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Die Fähigkeit, Traktor zu fahren, ist immer von Vorteil, wenn man auf dem Land lebt. (Foto: M. Novotny)
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Region|26.06.2019

Ravensburger Spieleland: Unsere Gewinner sind zurück

Das Ravensburger Spieleland hat vor einigen Wochen ein Wochenende für eine Familie mit zwei Kindern im «fritig» verlost. Unsere Gewinner Martin und Ursula Novotny mit ihren Kindern Sophia und Gion sind zurück und haben viel zu berichten:

Die Fähigkeit, Traktor zu fahren, ist immer von Vorteil, wenn man auf dem Land lebt. (Foto: M. Novotny)

Das Ravensburger Spieleland hat vor einigen Wochen ein Wochenende für eine Familie mit zwei Kindern im «fritig» verlost. Unsere Gewinner Martin und Ursula Novotny mit ihren Kindern Sophia und Gion sind zurück und haben viel zu berichten:

Die Aufregung war gross, als wir einen zweitägigen Aufenthalt im Ravensburger Spieleland beim «fritig» gewannen. Wochen später, am Tag der Abreise, wartet Gion bereits seit fünf Uhr morgens ungeduldig auf den Aufbruch. Doch der Park öffnet erst um zehn und die Fahrt mit dem Auto dauert nur ein wenig länger als eine Stunde.

Wohin zuerst?
Endlich angekommen müssen wir über eine Fussgängerbrücke, um einen Teich zu überqueren. Während die Kinder den Parkplan studieren, zwitschert unter uns im Schilf ein Teichrohrsänger. Auf der anderen Seite liegt das Kinderparadies vor uns. Es gibt unglaublich viel zu entdecken und unzählige Attraktionen. Sophia und Gion wollen alles auf einmal ausprobieren und so hangeln wir uns von einer Attraktion zur anderen. Käpt’n Blaubärs Abenteuerfahrt per Schiff, eine Seeschlacht mit den Gummikuttern, im 4D-Action-Kino folgen wir Pinocchio durch seine Fantasiewelt, gleich daneben fahren wir mit den Moon-Racern und dann bringt uns der Aussichtsturm hoch hinauf, um den Park komplett zu überblicken. Es gibt noch so viel zu entdecken und die Kinder wollen rastlos zu den nächsten Stationen. Da kommt eine Rutsche, die so steil ist, dass sie «Freier Fall» heisst, das Nilpferd in der Wasserbahn fetzt mit den Kindern im Kreis und mit der Metro geht es in hoher Geschwindigkeit in engen Kurven durch eine Chromstahlrinne. Für Pausen bleibt keine Zeit. Ein Glace hat aber Platz, bevor es fünf Mal mit der Wasserpolizei die Wasserrutsche in Hochgeschwindigkeit nach unten geht. Nach dem Wellenreiten in einem grossen Kahn wollen die beiden für eine halbe Stunde mit einer Art Schnecken-Autodrom zusammencrashen.

Ein guter Tag
Unsere Strategie ist aufgegangen. Heute ist Freitag, ein normaler Schultag und wir haben die Jokertage genutzt. Die Bahnen sind fast alle leer und wir müssen nicht nur nicht anstehen, sondern dürfen oft einfach sitzen bleiben und nochmals fahren und nochmals … solange, bis die nächste Attraktion ruft. Es ist heiss geworden, die Sonne wärmt den Tag auf 30 Grad und bevor wir uns im verrückten Labyrinth verirren, kühlt uns der Sprühnebel des Duschtunnels. Es ist bereits 14 Uhr, aufs Mittagessen haben wir verzichtet, dafür werden nun die bis zu einem halben Meter grossen Karpfen gefüttert und die schleimigen Schuppen gestreichelt.

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(Fotos: M. Novotny)

Ausruhen? Von wegen!
Jetzt können wir den Schlüssel abholen und unser Gepäck mit einem Bollerwagen zum Familienhaus bringen. Mit Ausruhen ist aber nichts. Wir müssen weiter auf den Freifallturm, zu Max Mäuseschreck, um Softbälle in Käselöcher zu schiessen, und mit dem Hummelflug durch die Lüfte brausen. Während Sophia und Gion die Zauber- und anschliessend die Zirkusschule besuchen, kann ich mir endlich in aller Ruhe im Biergarten ein entsprechendes Getränk gönnen, während meine Frau im Ravensburger Schnäppchen-Shop und der Bücherwelt die Geschenke der bevorstehenden Geburtstage besorgt. Zu Ende ist der Tag allerdings noch lange nicht. Vor einem üppigen und guten Abendessen gibt es eine Clownshow und nachher im Maus-Kino die Gutenachtgeschichte. Anschliessend ein Besuch in der Fruchtsäfte-Bar, um die neuesten Gesellschaftsspiele durchzutesten. Endlich im Ferienhaus spielen die Kinder noch bis nach 22 Uhr weiter, während mir im Bett die Augen zufallen.

Kakerlake und Feuersbrunst
Geweckt werde ich kurz vor sechs Uhr morgens, als eine nanoV2-Elektrokakerlake aus dem Gesellschaftsspiel «Kakerlaloop» über den Boden des Ferienhauses krabbelt, was geräuschvoll von der Holzkonstruktion widerhallt. Heute ist Samstag und Beginn der Pfingstferien. Der Park füllt sich schnell, aber wir sind die Ersten und können gleich fünf Mal ohne Anstehen mit der Metro durch die Bahn flitzen. ­Eine halbe Stunde später können die Kinder im SchokoHaus von Ritter Sport ihre eigene Schokolade kreieren. Nachdem wir gestern bereits den Überblick gewonnen haben, bleibt heute Zeit, um sich stressfrei zu vertiefen. Zum Beispiel im wilden Hühnerstall, beim Goldwaschen, Traktor- und Baggerfahren, 3D-Puzzle zusammensetzen, auf dem Wasserwald-Spielplatz oder beim Feuerwehrspiel, bei dem mit körperlichem Einsatz um die Wette ein Feuer gelöscht werden muss. Gewürzt wird der Tag mit den auserkorenen Lieblingsattraktion. Trotz des grossen Andrangs halten sich die Wartezeiten in Grenzen. Bald ist der Tag zu Ende und wir fahren nach Hause. Während Sophia mit Malen beschäftigt ist, fallen Gion die Augen zu.

Und zu Hause geht es weiter
Zu Hause angekommen ist aber nicht Schluss. Von den beiden wird das mitgebrachte interaktive Kugelbahnsystem Gravitrax ausgepackt. Hätte ich sie um 21 Uhr nicht dazu ermahnt, schlafen zu gehen, würden sie die ganze Nacht durchmachen. Die schier endlosen Energiereserven der Kinder sind auch von Ravensburg nicht zu bändigen. Doch Ravensburg macht glückliche Kinder und damit zufriedene Eltern.

(mn)

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