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Visualisierung des Siegerprojektes «MAX & MORITZ». (Foto: Stadt Buchs)
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Region|06.05.2021 (Aktualisiert am 06.05.21 11:04)

Siegerprojekt für die Erweiterung der Schulanlage Kappeli bestimmt

Ein wichtiger weiterer Meilenstein in der Schulraumplanung Buchs ist erreicht. Das Team ARGE Estrada Reichen Architekten aus Zürich und Lukas Raeber GmbH aus Basel und USUS Landschaftsarchitektur AG aus Zürich hat mit seinem Projekt «MAX & MORITZ» den Projektwettbewerb für sich entschieden.
Visualisierung des Siegerprojektes «MAX & MORITZ». (Foto: Stadt Buchs)
Ein wichtiger weiterer Meilenstein in der Schulraumplanung Buchs ist erreicht. Das Team ARGE Estrada Reichen Architekten aus Zürich und Lukas Raeber GmbH aus Basel und USUS Landschaftsarchitektur AG aus Zürich hat mit seinem Projekt «MAX & MORITZ» den Projektwettbewerb für sich entschieden.

Vor dem Hintergrund des starken Wachstums der Bevölkerung – und damit auch der zunehmenden Anzahl Schülerinnen und Schüler – steht die Erweiterung der Schulanlage Kappeli an. Gegenstand des kürzlich abgeschlossenen Verfahrens bildete die Ausarbeitung eines Projektvorschlags für eine Erweiterung des Primarschulhauses Kappeli um sechs Klassenzimmer, die Erweiterung der Kindergarteninfrastruktur um drei Kindergartenklassen, die Realisierung einer Schulischen Tagesstätte mit 48 Plätzen sowie die Aussenraumgestaltung. Für die Erweiterung sollen die nördlich angrenzenden städtischen Liegenschaften an der Volksgartenstrasse 8 und 10 sowie an der Rosengasse 1 abgerissen werden. Die Stadt hatte diese genau zum Zwecke der Schulraumerweiterung einst erworben.

Von 37 eingereichten Bewerbungen wurden fünfzehn, davon vier aus der Kategorie Nachwuchs, zur Eingabe eines Projektvorschlags zugelassen. Die gestellten Anforderungen waren komplex: So sollten Lösungen für funktional und betrieblich überzeugende Räumlichkeiten sowie eine kindergerechte und attraktive Aussenraumgestaltung erarbeitet werden. Architektonische und städtebauliche Überlegungen und Fragen betreffend die Erschliessung und Wirtschaftlichkeit waren mitzuberücksichtigen.

Zwei zukunftsgerichtete Neubauten

Das siegreiche Projekt «MAX & MORITZ», das im Rahmen eines zweitägigen Jurierungsverfahren schliesslich erkoren wurde, sieht zwei Neubauten vor, welche die bestehende Schulanlage Kappeli zu einer Gesamtanlage für Primarschule, Kindergarten und Schulische Tagesstätte ergänzen und sich in die umgebenden Quartiere einordnen. Der viergeschossige Neubau des Primarschulhauses mit Kindergarten im Erdgeschoss schliesst mit einem Treppenturm an die Nordseite des bestehenden Schulgebäudes an. Die neuen Klassenzimmer und Gruppenräume sind kompakt um ein zentrales Atrium organisiert und auf allen Geschossen mit den allgemeinen Räumen im Bestandsgebäude verbunden. Im Süden – räumlich von Primarschule und Kindergarten losgelöst – soll der eingeschossige Neubau der Schulischen Tagesstätte entstehen.

Dank der haushälterischen Flächenbelegung durch die Schulhausbauten entstehen zusammenhängende Freiflächen für Pausenplatz, Kindergartenspielplatz und Begegnungsräume. Die Volksgartenstrasse wird im Bereich des Schulareals zur verkehrsfreien Begegnungszone konzipiert und soll zu einem Bindeglied der stark und naturnah durchgrünten Gesamtanlage werden. Die am Rand der Anlage geplanten Parkplätze werden von Westen her über die Churerstrasse erschlossen. Die Architektur der beiden Neubauten ist von Holz und Beton geprägt. Sie verleiht den Gebäuden Offenheit und eine natürliche, zeitlose Erscheinung. Zudem schafft sie die Voraussetzungen für eine hohe Nutzungsflexibilität. Der Forderung der Stadt nach erhöhtem energetischen Gebäudestandart (SIA-Effizienzpfad Energie) wird Rechnung getragen.

Kosten für die Erweiterung betragen rund 23 Millionen Franken

Die Kosten für die Erweiterung Schulanlage Kappeli betragen voraussichtlich rund 23 Millionen Franken (inkl. MwSt., exkl. Reserven und Instandsetzung Bestandsbau). Die Urnenabstimmung für den Baukredit ist auf den Spätherbst 2021 geplant.

Die Erweiterungsbauten sollen im Sommer 2024 bezugsbereit sein. Für die Stadt ist das Projekt «MAX & MORITZ» eine Investition: Sie optimiert den Schulbetrieb, schafft einen wichtigen sozialen Quartiertreffpunkt und ist sowohl ökologisch wie auch wirtschaftlich nachhaltig. Es wird ein bedeutendes Element der weiteren Stadtentwicklung sein und hilft, das Schulraumangebot an dieser wichtigen Zentrumslage langfristig zu sichern.

Bericht des Preisgerichts online einsehbar

Aufgrund der besonderen Lage infolge der Covid-19-Epidemie wird auf eine offizielle Ausstellungseröffnung verzichtet. Der Bericht des Preisgerichts sowie sämtliche Beiträge in digitaler Form sind auf der Internetseite der Stadt www.buchs-sg.ch abrufbar.

(pd)

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