanskrit: Svadhisthana. Süsse) ist das Energiezentrum unserer Kreativität, Sinnlichkeit, Sexualität und Lebensfreude. Es ist das Zentrum, aus dem Leben entspringt. Es ist dem Element Wasser zugeordnet, dem Fliessen der Lebensenergie. Blockaden zeigen sich in hormonellen Störungen oder psychisch in Emotionslosigkeit oder gesteigerter Eifersucht. Ein lebensbejahendes, vitales und freies zweites Chakra lässt sich durch den Kontakt zum Wasser aktivieren: Schwimmen, Blick aufs Wasser, viel trinken. Kreativ sein und sich mit der Farbe Orange zu umgeben, wirkt ebenfalls unterstützend. Auch hilfreich: Reinigendes Obst wie Äpfel oder Birnen.

Das Nabelchakra: Ich kann

Das Manipura Chakra (Sanskrit: Manipura: strahlender Juwel) entspricht dem Element Feuer. Die Chakra-Lehre bezeichnet dies als Energiespeicher, durch den Lebensenergie in den ganzen Körper geschickt wird. Hier sitzen unsere Willenskraft und unsere starken Nerven. Ist der Energief luss des Manipura- Chakras gestört, kann es zu Minderwertigkeitsgefühlen oder im anderen Extrem zu Machtbesessenheit kommen. Stärkend, um wieder positive Entscheidungen aus dem Bauch heraus zu treffen, wirken gelbe Blumen, tiefe Bauchatmung, Sonnenlicht oder Kohlenhydrate.

Das Herzchakra: Ich liebe

Das Anahata Chakra (Sanskrit: Anahata – Bedeutung: nicht angeschlagen, unbeschädigt) ist das Zentrum der Liebe. Es steht für Mitgefühl, Selbstlosigkeit, Toleranz und Liebe zu sich selbst und zur Natur. Das Herzchakra stärkt auf energetischer Ebene das Immunsystem. Traumata wie Verlust oder Trauer können Gefühllosigkeit oder Angst, verletzt zu werden, auslösen. Auch Suchtverhalten oder Allergien können auf ein blockiertes Herzchakra zurückzuführen sein. Positiv wirken die Farben Rosa und Grün, die Natur, grünes Gemüse, Kontakt zu Tieren, zu Familie und Freunden. Besonders wichtig: Selbstfürsorge für mehr Herzenswärme.

Das Hals- oder Kehlkopfchakra: Ich spreche

Das Vishuddha Chakra (Sanskrit: Vishuddha – Bedeutung: Reinigung) ist das Zentrum der Kommunikation. Es steht für die Wahrheit, die eigene Stimme und verleiht Gedanken und Gefühlen Ausdruck. Probleme im Halschakra- Bereich zeigen sich körperlich durch Heiserkeit, Sprachstörungen, Engegefühl im Hals, Nackenund Kieferschmerzen und seelisch durch Schüchternheit, Angst zur eigenen Meinung zu stehen oder Schwierigkeiten, diese in Worte zu fassen oder Konfliktängste. Singen, Musizieren, Schreiben, Kreativsein stärkt das Halschakra. Auch reifes Obst wirkt fördernd.

Das Stirnchakra – drittes Auge: Ich sehe

Das dritte Auge oder Ajna Chakra (Sanskrit: Ajna – Bedeutung: wahrnehmen, befehlen) gilt als Sitz der Intuition und des Verstandes. Es hilft dir, deine innere Stimme zu hören und deine Träume zu verfolgen. Deine Intuition wird gestärkt. Disbalance-Folgen können sein: Sehstörungen, Augenprobleme, Ohrensausen oder Kopfschmerzen; Zukunftsängste, Albträume oder Stress. Du stärkst dein Stirnchakra im bewussten Erinnern und Aufschreiben deiner Träume, im Blick in den Sternenhimmel und im Anregen der Fantasie durch Lesen.

Das Kronenchakra: Ich weiss

Das Sahasrara Chakra stellt dir Verbindung zum Universum und zur Spiritualität dar. Weltschmerz, Lebenskrise, Schlafstörungen und die unbeantwortete Frage nach dem eigenen Sinn, innere Leere und Erschöpfung sind oft Zeichen eines blockierten Kronenchakras. Indem du deinen Augen Weite schenkst, zum Beispiel von einem Berg oder in Baumwipfel blickst, oder dich mit der Farbe Violett umgibst, aktivierst du dein Kronenchakra und schenkst dir Raum zur Selbstverwirklichung, zum Einklang mit dir selbst und der Welt.

(ml)

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