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Region|18.12.2020

Ein Wunschbaum zu Weihnachten

Gerade zu Weihnachten sollen Wünsche erfüllt werden. Gleich, ob es sich um Materielles oder Geistiges handelt. Solche Wünsche erfüllte der «Wunschbaum» in der Gass in Buchs. Bewohner aus verschiedenen Heimen der Region durften ihre Wünsche an den grossen Baum hängen. Passanten konnten sich einen Wunsch aussuchen und diesen erfüllen.

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Gerade zu Weihnachten sollen Wünsche erfüllt werden. Gleich, ob es sich um Materielles oder Geistiges handelt. Solche Wünsche erfüllte der «Wunschbaum» in der Gass in Buchs. Bewohner aus verschiedenen Heimen der Region durften ihre Wünsche an den grossen Baum hängen. Passanten konnten sich einen Wunsch aussuchen und diesen erfüllen.

«Die Idee gibt es bereits seit zwei Jahren. Wir wussten aber nicht genau, in welcher Form wir dies umzusetzen und welche Menschen ihre Wünsche anbringen können», erklärt die «Wunschbaum»-Initiantin Giannina Saxer vom Verein Gass Buchs. Würde jeder aus der Bevölkerung einen Wunsch anbringen, wäre es chaotisch. «Da wir nächstes Jahr einen Charity- Day für das Lukashaus planen, ist die Idee entstanden, die Wünsche der Bewohner dieses Wohnheims anzubringen. Wir haben dann auch noch das Wohnheim Neufeld und das Altersheim Buchs dazu genommen», erzählt Saxer.

350 Wünsche wurden erfüllt

Schnell hingen 150 Wünsche am Baum, und fast genauso schnell waren sie wieder weg. Innert 48 Stunden nahmen Passanten die Wünsche mit und erfüllten diese. Ein Wunsch hing lange alleine weiter am Baum, wie Saxer berichtet: «Der einzige Wunsch, der noch am «Wunschbaum» hing, war ein Entenbraten zu Weihnachten. Dieser wird aber auch erfüllt. Das Lukashaus bekam einen Anruf, und eine Person sagte Ihnen, dass sie den Entenbraten füllen und am 24. Dezember vorbeibringen. Schön, dass auch dieser Wunsch noch in Erfüllung geht.» Meist seien es kleine Wünsche, wie beispielsweise eine Schokolade oder ein gutes Buch. Aber auch Gesellschaft beim Spazieren oder einen gemütlichen Kaffee beim Werdenbergersee zu trinken, sei dabei. VIele hätten sich auch einfach eine schöne Karte mit netten Worten gewünscht. Da die Wünsche so schnell weg waren, hat der Verein Gass nach weiteren Institutionen gesucht, und es wurden nochmals Wünsche geschrieben und ebenso schnell wieder vom Baum genommen und erfüllt. Somit konnten nach dem zweiten Aufruf insgesamt 350 Wünsche erfüllt werden.

Erfolgreiche Idee

«Die Idee kam super an. Es ist überwältigend, welche Rückmeldungen wir bekommen haben. Die Leute meldeten sich andauernd und wollten noch mehr Wünsche erfüllen», erzählt Saxer. Sobald wieder Wünsche am Baum hingen, konnten Passanten Folgendes tun: Einen Zettel mit einem Wunsch vom Baum nehmen, das «Päckli» mitsamt vollständiger Adresse abgeben und so einen Menschen glücklich machen. Der Verein Gass sammelte die Geschenke und übergab sie anschliessend den Heimbewohnern. Aufgrund der aktuellen Situation mit Corona war eine persönliche Übergabe nicht möglich. Alle Schenker wurden aber vom Verein Gass informiert, wenn das «Päckli» angekommen ist.

(um)

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