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Für Geschäftsführer Hansjörg Lutzi ist klar, das Wiga-Ticketingsystem müsse überarbeitet werden. (Foto: Paul Trummer)
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Region|24.09.2021

WIGA feiert 40. Geburtstag 2023 nach

Seit 40 Jahren ist die Werdenberger Industrie und Gewerbeausstellung, kurz Wiga, eine der bekanntesten Messen der Ostschweiz. Viele Aussteller präsentieren Interessierten ihre Produkte. Sie müssen sich aber noch bis 2023 gedulden. Die Pandemie erlaubte es nicht anders.

Für Geschäftsführer Hansjörg Lutzi ist klar, das Wiga-Ticketingsystem müsse überarbeitet werden. (Foto: Paul Trummer)

Seit 40 Jahren ist die Werdenberger Industrie und Gewerbeausstellung, kurz Wiga, eine der bekanntesten Messen der Ostschweiz. Viele Aussteller präsentieren Interessierten ihre Produkte. Sie müssen sich aber noch bis 2023 gedulden. Die Pandemie erlaubte es nicht anders.

Rund 70 Prozent der Ausstellungsfläche belegt die Werdenberger Wirtschaftsorganisation. Die restlichen 30 Prozent gehören den Anbietern von Nah und Fern. Zum 40-Jahr-Jubiläum der Wiga hätten die Organisatoren ein Spezialprogramm geplant. Doch aufgrund der aktuellen Lage wurde die Messe frühzeitig abgesagt. Einer der besonderen Punkte wären die «SwissSkills» gewesen. Neu sollen sie im Oktober im BZB durchgeführt werden, erklärt Hansjörg Lutzi, Geschäftsführer der Wiga. Vor über 40 Jahren haben zwei Liechtensteiner beschlossen, eine regionale Gewerbemesse ins Leben zu rufen – die Liechtensteiner Industrie-, Handels- und Gewerbeausstellung, kurz Lihga, war geboren. Kurz darauf verfolgten sie auch den Plan, dasselbe auf der Schweizer Seite des Rheins anzubieten. Somit gründeten sie wenig später die Wiga. Seit 2019 wird die Messe neu geführt. Hansjörg Lutzi, Hardy Rothenberger und Harry Müntener bilden die Geschäftsleitung der Wiga, Georges Lüchinger und Leone Ming die Messeleitung. Für die Kommunikation ist Sandro Wolfinger zuständig.

Was einst mit schlichten Mittel geführt wurde, ist heute eine qualitativ hohe Messe. «Wir mussten den Standard erhöhen. Rund um die Uhr sind Putzkräfte im Einsatz, wir haben angepasste Lautsprecher mit einer besseren Beschallung und haben auch das Abwassersystem komplett überdacht», sagt Lutzi. Der Lärm sei in der Vergangenheit ein grosses Thema gewesen. Immer wieder gab es Anzeigen aufgrund nicht eingehaltener Regeln.

Ein grosser Fortschritt sei wie erwähnt auch das Abwassersystem gewesen. Während des Aufbaus sei aufgefallen, dass das Wasser unter den Bodenplatten auf den Kiesplatz gespült wurde. Das Risiko von Schaum und Gestank wollten die Wiga-Verantwortlichen nicht weiter eingehen und sprachen bei der Stadt Buchs vor – mit Erfolg, denn kurze Zeit später baute sie Abwasserschächte auf dem Marktplatz ein. Davon profitierte auch der Zirkus Knie, der regelmässig in Buchs zu Gast ist. Ein Punkt, der in Zukunft ebenfalls überarbeitet werde, ist das Ticketingsystem. Bis jetzt bezahlten die Besucher den Eintritt und konnten durch die Messe gehen sowie am Rahmenprogramm teilnehmen. «Da teils Darbietungen viel Geld kosten, müssen wir das Ticketing überdenken, damit die Rechnung am Ende aufgeht», erklärt Lutzi.

Besucher müssen Geduld haben, in zwei Jahren soll es wieder so weit sein, obwohl noch viel Zeit sei, seien einige Punkte schon klar, sagt Hansjörg Lutzi: «Wir konnten die ‹SwissSkills› für 2023 gewinnen. Zudem wollen wir auch wieder ein spannendes Rahmenprogramm bieten und sind bereits daran, spannende Acts auf die Bühne zu bringen.»

(um)

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