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Region|18.06.2021

Es ist Sommer – der Grill im Garten wird wieder angefeuert

Grillieren gehört zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen – auch im Rheintal. Es ist ein gesellschaftliches Ereignis, bei dem man nicht nur herzhaft schlemmt, sondern auch die sozialen Kontakte pflegt. Doch vieles hat sich geändert, seit vor vielen Jahrtausenden das Grillen erfunden wurde. Eine kleine Exkursion in die Geschichte des Grillens.

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Grillieren gehört zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen – auch im Rheintal. Es ist ein gesellschaftliches Ereignis, bei dem man nicht nur herzhaft schlemmt, sondern auch die sozialen Kontakte pflegt. Doch vieles hat sich geändert, seit vor vielen Jahrtausenden das Grillen erfunden wurde. Eine kleine Exkursion in die Geschichte des Grillens.

Die Kontrolle über das Feuer zu gewinnen, war ein Wendepunkt im Leben der Menschheit. Unsere Urahnen ernährten sich einst überwiegend vegetarisch. Als sie gelernt hatten, das Feuer für sich zu nutzen, waren sie in der Lage, giftige Pflanzen zu entgiften und, weit folgenschwerer, sie konnten nun erlegte Tiere zubereiten und haltbar machen. Der Speisezettel unserer Vorfahren erlebte damals also einen regelrechten Quantensprung. Die Ureinwohner von Haiti befestigten Fleisch am Spiess und hielten es nicht über dem offenen Feuer, sondern seitlich davon. Somit war der Grundstein des Grillens gelegt.

Grillieren heute

Richtig populär wurde das Grillieren in den USA nach der grossen Depression. 1951 hat George Stephen den Kugelgrill erfunden und damit die indirekte Grillmethode lanciert. Die Menschen wurden einerseits wohlhabender und hatten andererseits mehr Zeit, um zu feiern. Immer mehr wurde das Barbecue ein geselliger Anlass im Freien. Kirchliche Gemeinden, oft das soziale Zentrum der Menschen, organisierten öfters Barbecues für Gemeindeangehörige. Auch an Quartierfesten stand meist ein Barbecue im Zentrum. Heute gehören solche Grillfeste zum Alltag der Amerikaner wie Mc- Donald’s und Coca-Cola. Die Begeisterung für das Grillieren schwappte nach dem Zweiten Weltkrieg über den Atlantik nach Europa. Mittlerweile ist die Grillparty auch hierzulande nicht mehr aus unserer Gesellschaft wegzudenken. Es gibt kaum ein Fest oder Anlass, an dem nicht zumindest grillierte Würste feilgeboten werden.

Direktes Grillen oder wie?

Bei der meistverwendeten Grillart handelt es sich um das direkte Grillieren. Bei dieser Methode werden Fleisch, Fisch und Gemüse auf einem Rost direkt über der Glut platziert und durch die glühende Kohle erhitzt. Beim indirekten Grillieren wird das Grillgut nicht direkt über der Hitzequelle grilliert. Indirekt grilliert wird oft in einem Kugelgrill mit Deckel. Begeisterte Grillköche befassen sich seit geraumer Zeit mit bekannten und weniger bekannten Alternativen zu den herkömmlichen Grillarten: beispielsweise mit dem Smoken oder dem Räuchern. Quelle: www.gutekueche.ch

(red)

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