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Anspruchsvolles Stück, nicht nur für die Schauspieler. (Foto: Robin Egloff)
Vermischtes
Region|23.03.2019

Die Theater Company begeisterte

Eine New Yorker Wohnung in Buchs. Ein Schuss durchs Ohrläppchen. Eine schicke Abendgesellschaft, die sich immer mehr in Ausreden und Vertuschungsversuchen verstrickt.

Anspruchsvolles Stück, nicht nur für die Schauspieler. (Foto: Robin Egloff)

Eine New Yorker Wohnung in Buchs. Ein Schuss durchs Ohrläppchen. Eine schicke Abendgesellschaft, die sich immer mehr in Ausreden und Vertuschungsversuchen verstrickt.

Das war «Gerüchte, Gerüchte …», das Theaterstück der Theater Company – dem Ausbildungstheater der Freilichtbühne Rüthi.
Im Stück, das in den ersten zwei März-Wochen im Krempel in Buchs gespielt wurde, drehte sich alles um den stellvertretenden Bürgermeister von New York – Charley Brock. Der hatte zwar, zusammen mit seiner Frau Myra, zum zehnten Hochzeitstag geladen, war aber gerade sehr unpässlich, denn er lag angeschossen auf dem Bett, während Myra spurlos verschwunden war. Die ankommenden Gäste fanden sich somit in einer Situation wieder, der sie nicht im Geringsten gewachsen waren. War es ein Selbstmordversuch? War es ein Unfall? Wie sollte man mit diesem Ereignis umgehen? Zumal es sich in der Welt der Schönen und Reichen ereignete, wo alles makellos und in geordneten Bahnen verläuft. Dem Publikum wurde eine rasante Komödie mit einer Prise Slapstick und viel Herzblut geliefert. Die jungen Schauspieler rund um Regisseurin Simona Specker haben mit «Gerüchte, Gerüchte …» ein schwieriges und anspruchsvolles Stück gewählt, diese Herausforderung aber mit Bravour gemeistert. Vor allem das schnelle Tempo, das während des kompletten zweistündigen Stücks durchgezogen wurde, und die präzise Aussprache der Akteure fanden bei den Zuschauern grosse Bewunderung.

Professionelle Darbietung

So glaubte manch einer, keine Laientheatergruppe, sondern ausgebildete Profis vor sich zu haben. Das durchdachte Bühnenbild, Maske, Frisuren und die sorgfältig ausgewählten Kostüme und Requisiten rundeten die Produktion mit einem eindrucksvollen Einheitsbild ab. Nach acht mehrheitlich ausverkauften Vorstellungen mit viel Gelächter und noch mehr Applaus hat die Theater Company ihre Zelte im Krempel wieder abgebrochen. Sie schielt aber jetzt schon darauf, in drei Jahren mit einer neuen Produktion zurückzukehren: «Ich habe da noch so einige Ideen im Hinterkopf», sagt Simona Specker mit einem verschmizten Lächeln, und rauscht davon. Man darf gespannt sein. Infos zur Gruppe: www.theatercompany.ch.

(pd/sw)

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