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Christoph Wettstein, einer der erfolgreichsten Musical-Darsteller der Schweiz wird Lokomotivführer vor «Orient Express». (Foto: ZVG)
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«Orient Express» ist ein absoluter Glücksfall

Als «Dänu» im Musical «Ewigi Liebi» gelang ihm ein «Lotto-Sechser», als «Frank n’Furter» in «The Rocky Horror Show» fand er seine Traumrolle und schliesslich ritt er an den Karl May Freilichtspielen in Engelberg neben Winnetou durch die Prärie – ein Kindheitstraum. Er spielte in den Fernseh-Serien «Sturm der Liebe» und «Tatort» und nimmt für das Schweizer Fernsehen Hörfilme für Sehbehinderte auf. Ab 18. Mai ist Christoph Wettstein in «Orient Express» in der Lokremise in Buchs zu sehen.

Christoph Wettstein, einer der erfolgreichsten Musical-Darsteller der Schweiz wird Lokomotivführer vor «Orient Express». (Foto: ZVG)

Als «Dänu» im Musical «Ewigi Liebi» gelang ihm ein «Lotto-Sechser», als «Frank n’Furter» in «The Rocky Horror Show» fand er seine Traumrolle und schliesslich ritt er an den Karl May Freilichtspielen in Engelberg neben Winnetou durch die Prärie – ein Kindheitstraum. Er spielte in den Fernseh-Serien «Sturm der Liebe» und «Tatort» und nimmt für das Schweizer Fernsehen Hörfilme für Sehbehinderte auf. Ab 18. Mai ist Christoph Wettstein in «Orient Express» in der Lokremise in Buchs zu sehen.

Christoph Wettstein erachtet es als absoluten Glücksfall, Teil der Welturaufführung von «Orient Express» vom 18. Mai in der Buchser Lokremise zu sein. Denn eine Welturaufführung erlaubt viel Spielraum. Erst während der Proben spürt man, was funktioniert oder eben nicht: «Die Ideen sprudeln.»
Hier kommt Christoph Wettsteins enorme Erfahrung aus 75 Theater- und Musical-Rollen zum Tragen. Er hat hier und dort einen Lösungsvorschlag und bleibt trotz der Hektik, die ab und an aufkommt, ruhig. Für das Publikum und auch für ihn als Darsteller ist die grosse Vielfalt von Musik-Stilrichtungen ein Gewinn: So tritt er als Chansonnier, Rockmusiker oder als Liedermacher in ­Aktion. Für ihn ist «Orient ­Express» eine wahnsinnig lebendige Geschichte, die es heisst, zu einem runden Stück zu formen, das gleichwohl unterhaltsam ist: «Eine spannende Herausforderung.»

Captain, Gott und jetzt Lokomotivführer
Nach «Captain E.J. Smith» auf der Walenseebühne oder «Boss God» in der Rockoper Test in Basel hat er in «Orient Express» erneut eine «Häuptlingsrolle» inne, nämlich diejenige des Lokomotivführers. «Das passt gut zu mir», ist Christoph Wettstein überzeugt. Eigentlich steht er persönlich gar nicht so gerne an der Spitze. Doch man sagt ihm eine natürliche Souveränität nach. Zudem liebt er Sprachen, besonders Dialekte, weshalb er es ungemein schätzt, wenn immer er sie spielen kann. Nach Berndeutsch in «Ewigi Liebi» oder seinem eigenen Zürcher Dialekt, den er erstmals in «Io senza te» anwenden konnte, kommt nun ein neuer Dialekt hinzu. Der Lokomotivführer des «Orient Express» ist Schweizer, griechischer Abstammung, der in der Regel Hochdeutsch spricht. Im Probenprozess wird nun experimentiert, ob und allenfalls wie stark dieser Akzent zu hören sein soll.

Aktuell und real
Christoph Wettsteins Karriere rollt und rollt. Inne hält er kaum. Auch nach über 30 Jahren als Schauspieler und Sänger öffnen sich immer neue Türen. An den Karl May Freilichtspielen in Engelberg lernte er mit Pferden sowie Pfeil und Bogen umzugehen. Er freut sich, diese Fertigkeiten bei einem weiteren Engagement beim «Ölprinz» diesen Sommer noch zu vertiefen. Erst kürzlich weilte er zudem für einen Filmdreh auf Teneriffa und lernte dafür mit einem Golfprofi Abschläge im tiefen Schnee. Christoph Wettsteins Augen strahlen, wenn er von diesen Erfahrungen erzählt. Der heute in München lebende, gebürtige Zürcher, ist immer offen für Neues, Inspirierendes. Deshalb freut er sich auch so sehr auf «Orient Express», die Zugreise durch Europa. Auf das aktuelle Thema der kulturellen Vielfalt, geprägt durch verschiedene Sprachen und Eigenheiten, mit dem Touch eines Krimis und tollen Songs, welche die meisten Zuseher kennen sowie den realen Zuggeräuschen von eingehenden und abfahrenden Zügen, manchmal so laut, dass man meinen könnte, sie fahren durch die Lokremise: «Ganz lustig, weil es so gut passt.»

(pr)

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