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Die Schellenbergerin Fabienne Wohlwend startet im Juni in ihr zweites Rennjahr in der W-Series. (Foto: W-Series)
Sport
Region|16.04.2021

Fabienne Wohlwend fährt im Formel-1-Rahmenprogramm

Die Schellenbergerin Fabienne Wohlwend startet im Juni in ihr zweites Rennjahr in der W-Series. (Foto: W-Series)

Die Schellenbergerin Fabienne Wohlwend startet im Juni in ihr zweites Rennjahr in der W-Series. (Foto: W-Series)

Die Schellenbergerin Fabienne Wohlwend startet im Juni in ihr zweites Rennjahr in der W-Series. (Foto: W-Series)

Die Vorfreude bei Fabienne Wohlwend auf das Ende Juni in Frankreich startende zweite W-Series- Jahr ist gross. Nachdem die Frauenrennserie nach der Premiere 2019 letztes Jahr aufgrund der Coronapandemie nicht durchgeführt werden konnte, warteten die Organisatoren zudem mit Neuigkeiten auf. Das zweite Rennjahr findet nämlich nicht mehr im Rahmen der Deutschen Tourenmeisterschaft (DTM), sondern nun als Vorprogramm der Formel 1 statt. «Das ist schon einmalig. Ich wollte schon immer an den gleichen Orten wie die weltbesten Piloten fahren», meinte Wohlwend damals, als die News verkündet wurden. Geändert hat sich auf dieses Jahr hin auch die Anzahl Rennen für die 20 Ladies. Neu werden sie auf acht Rennstrecken um die begehrten Siege kämpfen – letztes Jahr waren es noch sechs Kräftemessen. Dabei geht es nach sechs Rennen in Europa zum Saisonabschluss auch noch in die USA und nach Mexiko.

Offizielle Tests in Wales

Noch dauert es allerdings mehr als zwei Monate bis zum Saisonstart. Die Fahrerinnen haben aber im Vorfeld des Saisonauftakts, wie schon 2019, offizielle Testtage. Eigentlich wären diese Ende März in Spanien geplant gewesen – diese wurden nun aber verschoben. Neu finden die Testtage, wo das Fahren, Fitness, Analyse und auch Medientraining ansteht, Mitte Mai auf dem Anglesey Circuit in Wales statt. «Zusätzlich werde ich davor noch privat einen Testtag im Formel- 3-Auto einlegen», so Wohlwend. Und dann möchte die Schellenbergerin natürlich an das erfolgreiche Premierenjahr, das sie in der Gesamtwertung auf dem sechsten Platz beendete, anknüpfen. «Ich freue mich auf die Herausforderung und werde mein Bestes geben», sagt sie.

Vorerst kein Ferrari-Rennen

Bis dahin hatte die FL-Racerin noch weitere Renneinsätze, allerdings in anderen Serien geplant gehabt. Zumindest in einer wird ihr ein Start nun aber verwehrt. In der Ferrari Challenge, wo vergangene Woche der Saisonauftakt in Monza über die Bühne ging, ging Wohlwends Team, Octane 126, aufgrund «wirtschaftlicher Gründe » nicht an den Start. Und auch das nächste Kräftemessen, das am 1. Mai in Spielberg stattfindet, wird die Liechtensteinerin verpassen. Allerdings gibt es einen Plan B. Wohlwend wird dieses Wochenende und dann auch zwei Wochen später in der Nürburg-Langstreckenserie (NLS) mit dem Team Adrenalina Motorsport in einem BMW 330i fahren. «Das deshalb, um meine Lizenz für die GT3-Klasse zu bekommen.»

(mm)

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