Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
«OKkS – Ohne Kinder keine Stadt» sammelt Ideen. (Foto: Zanghellini)
Vermischtes
Region|24.09.2021

Kinder und Jugendliche sollen mitreden

Seit 2013 gibt es in Buchs den Jugendrat «You Speak», in dem Jugendliche zwei Sitze in der Jugendkommission besetzen und das volle Stimmrecht haben.

«OKkS – Ohne Kinder keine Stadt» sammelt Ideen. (Foto: Zanghellini)

Seit 2013 gibt es in Buchs den Jugendrat «You Speak», in dem Jugendliche zwei Sitze in der Jugendkommission besetzen und das volle Stimmrecht haben.

Obwohl Jugendliche vor ihrem 18. Lebensjahr weder abstimmen noch ein Referendum ergreifen können, sei es dennoch wichtig, ihre Meinung so früh wie möglich abzuholen. So gelangen Anliegen oder Bedürfnisse durch den Jugendrat «You Speak» direkt ins Rathaus und zum Stadtrat. «Mitbestimmung ist einer der höheren Ansprüche, die wir stellen und verteidigen », schreibt der Jugendrat auf seiner Webseite. Vor allem der zehnköpfige Vorstand des 180-köpfigen Jugendrats engagiert sich und zeige Wirkung. Alle jungen Buchser zwischen ihrem 12. und 25. Lebensjahr können im Jugendrat mitwirken und sich engagieren. Auch die jüngsten Stadtbewohner bekommen mit einem noch jungen Projekt eine Stimme. «OKkS – Ohne Kinder keine Stadt», ist der Buchser Kinderrat, der sich für die Mitbestimmung von Kindern engagiert. Was kann man in Buchs kinderfreundlicher machen und was wünschen sicher die Kinder für ihre Stadt? Die Kinder sammeln Ideen, wie die Stadt kinderfreundlicher werden kann. Anschliessend besprechen sie diese und versuchen so viele wie möglich davon umzusetzen. So soll es beispielsweise ein Kino im Hallenbad geben. Auch wünschten sich viele eine Rutschbahn im Hallenbad.

Ein Spielplatz für Jung und Alt

Als Vertretung vom KOJ Werdenberg ist Markus Büchel Teil der Betriebsgruppe Generationenspielplatz Kappeli. Der alte Spielplatz war sanierungsdürftig. Die Stadt plante eine «1:1-Sanierung», doch mehrere Stimmen aus der Bevölkerung schlugen vor, den Spielplatz attraktiver zu gestalten. Ebenfalls aus der Bevölkerung kam der Vorschlag, die Unterstützung der Hoppla-Stiftung miteinzubeziehen. «Die Hoppla-Stiftung baut solche Generationenspielplätze und stellt auch die entsprechenden Geräte her», erklärt Büchel. Auflagen der Stiftung seien gewesen, dass es eine Betriebsgruppe geben muss und die Geräte nicht nur auf dem Spielplatz, sondern auch aktiv bespielt werden können. Zweimal in der Woche findet beim Kappeli-Generationenspielplatz die «Hoppla-Fit- Turnstunde» für Kinder und Senioren statt. «Idealerweise nehmen Grosseltern gemeinsam mit ihrem Enkelkind an der Stunde teil. Ein typisches Beispiel ist die Wasserfontäne. Die Grossmutter sitzt auf der Bank, tritt mit den Händen oder Füssen in die Pedale, sodass Wasser aus dem Boden spritzt. Dann können die Kinder plantschen und spielen», erklärt Büchel. Die ersten drei Jahre wurde die Betriebsgruppe von der Stiftung Hoppla unterstützt. Heute wird sie von der Stadt Buchs finanziert.

(um)

Teile diesen Artikel mit deinen Freunden

Nächster Artikel
Vermischtes
Region|gestern 11:00
Hohe Lebensqualität und Angebotsvielfalt
Liechtensteiner Volksblatt AG
© 2017, Alle Rechte vorbehalten.
Volksblatt Werbung