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Region|21.05.2019

Alltagstaugliche Elektromobile im Vormarsch

Langsam aber sicher zeichnet sich im boomenden Markt der Elektrofahrzeuge ein Verdrängungsmarkt ab. Und prompt lancieren renommierte Automobilhersteller das Segment mit interessanten Stromern.

Langsam aber sicher zeichnet sich im boomenden Markt der Elektrofahrzeuge ein Verdrängungsmarkt ab. Und prompt lancieren renommierte Automobilhersteller das Segment mit interessanten Stromern.

Wie die Vereinigung der Schweizer Automobilimporteure melden, verzeichnen die Elektrofahrzeuge ein frappantes Wachstum. In den ersten drei Monaten dieses Jahres haben Elektroautos mit einem Marktanteil von über zehn Prozent eine Schallmauer durchbrochen und ein weiteres positives Zeichen gesetzt. Gegenüber dem Vorjahr verdoppelte sich dieser Anteil sogar. Zum Sinneswandel der Konsumenten hat sicherlich auch der Automobilsalon Genf beigetragen.

Tesla löst die Lieferprobleme
Seit Tesla mit dem Model 3 eine preislich günstige, kompakte Limousine vorgestellt hat und die Auftragsbücher innert weniger Wochen füllte, gerieten die Tesla-Werke an ihre Produktionsgrenze. Dementsprechend lange mussten sich die Besteller bis zur Auslieferung gedulden. Bis Ende März 2019 steigerte Tesla die Absatzzahlen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein auf über 1200 Stück. Im Vorjahr konnte Tesla in der gleichen Periode lediglich 322 Fahrzeuge ausliefern. Einige Mitbewerber haben reagiert, die Forschung intensiviert und erstaunliche Fortschritte erzielt. BMW, Hyundai, Kia, Nissan, Opel sowie Renault haben ihre E-Modelle technologisch weiterentwickelt. Eine entscheidende Rolle für die Verkaufserfolge spielt die kontinuierliche Erhöhung der Reichweiten.

Audi, Ford, Jaguar, Mercedes und Co. legen nach
Bereits im letzten Jahr kündigen Audi, Ford, Jaguar und Mercedes Benz interessante Elektromodelle an. Audi konkurrenziert mit dem Power-SUV e-tron quattro das Tesla Model X. Dabei bestücken sie den e-tron quattro mit einem 435-PS-starken, 800 Newtonmeter leistenden Elektromotor. Die 95-kWh-Batterie ermöglicht mit einer Akkuladung Distanzen bis rund 500 Kilometer. Ford geht mit dem Modell E auf Kundenfang. Ihr Hoffnungsträger mit einer Reichweite von 300 Kilometern soll eine Alternative zum Tesla Model 3 sein. Jaguar stattet den Crossover i-Pace mit einem leistungsstarken Elektromotor aus. Mercedes-Benz will ebenfalls am Stromer-Kuchen teilhaben.
Im Jahr 2018 führt Renault mit dem Zoe die Verkaufshitparade mit 908 Fahrzeugen an. Dahinter folgen das Model S von Tesla (836), vor dem BMW i3 (765), dem Tesla Model X (624) und dem Nissan Leaf (426).

Renault Zoe – der Begehrte
Renault verfügt mit dem trendigen Zoe, dem Ladewunder Kangoo und dem winzigen Zweisitzer Twizy über drei bewährte Elektrofahrzeuge. Der Zoe ist nicht nur ein schicker Cityflitzer, sondern auch ein zuverlässiger Partner für längere Ausflüge. Den Alltag meistert der Zoe als Europas Nummer 1 mit einem Wirkungskreis von 400 Kilometern (NEFZ) bravourös. Der 68-kW-Elektromotor (90 PS) garantiert vom Start weg die volle Leistung (13,2 sec. von 0–100 km/h). Das Outfit des Franzosen ist dezent und hat gewisse Züge vom Clio. Innen präsentiert sich die zweite Generation des Zoe freundlich und komfortabel. Vier Passagiere können sich bequem und emissionslos von A nach B chauffieren lassen. Die Batterien lassen sich an jeder Steckdose aufladen.

BMW i3s – der Stromer-Geheimtipp
BMW hat nach dem erfolgreichen Start in die Elektromobilität den i3 überarbeitet und zum i3s weiterentwickelt. Mit dem trendigen Stromer sollen pro Batterieladung Fahrten bis zu 300 Kilometer möglich sein. Im Vergleich zu einigen Konkurrenten punktet der i3s mit seinen Sprinterqualitäten (0–100 km/h in 7,3 Sekunden, Spitze 160km/h). Der 170 PS starke Hybrid-Synchron-Motor wurde im Bereich der Hinterachse platziert. Dabei achteten die BMW-Konstrukteure auf eine optimierte Gewichtsverteilung. Dies wirkt sich positiv auf das Kurvenverhalten aus. Die optischen Retuschen verleihen dem BMW noch mehr Dynamik und Eigenständigkeit. Innen wird das angenehme Ambiente durch eine Eichen-Dekorleiste verstärkt. Die Platzverhältnisse sind grosszügig und die Sitze bequem. Das Cockpit ist klar strukturiert und der perfekte Arbeitsplatz.

Nissan Leaf – ein bewährter Stromer
Nissan führt mit dem Elektroauto Leaf mit weit über einer Viertelmillion verkaufter Fahrzeuge das Ranking in dieser Sparte an. Die Japaner haben sich nach der Ernennung des Leaf zum «World Car of the Year 2011» nicht auf den Lorbeeren ausgeruht, sondern den Trendsetter mit Nachdruck weiterentwickelt. Weit über 150 Änderungen erfuhr der Leaf seit der Lancierung. Einen Quantensprung gelang Nissan mit der brandneuen Version, die in diesen Tagen bei den Händlern steht. Der schnell ansprechende Wechselstrom-Synchronmotor mit 150 PS beschleunigt den Leaf souverän. Gemäss europäischem Fahrzyklus (NEFZ) erzielt der Leaf eine Reichweite von 378 Kilometern. Optisch gleicht der Stromer mit seinem dynamischen Outfit dem Micra. Überzeugend sind die Funktionalität und die Alltagstauglichkeit des Leaf. Das Innenleben ist grosszügig und komfortabel konzipiert. Fünf Passagiere können sich lautlos, bequem und emissionslos durch die Gegend chauffieren lassen. Die Batterien lassen sich kinderleicht an jeder Steckdose aufladen.

(au)

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